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Baumpflanzung zu Ehren des 100. Geburtstags von Professor Martin Graßnick

Franz Zimmermann, Professor Martin Graßnick und TUK-Präsident Helmut J. Schmidt (v.l.n.r.) vor dem gepflanzten Baum.

Franz Zimmermann (rechts) zeigt Professor Martin Graßnick die Erinnerungstafel.

Kanzler Stefan Lorenz, TUK-Präsident Helmut J. Schmidt, Professor Martin Graßnick und Franz Zimmermann (v.l.n.r.) im Gespräch. Fotos: Thomas Koziel.

Im Rahmen der Feier zum 100. Geburtstag von Prof. Dr.-Ing. Martin Graßnick im Jahr 2017 hatte der Landesverband Rheinland-Pfalz des Bundes Deutscher Baumeister (BDB) dem Jubilar als Geschenk die Pflanzung eines Baumes auf dem Uni-Campus angekündigt. Heute erfolgte nun die Baumpflanzung in kleinem Kreis. 

Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern, gratulierte zunächst in seinem Grußwort nachträglich Martin Graßnick zu seinem 101. Geburtstag, den er am 5. Mai vollendete. „Im letzten Jahr hatten wir die große Freude, Ihren besonderen runden Geburtstag, den 100., gemeinsam mit Ihnen und vielen Gästen aus Universität, Politik und Gesellschaft in der Villa Denis in Diemerstein feiern zu dürfen. Ich hoffe, dass Sie gerne an diese Feierstunde zurück denken. Wir haben sie in bester Erinnerung! Es war im Rahmen dieser Feierstunde, dass Herr Zimmermann vom Bund Deutscher Baumeister als Geschenk zu Ihrem 100. Geburtstag die Pflanzung eines Baumes zu Ihren Ehren auf dem Campus unserer Universität ankündigte. Heute ist es soweit und ich freue mich sehr, Sie an der TU Kaiserslautern und auf unserem Campus zu diesem Anlass begrüßen zu können“, betonte Präsident Schmidt und dankte Professor Martin Graßnick für seinen Beitrag zur Gründung der Universität im Jahr 1970.

Der ehemalige Gründungsbeauftragte und heutige Ehrensenator der TUK hatte bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1982 den Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege im Fachbereich Architektur inne.

Als Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure freute sich Franz Zimmermann mit den Vorstandsmitgliedern des Landesverbandes sowie des Vorstandes der Bezirksgruppe Kaiserslautern, um gemeinsam mit Martin Graßnick den geschenkten Baum als Zeichen der Verbundenheit zum Bund Deutscher Baumeister - Martin Graßnick ist seit dem 01.01.1959 Mitglied im BDB - und für seine Lebensleistung bei der Gründung der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern hier zu pflanzen.

„Es ist nicht irgendein Baum den wir hier pflanzen, es ist eine Gold Gleditschie. Die Früchte der Gleditschie kann man essen, heute noch werden diese zu Johannisbrotkernmehl und Carob-Pulver (Kakao Ersatz) verarbeitet. Die Kerne wurden früher sogar mit Diamanten aufgewogen. Die spirituelle Bedeutung der Essenz vermittelt Stabilität, Festigkeit, Sicherheit, Zufriedenheit, Freude und Gelassenheit. Sie kann Menschen helfen, im Hier und Jetzt zu leben und das Beste aus den Umständen herauszuholen. Der Baum hat eine sehr heitere Ausstrahlung und bringt Sonne in die Herzen. Auf Grund seiner unglaublichen Genügsamkeit wirkt er fast völlig unabhängig. Er braucht weder Wasser noch Nährstoffe noch Pflege, sondern nur viel Sonne. Er nimmt fast nichts und gibt umso mehr: Reichlich Nahrung für Menschen und Tiere, Schatten, Schutz und Holz – und dekorativ und fruchtbar ist er auch noch“, beschrieb Zimmermann den ausgewählten Baum.

„Möge dieser Baum nun wachsen und gedeihen so wie dies auch die Universitäten Trier und Kaiserslautern tun, möge sie sich zu einer prächtigen Gold Gleditschie entwickeln und viele hundert Jahre an Sie erinnern“, richtete der BDB-Landesvorsitzende seine Worte an Professor Martin Graßnick.

Hintergrundinformation:

Im Juli 1969 beschloss die rheinland-pfälzische Landesregierung das Memorandum zur Gründung einer zweiten Landesuniversität in Trier und Kaiserslautern neben der Universität Mainz. Bereits am 19. August 1969 erging der Erlass von Kultusminister Bernhard Vogel zur Schaffung einer Dienststelle für die Vorbereitung der Errichtung der Universität Trier-Kaiserslautern. Am 1. September 1969 nahm die Dienststelle ihre Tätigkeit unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Martin Graßnick auf und schon am 15. Oktober 1970 begann sowohl in Kaiserslautern als auch in Trier der universitäre Lehrbetrieb und somit das erste Studiensemester.

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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