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Strahlendes Adventsfinale

Vierwöchige Laser-Illumination des Humbergturms und des Kaiserslauterer Rathauses geht zu Ende.

Seit dem ersten Adventswochenende wurden das Wahrzeichen Kaiserslauterns, der Humbergturm, und das Rathaus in der Innenstadt von einem grünen Laserstrahl angestrahlt. Das allabendliche Spektakel sorgte in Kaiserslautern für viel Gesprächsstoff, zahlreiche begeisterte Beobachter stellten Bilder aus den unterschiedlichsten Perspektiven über die sozialen Medien zur Verfügung. Auch das Telefon stand bei der TU Kaiserslautern, von wo die Laserstrahlen ausgingen, nur selten still. In nur wenigen Wochen konnte die Facebook-Seite "Laser über Lautern" über knapp 30.000 Zugriffe verzeichnen.

"Die beiden Laser liefen insgesamt an den 20 Tagen knapp 100 Stunden. Für unsere Studierenden und Mitarbeiter, die das Projekt die ganze Zeit über ehrenamtlich begleitet haben, war es eine sehr außergewöhnliche Aufgabe. Schließlich legten die Laserstrahlen zwischen Uni-Verwaltungsturm und Rathaus beziehungsweise Humbergturm eine Distanz von 2,7 beziehungsweise 2,1 Kilometern zurück. Dabei erreichte der Strahldurchmesser, der vom Laser mit circa fünf Zentimeter ausging, am Ziel rund 80 Zentimeter Durchmesser – hier war große Präzision bei der Berechnung und Justierung der Geräte gefragt", erklärt René Beigang, Physikprofessor an der TU Kaiserslautern. 

Das ehrenamtliche Engagement der Studierenden war nicht die einzige Besonderheit. Auch die Firma Xiton Photonics aus Kaiserslautern verlieh den zweiten Laser kostenlos an die Universität.

"Als wir von der TU angesprochen wurden, haben wir spontan zugesagt. Als ehemaliger Alumnus der TU bleibt man ja doch sehr eng verbunden und ich freue mich, dass wir gemeinsam ein so strahlendes Adventszeichen in unserer Heimatstadt setzen konnten", ergänzt Dr. Martin Nittmann, Geschäftsführer von Xiton Photonics.

Initiator Hans-Peter Frohberger ist Kaiserslauterer mit Leib und Seele – er ist begeistert von dem positiven Feedback, das er über die Wochen zu der Aktion bekommen hat. "Technik trifft Begeisterung - wir haben mit dieser Aktion, die "100 Prozent Made in Lautern" ist, bewiesen, dass spektakuläre Dinge nicht immer viel kosten müssen. Neben meinem eigenen Engagement in den circa sechs Monaten Vorbereitungszeit, der grandiosen Umsetzung an der TU und der großzügigen Leihgabe der Firma Xiton Photonics wurden auch die Gutachten, die wir für die zahlreichen städtischen Genehmigungen benötigten, ehrenamtlich erstellt. Die einzigen Kosten, die angefallen sind, waren für den Strom aus der Steckdose – der ist mit knapp 50 Euro ins Gewicht gefallen. Mein besonderer Dank gilt deshalb an dieser Stelle allen Beteiligten, die mir geholfen haben, meine Vision in die Tat umzusetzen. Darauf können wir alle stolz sein", stellt Frohberger fest.

Trotz langer Vorbereitungszeit und großem Aufwand plant er im Geiste schon wieder die nächste Aktion.

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

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