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Mehr statt leer. Präsentation und Diskussion zum Thema Wohnungsleerstand am 29.05.2018

Die Entwicklung der Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz ist von zwei gegensätzlichen Phänomenen gekennzeichnet: Während in den Ballungsräumen vor allem bezahlbare Wohnungen knapp werden, nehmen in vielen kleineren und mittleren Städten Leerstände besonders in den historischen Baubeständen zu. Wie Kommunen mit dem Phänomen des Wohnungsleerstandes umgehen und welche Konzepte und Strategien zielführend sind, ist Thema der gemeinsamen Informationsveranstaltung des ZB und des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz.

Das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz lädt herzlich ein zur Präsentation und Diskussion „Mehr statt leer - Fokus Wohnungsleerstand“ am Dienstag, den 29. Mai 2018, um 17 Uhr, in Hermeskeil.

Begrüßen zur Veranstaltung werden Dr. Matthias Queck, Stadtbürgermeister von Hermeskeil und Felix Edlich, Leiter der Bauabteilung des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz. In das Thema führt Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt vom Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung der TU Kaiserslautern ein. Er wird das Forschungsprojekt „Wohnungsleerstände in Deutschland – Ausmaß – Wahrnehmung – Reaktionen“ der Wüstenrot Stiftung sowie die vom Finanzministerium im Rahmen des Programms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ geförderte Vertiefungsstudie Rheinland-Pfalz vorstellen.

Die Studie zeigt vielfältige Instrumente und Maßnahmen auf, die bereits bundesweit in der kommunalen Praxis erfolgreich eingesetzt werden. Ambitioniertes Ziel des bundesweiten Forschungsprojektes war die Erstellung eines „Werkzeugkastens“ als Hilfestellung für die Kommunen zum Umgang mit Wohnungsleerständen.

Im Anschluss werden anhand von Erfahrungsberichten erfolgreiche Instrumente zum Umgang mit Gebäudeleerständen vorgestellt. Zunächst erläutert Michael Frey als beauftragter Planer die Strategie der Gemeinde Schönecken (Eifel) zur Minderung von Leerständen, bevor Katharina Ebeling, Fachbereichsleiterin Planen, Bauen und Entwicklung der Gemeinde Südheide (Niedersachsen), die Rolle der Verwaltung als Motor, Vernetzer und Ermöglicher thematisiert. Bei beiden Orten standen neben städtebaulichen Aktivitäten zur Leerstandsminderung vor allem Fragen einer lebendigen Ortsgemeinschaft und die Sicherung der Daseinsvorsorge im Mittelpunkt der Aktivitäten. Der „Werkzeugkasten“ und die Praxisbeispiele sollen Kommunen Mut machen, sich dem Leerstandsthema aktiv anzunehmen.

In der abschließenden Gesprächsrunde, der Frank Böhme, Vizepräsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführer Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, Rainer Hub, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz, Michael Mätzig vom Städtetag Rheinland-Pfalz, Günther Schartz, Landrat des Landkreises Trier-Saarburg und Vorsitzender des Landkreistages Rheinland-Pfalz sowie Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt angehören werden, wird der Umgang mit Wohnungsleerstand diskutiert. Moderieren wird die Veranstaltung Dr. Stefan Krämer, stellv. Geschäftsführer der Wüstenrot Stiftung.

Termin: Dienstag, 29. Mai 2018, 17 Uhr, Feuerwehr Erlebnis Museum, Neuer Markt 2, 54411 Hermeskeil.

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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