Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

CirComp und IVW erhalten Rheinland-Pfalz Innovationspreis 2016

Dr.-Ing. Ralph Funck, Geschäftsführer CirComp GmbH, Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, Prof. Dr.-Ing. Ulf Breuer, Geschäftsführer IVW GmbH (v. l. n. r.).

Die CirComp GmbH und die Institut für Verbundwerkstoffe GmbH wurden für ihre Arbeiten im Projekt "CyWick" (Neue Generation hochtemperaturbeständiger Faserverbundwerkstoffbauteile) am 20. Januar 2016 durch Wirtschaftsministerin Eveline Lemke in Mainz mit dem Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz 2016 ausgezeichnet.

Die vom IVW in einem gemeinsamen Projekt mit der IVW-Ausgründung CirComp entwickelten neuen Produkte bestehen aus hochtemperaturbeständigen, zähmodifizierten Hybridharzen und Hochleistungsfasern (über 60 Vol.-% Carbon- bzw. Aramidfasern) und sind mittels preiswerten Verarbeitungstechnologien herstellbar, was für etablierte Hochtemperaturharze wie z.B. Polyimide und Bismaleimide bis dato sehr schwierig ist. Die konkrete Neuentwicklung bezieht sich dabei auf einen durch ein optimiertes Wickelverfahren hergestellten Compositebezug eines Turboladers aus neuem, hochtemperaturbeständigem Hybridharz und Hochleistungsfasern, welcher innenliegende Magnete schützt, die für die Erzeugung eines Induktionsstroms durch Rotation des Generators sorgen. Aufgrund hoher Drehzahlen (bis ca. 60.000 U/Min) sowie der Motorumgebung des Bauteils wirken hohe thermische wie auch mechanische Belastungen auf den Faser-Kunststoff-Verbund. Da solche rotierenden Bauteile neben notwendiger magnetischer Transparenz nicht nur hohe Temperaturen (~250°C), sondern auch mechanische Beanspruchung standhalten müssen, wurde eine Endlosfaserverstärkung gewählt. Um das realisieren zu können, wurde die Entwicklung eines geeigneten, effizienten Verarbeitungsverfahrens erforderlich. Dafür hat die CirComp GmbH die Prozessparameter für die Wickeltechnologie ausgearbeitet und erforderliche Anpassungen an die neuen Hybridharze vorgenommen. Die entwickelten Hybridharze eröffnen neue Marktsegmente für Hochtemperaturanwendungen, wie z.B. Hybridantriebe, Elektromotoren (z.B. in Gasturbinen als Starter), Rotoren und Generatoren, Turboanwendungen, Turbinen, Triebwerke, Auspuffsysteme, motornahe strukturelle Bauteile in Maschinen-, Transport-, Flugzeug- und Raumschiffbau, Hochenergie-Physik, Elektronik, Elektrotechnik, usw.).

Das Projekt CyWick – "Entwicklung von hochtemperaturbeständigen Wickelharzen zum Bau von Elektroantrieben auf Leichtbaubasis" – wird im Rahmen des Programms "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)" von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Kontakt:

Dipl.-Chem. Mark Kopietz, Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Werkstoffwissenschaft, Erwin-Schrödinger-Str., Geb. 58, Raum 340, 67663 Kaiserslautern, Germany, Tel: +49 (0) 631 2017-147, Internet: http://www.ivw.uni-kl.de

 

 

 

 

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing