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Problem lösen lernen

TU Kaiserslautern lädt mathematikinteressierte Schüler/innen und Lehrkräfte zur Mathematischen Modellierungswoche ein.

Wie steuere ich eine Spidercam? Lohnt sich energieeffizientes Bauen überhaupt? Welchen Einfluss hat die Schließung von Flughäfen auf die Ausbreitung einer Ebola-Epidemie?

Diese und weitere Problemstellungen aus Alltag, Industrie und Forschung stehen im Mittelpunkt der mathematischen Modellierungswoche der TU Kaiserslautern und des Felix Klein Zentrums für Mathematik, die vom 24. bis 29. Januar 2016 in Traben-Trarbach stattfindet. Schnelle und präzise Antworten sollen mathematische Modelle und Computersimulationen liefern, deren Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Workshops den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrenden gleichermaßen von Experten der TU Kaiserslautern nähergebracht wird. Die anwendungsbezogenen Probleme werden von den 44 Schülerinnen und Schülern und 16 Lehrkräften in kleinen Gruppen mit Unterstützung der Mathematiker/innen in gemeinsamen Teams bearbeitet und die Ergebnisse am Ende der Woche im Plenum vorgestellt.

Die Projektwoche baut auf den Lehrplan der rheinland-pfälzischen Gymnasien auf und bietet pro Schule einer Lehrkraft mit zwei Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 die Möglichkeit, sich in diesem Feld weitere Kompetenzen aufzubauen. Die Schülerinnen und Schüler, die aus erster Hand einen Einblick in die Berufswelt von Mathematikern, Informatikern und Ingenieuren erhalten, bringen ein hohes Interesse an mathematisch-technischen Fragestellungen sowie an Programmierkenntnissen mit. Außerdem lernen sie, ihre eigene Teamfähigkeit und Eigeninitiative auszubauen. Die Lehrkräfte erfahren, wie sie anwendungsbezogene, interdisziplinäre Fragestellungen in den Unterricht einbinden und Modellierungs- bzw. Problemlösekompetenzen bei ihren Schülerinnen und Schülern fördern können.

"Für uns ist es immer spannend zu sehen, wie schnell sich die Schülerinnen und Schüler für die Arbeit mit der Mathematischen Modellierung begeistern können. Dabei ist jede Gruppe verschieden und es werden unterschiedlichste Ansätze gewählt, um ein Problem zu lösen. Für unser Team ist diese Zeit sehr intensiv und aufschlussreich und wir lernen stets noch etwas dazu", so Martin Bracke, wissenschaftlicher Leiter des Projekts und Leiter des Kompetenzzentrums für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS).

Über KOMMS:

Das Kompetenzzentrum für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule wurde 2014 vom Fachbereich Mathematik der TU Kaiserslautern gegründet. Es verbindet die Bereiche Schulprojekte, Lehrerfortbildung/Zertifizierung, Lehrerausbildung und Forschung und richtet das Angebot landesweit an Schulen und Universitäten.

Die Felix-Klein-Modellierungswoche ist eine Veranstaltung im Rahmen des vom ESF (Europäischen Sozialfonds) geförderten Projekts Schulentwicklung für Mathematische Modellierung in MINT-Fächern (SchuMaMoMINT).

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

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