Abbildung: Hauptkuppel der Imam-Moschee in Isfahan, Iran
(Quelle: Dschamschid Masʿud al-Kaschi, Der Lehrbrief über den
Kreis- und Kuppelumfang aus dem 15. Jhd., Teheran 1987, S. 36.

 

 

 

 

Dr.-Ing. Parya Memar
Wahlfach „Islamische Architektur“

Seminar Modul 1.2 / 2.2 / 3.2 / 3.3

Ornamente der islamischen Baukunst -
Ästhetik der Abstraktion

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Stilgeschichte der Ornamente in der islamischen Baukunst. Der Schwerpunkt liegt hier vor allem auf der ästhetischen und technischen Entwicklung der Ornamente von ihren Anfängen bis in die Moderne. Dabei werden Verbindungen zu den frühen sowie lokalen Ursprüngen aufgezeigt und die Prinzipien der Bildenden Kunst des Islam erklärt (bspw. das „Bilderverbot“).

Des Weiteren setzt die Lehrveranstaltung sich kritisch mit Interpretationen der Ornamente in der islamischen Architektur auseinander. Behandelt werden für jede Region charakteristische Sakral- und Profanbeispiele. Im Fokus stehen Regionen wie Zentralasien, Persien, Maghreb, Andalusien, Anatolien und Indien.
An die Überblicksvorlesungen schließen sich Referate von Studierenden zu ausgewählten Themen an, die eine detailliertere Beschäftigung mit Einzelfragen des Semesterthemas ermöglichen.

 

 

Beginn: Mittwoch, 22. April 2020, 16:30 Uhr
Ort: Gebäude 1, Hörsaal 106

   
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