Sonderforschungsbereich für Spitzenforschung in Chemie und Physik

Aktuelles

Leibnitz Preis für 3MET-Wissenschafter

3MET Teilprojektleiter Professor Dr. Wolfgang Wernsdorfer erhält den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2019 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der mit 2,5 Millionen Euro höchstdotierte Wissenschaftspreis Deutschlands wird ihm für seine Forschung zu Elektronik, Spinphysik und zum Quantencomputing verliehen.

Presseinformation

Großer Erfolg für TU Kaiserslautern und KIT: Sonderforschungsbereich zu Metallzentren verlängert

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Transregio-Sonderforschungsbereich „Kooperative Effekte in Homo- und Heterometallischen Komplexen“ (3MET) der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) für weitere vier Jahre. Seit 2011 untersuchen Chemiker und Physiker die Wechselwirkungen von Metallzentren in Molekülen und deren Eigenschaften. Ziel ist es, Moleküle mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen und sie in die Anwendung zu überführen. Sie können etwa bei der magnetischen Datenspeicherung, bei Quanten-Computern, aber auch bei Leuchtstoffen für Displays und bei Katalysatoren eine Rolle spielen. Der SFB wird in den kommenden Jahren mit 13 Mio. Euro gefördert.

 

Große Molekül-Komplexe, die mehrere Metall-Atomen beinhalten, sind in der Chemie aktuell ein großes Forschungsthema. Im SFB 3MET gehen Forscherteams aus Chemie und Physik diesen auf den Grund. Sie interessieren sich sowohl für die Wechselwirkungen der Metalle innerhalb der Moleküle als auch für die mit ihrer Umgebung. „Solche Komplexe sind für verschiedene Anwendungsszenarien interessant“, sagt Dr. Marc Prosenc, Geschäftsführer des SFB. „Wir untersuchen magnetische, katalytische und optische Eigenschaften dieser Zentren. Wir möchten die chemischen und physikalischen Prozesse verstehen und sie kontrollieren, um sie in die Anwendung zu überführen.“

 

Durch die Wechselwirkung mehrer Metallzentren untereinander können neue Eigenschaften generiert werden. So lassen sich im Bereich Magnetismus durch die Kopplung der Metallzentren gigantische Informationsdichten generieren, welche für quantencomputing wichtig sind. Neuartige Leuchtstoffe können für zukünftige hochbrilliante Displays verwendet werden auf Basis neuer seltenerdelementfreien Technologie. Darüber hinaus lassen sich mit multimetallischen Komplexen neue chemische Reaktionen durchführen, z.B. für die Energiegewinnung. Mit diesen Katalysatoren ließe sich etwa die Effizienz und Selektivität der Reaktionen verbessern.

 

Der Transregio SFB 3MET hat 2011 seine Arbeit aufgenommen. In insgesamt 22 Projekten arbeiten Kaiserslauterer Forscherinnen und Forscher aus Chemie und Physik eng zusammen mit den Kollegen des KIT. Seit 2017 ist zudem ein Transferprojekt mit eingebunden, welches Forschungsergebnisse in die industrielle Anwendung überführt. Sprecher des SFBs ist Professor Dr. Gereon Niedner-Schatteburg vom Lehrgebiet Physikalische Chemie an der TUK. Die DFG hat den SFB nun bereits zum zweiten Mal verlängert.

 

Fragen beantwortet:

Marc Prosenc
Geschäftsführer SFB 3MET
E-Mail: prosenc@chemie.uni-kl.de

Tel.: 0631 205-5267

 

 

3MET Lecture at TUK

On Thursday, December 6th, 5;15pm,

Lecture Hall 52-206,

Dr. Fabian Menges

Yale University, New Haven, Conneticut

will give a presentationon on

Ruthenium Catalyzed 2e-/2H+ Proton Coupled Electron Transfer - Characterizing the Catalyst-Substrate Interaction.

 

 

3MET Lecture at KIT

Topological Coordination Chemistry: Fundamental Aspects and Applications

 

 Herr Prof. Dr. George Kostakis

 

Department of Chemistry,
University of Sussex, UK

 

 

 Montag, 29. Oktober 2018, 17:15 Uhr

 
SR 101 / AOC / 1. OG

Engesserstraße 15 / Geb. 30.45 / 76131 Karlsruhe

 

INTERNATIONAL CONFERENCE ON BIMETALLIC COMPLEXES 2018

The 4th international conference on bimetallic complexes was held from October 11th till 12th at the KIT in Karlsruhe.

ERC Consolidator Grant für 3MET Wissenschaftler

Dr. Mirko Cinchetti wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einer zwei Millionen Euro dotierten Förderung, einem ERC Consolidator Grant, für seine Forschung in den Materialwissenschaften ausgezeichnet. Er stattet Materialien mit neuen Funktionen aus und steuert diese gezielt. Damit könnte künftig etwa das Verarbeiten und Speichern großer Datenmengen schneller werden. Der Physiker hat bis vor Kurzem an der TU Kaiserslautern im Team um Professor Dr. Martin Aeschlimann (Fachbereich Physik, Landesforschungszentrum OPTIMAS und SFB-3MET) gearbeitet. Hier hatte er auch seinen Antrag für die Förderung eingereicht. Weiterlesen

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