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Grenzüberschreitende Vortragsreihe der Universität der Großregion (UniGR) beschäftigt sich mit Migration und der Flüchtlingsfrage

In der grenzüberschreitenden Vortragsreihe "Migration und Flüchtlingsfrage" beleuchten Forscherinnen und Forscher die aktuelle Flüchtlingsfrage und Migrationspolitik unter verschiedenen Gesichtspunkten. Die sieben Vorträge finden in Kaiserslautern, Liège, Lothringen, Luxemburg,  Saarbrücken und Trier statt. Der Eröffnungsvortrag in Luxemburg am 19. April wird von Dr. Olaf Kleist vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück, gehalten. Professorin Birte Nienaber übernimmt die Einführung und Moderation. Am 10. Mai dreht sich im Vortrag von Professor Martin Junkernheinrich auf dem Campus der TU Kaiserslautern (Gebäude 48, Raum 680) alles um die finanziellen Auswirkungen der Migration. Die Vorträge richten sich an die breite Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Los geht es – mit einer Ausnahme – jeweils um 16.30 Uhr. Interessierte können die Veranstaltung auch online verfolgen.

Die Flüchtlingsfrage polarisiert seit Monaten die nationale und europäische Presse. Die Europäische Union ringt für diese von den Mitgliedstaaten manchmal sehr unterschiedlich verstandene Problematik um eine gemeinsame Position auf Grundlage einer europäischen Migrationspolitik. Bei der Migration überschneiden sich viele Forschungsbereiche, auf die die grenzüberschreitende Vortragsreihe eingehen wird. Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen wie Geschichte, Soziologie, Rechtswissenschaften oder Geographie werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln an das Thema herangehen.

So spricht Professorin Nadia Fadil am 28. April an der Universität in Liège (Salle Pousseur) zum Beispiel über Muslime in Belgien, am 3. Mai beschäftigt sich Professor Piero Galloro an der Universität Lothringen (Amphitheater Victor Demange) in Metz mit der Großregion als Einwanderungsregion. Zudem referiert Professorin Sabine Liebig am 18. Mai im Rathausfestsaal Saarbrücken über die Flucht und Migration von Frauen und Professor Denis Scuto in Luxemburg (Salle BlackBox) am 24. Mai über die Geschichte der Migration und des Asylrechts. Zum Abschluss der Reihe widmet sich Professor Johannes Kopp am 31. Mai an der Universität Trier (Geb. A/B, Hörsaal 2) in seinem Vortrag der Flüchtlingsthematik aus sozialwissenschaftlicher Sicht.

Die Vortragsreihe wird von der Universität der Großregion (UniGR) organisiert. An diesem Hochschulverbund sind die TU Kaiserslautern, die Université de Liège, die Université de Lorraine,  die Université du Luxembourg, die Universität des Saarlandes und die Universität Trier beteiligt. Der Verbund zielt darauf ab, Forschung und Lehre in der Großregion enger zu verzahnen.  

Interessierte haben die Möglichkeit, die Vorträge online zu verfolgen. Dazu ist eine Anmeldung unter www.uni-gr.eu/onlineconf2016 erforderlich. Hier finden Sie auch das komplette Programm mit allen Terminen und Veranstaltungsorten.

Kontakt für Fragen:

Dr. Thomas Schmidtgall
UniGr-Referent der TU Kaiserslautern
Tel.: 0631/205-4353
E-Mail: thomas.schmidtgall[at]verw.uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
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Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
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