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Geschlechterforscherin als Gastprofessorin an der TU Kaiserslautern

Dr. Martina Erlemann.

In diesem Semester hat die Physikerin und Soziologin Dr. Martina Erlemann die "Klara Marie Faßbinder-Gastprofessur" an der TU Kaiserslautern inne, Gastgeber ist der Fachbereich Physik. Erlemann forscht unter anderem an der FU Berlin über die Rolle von Geschlecht in den Fachkulturen der Natur- und Technikwissenschaften. Die Gastprofessur wurde 2001 vom rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen. Semesterweise kommen renommierte Forscherinnen jeweils an eine Hochschule des Landes. Am 7. Juli um 15 Uhr wird die Gastprofessur mit einer Antrittsvorlesung in der Rotunde auf dem Campus feierlich eröffnet. Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

Welche Rolle spielt das Geschlecht in natur- und technikwissenschaftlichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen? Mit Fragen wie dieser befasst sich Martina Erlemann. In diesem Sommersemester wird sie an der TU Kaiserslautern in Workshops und Seminaren Einblicke in ihre Forschung geben und in einer eigenen und anderen laufenden Lehrveranstaltungen unterrichten. Zudem ist im September mit den Führungskräften der Physik ein Workshop geplant, in dem es unter anderem um Teamführung und Gendersensibilität geht.

Erlemann forscht am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin und in der Arbeitsgruppe Wissenschaftsforschung im Fachbereich Physik der FU Berlin. Die diplomierte Physikerin hat an der Universität Wien in Soziologie, Schwerpunkte Wissenschafts- und Geschlechtersoziologie, promoviert. Gelehrt und geforscht hat sie unter anderem an den Universitäten Klagenfurt, Wien und Augsburg. Ein internationaler Forschungsaufenthalt führte sie 2011 an das Center for Gender Research der Universität Uppsala, Schweden. Erlemann hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen verfasst, darunter die Monographie "Menschenscheue Genies und suspekte Exotinnen – Die Ko-Konstruktion von Physik und Geschlecht in öffentlichen Diskursen". Zu ihren wichtigsten Herausgeberschaften zählt der Sammelband "Technologisierung gesellschaftlicher Zukünfte: Nanotechnologien in wissenschaftlicher, politischer und öffentlicher Praxis".

Die Internationale und interdisziplinäre Klara Marie Faßbinder-Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung wurde 2001 vom rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen. Semesterweise folgt eine international renommierte Wissenschaftlerin dem Ruf an die jeweils ausrichtende Hochschule. Die Professur zielt darauf ab, Impulse für die Frauen- und Geschlechterforschung zu geben, sie in  Rheinland-Pfalz zu stärken, entsprechende Lehrangebote zu erweitern und Netzwerke zu ermöglichen. Die Namensgeberin des Programms, Klara Marie Faßbinder, wurde 1890 in Trier geboren und war eine der bedeutendsten Aktivistinnen in der deutschen Friedens- und Frauenbewegung.

In diesem Sommersemester ist der Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern zusammen mit dem Landesforschungszentrum OPTIMAS und seinen Sonderforschungsbereichen Gastgeber dieser Professur. Am 7. Juli wird die Gastprofessur um 15 Uhr in der Rotunde auf dem Campus der TU mit einem Vortrag von Martina Erlemann feierlich eröffnet. Die Berliner Forscherin wird hierbei über "Fachkulturen und Geschlecht in den Natur- und Technikwissenschaften" sprechen.

Fragen beantwortet:

Dr. Isabel Sattler, Landesforschungszentrum OPTIMAS, Fachbereich Physik, Tel.: 0631/205-2273, E-Mail: isattler[at]rhrk.uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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