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Internationale Tagung zu Zukunftstechnologie für Datenverarbeitung

Treffen der internationalen Spintronik-Forschungselite an der TU Kaiserslautern.

Gruppenfoto der teilnehmenden Wissenschaftler/innen. Foto: Thomas Koziel.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Physik, Ingenieur- und Materialwissenschaften kamen vom 22.-24. Juni 2016 an der TU Kaiserslautern zu einer hochkarätigen Tagung zusammen, um sich über neue Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung zu Spintronik-Bauelementen für Computerchips und Sensoren auszutauschen. Dieser Workshop wurde von Physikern der TU Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit ihren internationalen Kooperationspartnern aus dem japanischen Sendai und dem britischen York ausgerichtet. Basis der Zusammenarbeit ist das japanische "Core-to-Core"-Programm, welches weltweit führende Forschungszentren zusammenführt.

Im Rahmen der Konferenz stellten die Wissenschaftler der internationalen Öffentlichkeit ihre Ergebnisse aus der gemeinsamen Kooperationen vor und entwickelten weitere Arbeitsprogramme. Aktuell forschen sie zu neuen Konzepten für Spintronik-Bauelemente, wie zum Beispiel neue nichtflüchtige und ultraschnelle Datenspeicherchips.

"Diese Konferenz bietet uns nicht nur einen wissenschaftlichen Austausch auf höchstem Niveau, sondern auch der TU Kaiserslautern die Möglichkeit, ihre Stärke in der "Spin-Engineering"-Forschung vorzustellen", so der Chairman der Konferenz, Prof. Dr. Burkard Hillebrands. Zu diesem Thema wird an der TU unter anderem in dem neuen Sonderforschungsbereich "Spin+X" (SFB/TRR 173) geforscht, der zu Jahresbeginn von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingerichtet wurde.

Professor Hillebrands organisierte die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Tagung gemeinsam mit seinem Kollegen Juniorprofessor Dr. Evangelos Papaioannou im Rahmen des Landesforschungszentrums OPTIMAS.

 

 

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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