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Gotische Raumwelten

Seminar ARCHITEKTUR UND GEOMETRIE (6 LP) oder Wahlfach GESTALTUNGSGEOMETRIE (3 LP)

gemeinsam mit Dr. Ulrike Weber, Darstellung und Gestaltung


Regelmäßiger Termin:           freitags, 10:00 – 11:30 Uhr, Raum 1-136

Korrektur und Betreuung:     nach Vereinbarung

1. Treffen aller Interessierten mit Kurzvorstellung des Themas: Mittwoch, 17.04.2019, 15:00 Uhr, Raum 1-136

Gotische Kathedralen scheinen zunächst durch ihre Architektur geprägt, bei der Konstruktion und Gestaltung eine Einheit bilden. Doch waren sie wesentlich Orte liturgischer Handlungen. Die Liturgie hatte einen Einfluss auf die Architektur. Worin drückte sich dieser aus?

Das in gotischer Architektur umgesetzte sogenannte Maßwerk gründet sich auf das neue Interesse an geometrischen Regeln zur Zeit der Gotik, die in den wesentlichen Raumelementen wie Fassaden, Fenstern und raumgliedernden Elementen zum Ausdruck kommen. Auch die entworfenen Ausstattungsgegenstände wie Glasmalereien, Altäre, Bodenfliesen oder ornamentale Schmuckelemente basierten auf solchen geometrischen Gliederungen.

Sie waren mit Bezug auf Betrachter-Standorte gestaltet und beeinflussten den architektonischen Raum und dessen Wirkung maßgeblich. Von besonderem räumlichem Reiz sind die gotischen Gewölbe, in denen sich ein Zusammenspiel von Konstruktion und Ornament auf der Grundlage geometrischer Raumkonzeptionen ausdrückt.

In der Lehrveranstaltung soll der Zusammenhang von gestalterischer Ordnung und Funktion mittelalterlicher Räume analysiert und untersucht werden. Historischer und geometrischer Background der Zeit der Gotik bilden die Grundlage für die Analyse gotischer Raumwelten und möglicher aktueller Umsetzungen.

Seminargliederung:

Leistungen:

Amiens Soissons