Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

Einweihung: Rheinland-pfälzische Universitäten bauen ihre Hochleistungsrechner aus

Die Technische Universität Kaiserslautern und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) betreiben zusammen die Allianz für Hochleistungsrechnen Rheinland-Pfalz, kurz AHRP – mit dem Ziel, die Aktivitäten der beiden Universitäten im Hochleistungsrechnen (HLR) zu koordinieren und für die Forschung eine leistungsfähige IT-Infrastruktur für Computersimulationen bereitzustellen. Für den Ausbau werden in Kaiserslautern drei Millionen Euro und in Mainz 8,7 Millionen Euro investiert. Am Dienstag, den 6. Dezember, feiert die Allianz die Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe der HLR-Erweiterung ab 16 Uhr in der Rotunde auf dem Campus der TU (Gebäude 57). Die Medien sind herzlich eingeladen.

Gemeinsame Pressemitteilung der TU Kaiserslautern und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Das Hochleistungsrechnen ist einer der dynamischsten Bereiche in der ohnehin schnelllebigen IT-Welt. Nun wird diese Technologie in Kaiserslautern und Mainz erweitert mit dem Ziel, weiterhin HLR-Kapazitäten nach dem Stand der Technik für die Wissenschaft des Landes bereitzustellen. Bereits mit der ersten Ausbaustufe des Hochleistungsrechners Mogon II an der JGU ist Rheinland-Pfalz wieder in der Liga der 500 leistungsstärksten Rechner der Welt vertreten. Mit der schnellen Rechenleistungen wird unter anderem die Spitzenforschung in Kaiserslautern und Mainz unterstützt, zum Beispiel in der Physik, der Chemie, im Maschinenbau oder in der Genomforschung.

Im Rahmen der Feierstunde an der TU Kaiserslautern werden Professor Dr. André Brinkmann, Leiter des Zentrums für Datenverarbeitung (ZDV) an der JGU, sowie Professor Dr. Nicolas R. Gauger, Leiter des Regionalen Hochschul-Rechenzentrums Kaiserslautern (RHRK), die Aufgaben der AHRP und den Ausbau an den beiden Standorten erläutern. Zudem wird Professor Dr. Ulrich Rüde von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in seinem Gastvortrag zum Thema „Simulationen mit Supercomputern: Die Grenzen der Vorhersagbarkeit sprengen“ referieren. Auch der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Professor Dr. Konrad Wolf wird zugegen sein und eine Rede halten.

Professor Dr. Nicolas R. Gauger zeigt sich erfreut: „Mit dem Ausbau der Hochleistungsrechner an beiden Standorten bieten wir den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor Ort und landesweit eine bundesweit konkurrenzfähige Infrastruktur für die in der Wissenschaft immer wichtiger werdende dritte Säule des Erkenntnisgewinns: die Simulation mit dem Computer.“

„Wir freuen uns, dass wir die bewährte Kooperation auf dem Gebiet des Hochleistungsrechnens mit der TU Kaiserslautern weiter ausbauen können. Insbesondere durch diese Zusammenarbeit können wir auf die verschiedenen Forschungsinteressen in Rheinland-Pfalz von den klassischen Naturwissenschaften über die Ingenieurwissenschaften bis hin zu den Digital Humanities individuell eingehen“, sagt Prof. Dr. André Brinkmann.

„Der Zugang zu Hochleistungsrechnern ist heute für nahezu alle Disziplinen unverzichtbar. Die Allianz für Hochleistungsrechnen Rheinland-Pfalz ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Hochschulen durch Kooperation und mit vereinten Kräften die Verfügbarkeit dieser wichtigen Schlüsseltechnologie für alle Hochschulen sicherstellen können,“ freut sich Wissenschaftsminister Professor Dr. Konrad Wolf.

Weitere Informationen unter https://www.ahrp.info/

Das Programm im Überblick:

Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern: Grußwort
Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, Vizepräsident für Forschung der JGU: Grußwort
Minister Prof. Dr. Konrad Wolf, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur: Rede
Prof. Dr. André Brinkmann, Leiter ZDV Mainz: Kurzvortrag
Prof. Dr. Nicolas R. Gauger, Leiter RHRK: Kurzvortrag
Prof. Dr. Ulrich Rüde, FAU Erlangen-Nürnberg: Gastvortrag „Simulation mit Supercomputern: Die Grenzen der Vorhersagbarkeit sprengen“

Fragen beantworten:
Professor Dr. Nicolas R. Gauger
Leiter RHRK
Tel.: 0631 205-5635
E-Mail: nicolas.gauger[at]scicomp.uni-kl.de

Prof. Dr. André Brinkmann
Leiter ZDV Mainz
Tel.:  06131 39-26390
E-Mail: brinkman[at]uni-mainz.de

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing