Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

Juniorprof. Dr. Matthias Busch mit dem Ursula Buch-Preis 2016 ausgezeichnet

Juniorprof. Dr. Matthias Busch nach der Preisverleihung mit dem Sprecher der GPJE, Prof. Dr. Thomas Goll. Foto: Kerstin Pohl.

Juniorprof. Dr. Matthias Busch wurde letzte Woche mit dem Ursula Buch-Preis für seine Arbeit "Staatsbürgerkunde in der Weimarer Republik – Genese einer demokratischen Fachdidaktik" ausgezeichnet. Der vom Wochenschau Verlag gestiftete Preis wird von der Gesellschaft für Politikdidaktik und für politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) alle drei Jahre für die beste politikdidaktische Dissertation und Forschungsarbeit von promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und  -wissenschaftlern vergeben. Er trägt den Namen der Verlegerin Ursula Buch, die sich über Jahrzehnte als Geschäftsführerin des Wochenschau Verlags für die politische Bildung eingesetzt hat und leider am 11. Juni 2016, wenige Tage vor der Verleihung, im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

In seiner Arbeit untersucht Busch die Konstituierung der schulischen politischen Bildung in der Weimarer Republik im Spiegel von pädagogischen Fach- und Lehrerzeitschriften. Aus den Jahrgängen von 320 Periodika, die zwischen 1919 und 1933 im deutschen Sprachraum erschienen sind, wurden insgesamt rund 3.600 Beiträge zur Staatsbürgerkunde diskursanalytisch ausgewertet. Ziel der Analyse dieses Fachdiskurses ist es gewesen, die Genese einer sich entwickelnden "speziellen Didaktik der Staatsbürgerkunde" (Hans Abmeier 1927) aus der Innenperspektive der reflektierenden Schulpraktikerinnen und -praktiker zu rekonstruieren.

Im Zentrum der Darstellung stehen sieben Praxisformen staatsbürgerkundlichen Lernens, die in ihrer diskursiven Genese und didaktischen Begründung rekonstruiert und mit exemplarischen Unterrichtsberichten aus den pädagogischen Fachzeitschriften veranschaulicht werden. Im Ergebnis lässt sich der untersuchte Zeitschriftendiskurs als ein Lern- und Professionalisierungsprozess lesen, mit dem eine demokratieadäquate Fachdidaktik politischer Bildung emergiert.

 

 

 

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing