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Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler/innen beim Young Researchers Symposium 2018

Preisverleihung Young Researchers Symposium 2018: Dr.-Ing. Mark Hlawitschka (Orga-Team YRS 2018), Alexandra Pokhlestova (Orga-Team YRS 2018), Tobias Dietz und Kira Kraft (3. Preis, Best Talk), Matthias Koch (1. Preis, Best Poster), Claudia Seck (2. Preis, Best Talk), Dominic Kris Weibel (3. Preis, Best Poster), Prince Saforo Amponsah (1. Preis, Best Talk), Petra Gospodnetic (2. Preis, Best Talk), Dennis Mosbach, Dr. Konrad Steiner (Schirmherr YRS 2018), Dr. Inga Nissen (Orga-Team YRS 2018), Sylvia Gerwalin (Orga-Team YRS 2018), v.l.n.r.. Foto: Thomas Koziel.

Zum mittlerweile vierten Mal seit 2011 fand in Kaiserslautern am 22. Juni das Young Researchers Symposium (YRS 2018) statt. Die wissenschaftliche Konferenz wurde vom TU-Nachwuchsring der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und dem Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation ausgerichtet. Sie stand unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Vizepräsident für Forschung und Technologie der TUK, und Dr. Konrad Steiner, Geschäftsführer des Leistungszentrums.

In 15 Vorträgen und 20 Posterbeiträgen präsentierten die Teilnehmenden in sehr anschaulicher Form die ganze Bandbreite der Forschung am Standort. Die durchweg sehr gelungenen Beiträge wurden von allen Teilnehmenden lebhaft diskutiert, was in dem stark interdisziplinären Umfeld für alle Beteiligten, Vortragende wie auch Zuhörer eine besondere Herausforderung darstellte. Typischerweise wird Forschung sonst eher unter Experten des eigenen wissenschaftlichen Fachgebiets beleuchtet.

Voraussetzung für die Teilnahme am YRS 2018 war die Einreichung eines wissenschaftlichen Abstracts, der im Vorfeld von einer Jury - bestehend aus Nachwuchswissenschaftlern/innen der TU Kaiserslautern und Wissenschaftlern der Fraunhofer Institute - bewertet wurde. Von den 64 eingereichten Beiträgen von Promovierenden der TU Kaiserslautern, der Fraunhofer-Institute IESE und ITWM, dem Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hatten schließlich 35 Nachwuchswissenschaftler/innen die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeit im Tagungszentrum der Fraunhofer Institute dem Publikum vorzustellen.

Eine besondere Herausforderung bestand darin, das eigene Projekt nicht nur interessant und unterhaltsam zu präsentieren, sondern auch anschaulich – denn der Großteil von Publikum und Jury gehörte nicht zum eigenen Fachgebiet, sondern setzte sich aus Wissenschaftlern/innen der verschiedenen Fachbereiche der TUK sowie der Fraunhofer-Institute und des IVWs zusammen.

Deshalb wurde neben Kriterien wie Vortragsstil und Foliendesign auch die Fähigkeit bewertet, das eigene Forschungsthema einem fachfremden Publikum anschaulich zu erklären. Die drei besten Vorträge sowie Poster wurden am Ende der Veranstaltung mit einem Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro ausgezeichnet. Die Wartezeit bis zur Verkündung der Gewinner bot den Teilnehmenden beim Chill-out mit Fingerfood und musikalischer Untermalung durch die Jazzband Night &Day schließlich noch die Möglichkeit zum Networking.

Bester Vortrag:

1. Platz: Prince Saforo Amponsah, TU Kaiserslautern (Fachbereich Biologie), Redox regulation of cellular time-keeping: a novel role for peroxiredoxins and hydrogen peroxide

2. Platz: Petra Gospodnetic & Dennis Mosbach, Fraunhofer ITWM (Abteilung Bildverarbeitung), Model Based Inspection Planning for Complex Surfaces

3. Platz: Kira Kraft & Tobias Dietz, TU Kaiserslautern (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik und Fachbereich Mathematik), Improved Channel Coding with Manipulated Matrices

 

Bestes Poster:

1. Platz: Matthias Koch, Fraunhofer IESE (Abteilung User Experience & Requirements Engineering), Decision Support for Smart Ecosystem Evolution

2. Platz: Claudia Seck, TU Kaiserslautern (Fachbereich Bauingenieurwesen), Development of a new self-sealing click-connection-system to transmit shear and normal forces

3. Platz: Dominic Kris Weibel, TU Kaiserslautern (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik), Faster to the Goal: Ultrasonic Fatigue of Polymer Composites

 

 

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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