Bienen AG

Aktuelles

Aufgrund der aktuellen Vorgaben finden zur Zeit keine Treffen der Bienen AG statt!

Sobald sich etwas Neues ergibt werden wir es hier und über den E-Mail Verteiler der Bienen AG bekannt geben.

Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen an unserem Bienenstand!

 

HONIGERNTE UND SCHLEUDERN

In den letzten Tagen im August 2021 war es endlich soweit- nach einem halben Jahr Arbeit konnte endlich Honig geerntet werden! Zum Ernten werden die verdeckelten Waben der Bienen geöffnet und der Honig aus den Waben geschleudert – das wird mit einer extra dafür erhältlichen Zentrifuge gemacht. Eine sehr klebrige Angelegenheit, die sich aber alleine für das Butterbrot mit Honig im Anschluss gelohnt hat! Damit die Bienen den Winter überstehen, obwohl wir ihnen das Futter „geklaut“ haben, werden sie in den nächsten Wochen eingefüttert. Das heißt, dass sie von uns extern Zucker in Form eines Futterteigs bekommen. Das können sie dann vor dem Winter einlagern, um genug Energie zum Wärmen der Königin haben. Dieses Jahr ist die Honigausbeute leider nicht sehr groß- das liegt aber nicht daran, dass die Bienen den ganzen Tag faul in der Sonne gelegen haben! Das liegt daran, dass unsre Jungvölker aufgebaut werden mussten, um sich zu einem starken Wintervolk zu entwickeln und nächstes Jahr hoffentlich starke Wirtschaftsvölker zu bilden. Das hat alle Völker Kraft gekostet! Auch die Blütensituation und das Wetter waren dieses Jahr nicht optimal. Trotzdem haben unsre Bienchen ihr Bestes gegeben! :) Trotzdem kann dieses Jahr deshalb leider keine Honigvergabe stattfinden. Dafür wurde der Grundstein für eine hoffentlich größere Honigvergabe nächstes Jahr gelegt werden!

WELTBIENENTAG

Heute, am 20. Mai, ist Weltbienentag! Damit soll die Aufmerksamkeit auf ein kleines Insekt gelenkt werden, welches für uns eine sehr große Bedeutung hat. Ohne die Arbeit der „fleißigen Bienen“ sähen unsre Teller leer aus - nicht nur beim Frühstück. Circa 80 % aller heimischen Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung von Insekten angewiesen [1]. Dabei spielt die Honigbiene eine große Rolle. Damit sind Bienen neben Rindern und Schweinen eine der drei wichtigsten Nutztiere [1]. Doch die Biene leistet noch weitaus mehr- durch die Sicherung der Artenvielfalt von etwa 800 heimischen Nutz- und Wildpflanzen sichern sie weiterhin die Lebensgrundlage vieler Vögel und Kleinsäuger [2]. Allein deshalb ist ein einziger Tag, um der Biene zu danken, zu wenig. Vor allem in Zeiten, in denen gerade die Wildbiene bedroht ist. Deshalb sollte jeder den Weltbienentag nutzen und den kleinen Arbeiterinnen etwas Gutes tun – ob durch Anpflanzen von bienenfreundlichen Pflanzen (Lavendel, Akelei, Astern, Kletterrosen etc.) oder durch Kauf von Bienenprodukten. Für mehr Informationen gibt es einen ausführlicheren Blogeintrag zum Thema auf www.asta.uni-kl.de/nachhaltigkeit/blog/beitrag/honigbiene/.

Außerdem hat der Deutsche Imkerbund auf ihrer Homepage viele weitere Fakten zusammengefasst.

[1] Deutscher Imkerbund e.V., Bienen als Bestäuber, deutscherimkerbund.de/163-Bienen_Bestaeubung_Zahlen_die_zaehlen, abgerufen am 20.05.2021

[2] Deutscher Imkerbund e.V, Bienen als Bestäuber helfen beim Erhalt der Artenvielfalt“, deutscherimkerbund.de/163-Bienen_Bestaeubung_Zahlen_die_zaehlen, abgerufen am 20.05.2021

Bienen-Fortbewegung mal anders!

Heute war ein aufregender Tag für die Bienen-AG. Die vorhandenen Bienenvölker haben Zuwachs bekommen. Herr Günther, ein Imker aus Hochspeyer, hat uns eines seiner Bienenvölker abgetreten, um die vorhandenen Bienen bei der diesjährigen Bestäubung zu unterstützen. Da die Bienen (auch nach gutem Zureden) nicht von selbst zu uns fliegen wollten, haben wir sie heute mit dem Auto abgeholt. Dazu wurde die komplette Beute in ein Auto geladen und in den Fachbereichsgarten der TU Kaiserslautern zu den anderen Völkern transportiert. Das Volk kam wohl behalten an und die Sammlerinnen dürfen einen ersten Erkundungsflug in ihrem neuen Zuhause starten. Da es sich um ein komplettes Wirtschaftsvolk und nicht um ein Jungvolk handelt, können wir uns bereits dieses Jahr auf eine hoffentlich reiche Honigernte freuen.

Frühjahrsputz - Zwei neue Jungvölker

Bei sonnigem Wetter konnte die Frühjahrsdurchsicht bei unserem Bienenvolk durchgeführt werden. Die Bienen sind ganz schön fleißig, haben viel Brut gebildet und tragen schon Honig ein. Deshalb wurde den Bienen durch eine zusätzliche Zarge ein „Honigraum“ zur Verfügung gestellt. Des Weiteren haben wir zwei neue Jungvölker, so genannte Ableger, gebildet. Dazu haben wir dem Bienenvolk eine Wabe mit verdeckelter und offener Brut entnommen. Wichtig dabei ist, dass die Königin nicht auf einem Ableger landet! In den kommenden drei Wochen ziehen sich die Bienen im neuen Jungvolk eine eigene Königin aus der offenen Brut. Das „beraubte“ Wirtschaftsvolk erhielt dafür entsprechend eine neue Mittelwand zum Ersatz. Bei dem „Ablegern“ entstehen nicht nur neue Völker, sondern der Schwarmtrieb des starken Wirtschaftsvolkes wird gleichzeitig gedämmt. Wir hoffen, dass unsere zwei Jungvölker stark wachsen und uns in den kommenden Jahren von ihrem schmackhaften Honig abgeben.

Wachsschmelze im Frühjahr 2021

Wer Bienen besitzt hat auch Verantwortung. Selbst jetzt im Winter, wenn es um die Bienen ruhiger wird und sie weniger Aufmerksamkeit benötigen, gibt es immer etwas zu tun. Deshalb wurde heute „Frühjahrsputz“ alias Wabenerneuerung betrieben. Die Wabenerneuerung ist nötig, weil bei jedem Schlupf einer Biene ein dünnes Häutchen in der Wabe zurückbleibt, wodurch sie sich dunkel verfärbt und immer kleiner wird. Das ist unhygienisch und führt zu kleineren Bienen. Deshalb werden die alten Waben des Brutraums der Bienen eingeschmolzen, um das Wachs zurückzugewinnen und nach der Reinigung für neue Mittelwände zu nutzen, die von den Bienen neu ausgebaut werden können. Eine dafür notwendige Wachsschmelze wurde selbst gebaut, dazu werden nur ein Dampf-Tapetenablöser, eine Box und ein Sieb benötigt. So hat man auch im Winter immer etwas zu tun, denn nur wenn die Bienen glücklich sind ist man es als Imker auch.

Honigabgabe 2020

Unsere Bienen waren im Frühjahr 2020 fleißig und haben ca. 50 kg Honig produziert. Da wir dieses Naturprodukt auch mit Ihnen teilen wollten, gab es am 14.10.2020 einen Termin zur Honigabgabe. Natürlich fand die Abgabe zu unsrer und Ihrer Sicherheit unter Sicherheitsabstand und mit Mund-Nasen-Schutz statt. Die Nachfrage nach dem Honig aus dem Fachbereichsgarten war sehr hoch und bereits nach 15 min vergriffen. Wir hoffen, dass die Bienen im nächsten Frühjahr wieder eifrig Nektar sammeln, um denjenigen, die jetzt leer ausgegangen sind, nächstes Jahr die Möglichkeit zu geben, unsren Honig zu probieren. Wir bedanken uns für das große Interesse!

Neuen Bienenhaus

Da die Bienen leider nach einem Sturm im Frühjahr 2020 ohne Dach waren, sollen sie nicht im Regen stehen gelassen werden! Deshalb haben, nach einer schnellen Genehmigung des Präsidiums, alle Mitarbeiter*innen mit angepackt und ein neues Bienenhaus gebaut. Nach tagelangem Teamwork können die Bienen nun, geschützt vor Wind und Wetter, ihrer Arbeit nachgehen und Honig machen, damit zur Honigabgabe wieder ein reichlicher Vorrat zur Abgabe bereitsteht!

Honigernte 2020

Wie jedes Jahr im Mai ist auch aktuell die Bienensaison in vollem Gang. Der Bienenstand im Fachbereichsgarten der TUK, der von der Bienen AG betreut wird, besteht aktuell aus fünf Völkern. Vier davon sind sogenannte Wirtschaftsvölker, welche schon zwei Winter erfolgreich hinter sich gebracht haben und von welchen wir uns im Juni und Juli eine reiche Honigernte erhoffen. Das fünfte Volk ist ein kleiner Schwarm aus einem der Wirtschaftsvölker. Diesen Schwarm konnten im April Mitglieder der Bienen AG während Routinearbeiten an den anderen Völkern beim schwärmen beobachten. Nachdem die Bienen sich in zwei Trauben an einem Baum in der Nähe des Bienenstandes gesammelt hatten, konnten sie zusammen mit der Bienenkönigin in einen Eimer geschüttelt und so wieder eingefangen werden. Als der Schwarm zur Ruhe gekommen war, wurde er in einen leerstehenden Bienenstock umgesiedelt. Dort wächst er nun zu einem starken Jungvolk heran. Von diesem Volk wird man dieses Jahr keinen Honig ernten können. Es hat aber gute Chancen erfolgreich durch den Winter zukommen und im nächsten Jahr als starkes Wirtschaftsvolk zum Honigertrag beizutragen. Nach leichten Startschwierigkeiten durch das trockene Frühjahr und den sich daran anschließenden kühleren und nassen Tagen sind die anderen Völker nun auch dabei fleißig Nektar zu sammeln und den zur Verfügung gestellten Raum mit Honig zu füllen. Die Bienen AG kann sich im Moment durch die Kontaktbschränkungen leider nicht wie üblich am Bienenstand treffen. Wir hoffen aber, dass dies bald wieder möglich ist und freuen uns immer über neue Interessenten.

Wissenswertes über Honig

Warum kristallisiert Honig?

Jeder Honig, der naturbelassen ist, kristallisiert irgendwann – je nach Sorte schneller oder langsamer. Den größten Einfluss auf die Kristallisationsgeschwindigkeit hat, neben der Lagerungstemperatur, das Verhältnis von Glucose (Traubenzucker) zu Fructose (Fruchtzucker).


Glucose und Fructose

Glucose und Fructose sind Zuckermonomere, die durch die enzymatische Spaltung von Saccharose (Haushaltszucker) entstehen. Das Verhältnis von Glucose zu Fructose resultiert aus dem jeweiligen Nektar, den die Bienen aus den verschiedenen Blüten sammeln. Ist das Verhältnis von Fructose zu Glucose größer 1,33, dann kristallisiert der Honig langsam. Rapshonig gehört beispielsweise zu den Sorten, die schnell kristallisieren. Waldhonige enthalten hingegen einen großen Anteil an Fructose, sodass Waldhonige Honige in der Regel länger flüssig bleiben. 

 

Cremige Honige

Da jeder Honig irgendwann kristallisiert, wählt der Imker für leicht kristallisierende Honige oft die „cremige“ Variante. Das bedeutet, dass er durch die Wahl einer geeigneten Lagertemperatur oder durch Zugabe von Kristallisationskeimen, die Kristallisation unter kontrollierten Bedingungen durchführt. Durch regelmäßiges Rühren werden große Kristalle zerkleinert und es entsteht ein geschmeidiger Honig, der aufgrund seiner etwas helleren Farbe und streichfähigen Konsistenz als cremig bezeichnet wird.

 

Lagerung

Bei einer Lagerung über 25 °C kann der Kristallisationsprozess hinausgezögert werden und unter 15 °C beschleunigt werden. Daher bleibt Honig selten über den Winter hinaus flüssig.

 

Honiganalyse TUK

Wir haben die Zuckermonomere Glucose, Fructose und den Zweifachzucker Maltose in unseren Honigen untersucht. Hier seht ihr unsere Ergebnisse

Unser Honig aus dem Jahr 2017 hat ein Verhältnis von Fructose zu Glucose von 1,45. Der Honig 2018 (1. Ernte) hat ein Verhältnis von 1,48 und der Honig 2018 (2. Ernte) von 1,52. Während 2018 der Gehalt an Fructose und Glucose zusammen 65 bzw. 67 %-wt betrug, war dieser 2017 nur bei rund 55 %-wt. Der geringe Gesamtgehalt an Fructose und Glucose, sowie die Farbe und der Geschmack unseres Honigs im Jahr 2017 lassen vermuten, dass die Bienen 2017 viel im Wald unterwegs waren. 

 

Was tun, wenn der Honig ungewollt kristallisiert?

Honig kann ganz einfach in einem 40 °C warmen Wasserbad schonen verflüssigt werden, ohne dass wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden.

Die Bienen-AG der TU in der Kinderuni

Während den Herbstferien bietet die TU Kaiserslautern jedes Jahr Projekte für Kinder ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an, die sogenannte Kinderuni. In diesem Jahr war auch die Bienen-AG der TU Kaiserslautern wieder mit dabei.

Von 9 bis 13 Uhr konnten die Kinder Imkerkleidung anprobieren und die Werkzeuge des Imkers (z. B. Stockmeißel, Smoker, Entdeckelungsgabeln) an Waben im Ausstellungsbienenstock ausprobieren. Die Kinder lernten, dass 50.000 weibliche Arbeiterbienen in einem Bienenstock mit einer einzigen Königin und ein paar hundert männlichen Drohnen zusammen leben. Beeindruckend für die Kinder war, dass so ein Bienenstock weit mehr als einen Liter Honig produziert (ihr Schätzwert), nämlich bis zu 50 kg. Der Höhepunkt des Tages war das Kerzengießen: Aus Wachs-Pellets konnten Wachstiere wie Hund, Katze, Ente, Vogel, Osterhase u. a. gegossen werden und die Figuren am Ende des Tages mit nach Hause genommen werden.

Nach so viel harter Arbeit durfte natürlich auch Honig probiert werden. Beeindruckend für die Mitglieder der Bienen-AG war, wie schnell 29 Kinder ein großes 500 g Glas Honig leeren können.

 

Honigernte 2018

Honigernte 2018

Die Bienen-AG der TU Kaiserslautern hat auch in diesem Jahr wieder erfolgreich Honig ernten können. An zwei Schleudertagen (10.06.2018 und 16.07.2018) haben die fleißigen Helfer insgesamt knapp 85 kg geerntet.


Am 17.09.2018 konnten angehörige der TU Kaiserslautern in den Genuss des "TU-Honigs" kommen und ein Glas für den Eigenbedarf oder zum Verschenken mit nach Hause nehmen. Neu waren selbstgemachte Kerzen aus dem Wachs der TU-Bienen. Der Andrang war groß und der beschauliche Vorrat nach 20 Minuten aufgebraucht.

Wir bedanken uns für das große Interesse!

 

 

Die Nacht, die Wissen schafft (13.04.2018)

Zum dritten Mal in Folge war die Bienen-AG der TU Kaiserslautern auf der „Nacht, die Wissen schafft“ (2018) vertreten. Jung und Alt konnten sich über die Honigbiene und das Imkerjahr informieren und Honig probieren. Die Kinder konnten ein Puzzle zur Entwicklung der Biene machen, ein Quiz über Zahlen rund um die Biene lösen und Wachskerzen aus Mittelwänden drehen, was sich zum absoluten „Renner“ entpuppte.

Der Honig, der von den universitätseigenen Bienen in den Bienenstöcken des Fachbereichsgartens der TU ("Botanischer Garten") hergestellt wird, wurde zahlreich für seinen Geschmack und seine Qualität gelobt und die Fragen rund um den Honig, die Bienenhaltung und die Honigproduktion ebbten nicht ab.

Besonders gefreut haben sich die AG-Mitglieder über das Interesse von Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, Präsident der TU, der sich am Stand über die neuen "digitalen" Bienenstöcke informiert hat. Die Bienenstöcke wurden während der vergangenen Winterpause mit digitalen Sensoren ausgestattet, um die Bienenaktivität und -gesundheit zu überwachen und zu verbessern. Zur Überwachung des Brutverhaltens wurden Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren der Fa. Esera in Betrieb genommen. Außerdem wurde eine Stockwaage (Fa. Broodminder) installiert, die den Honigeintrag dokumentiert und im Winter die Futterstände überwacht. Eine Kamera und eine Bienenzähleinheit am Flugloch sind ebenfalls nahezu einsatzbereit. In kürze werden die Daten online auf der AG-Homepage verfügbar sein.

Ein besonderer Dank geht an Jesse und Robin, fleißige „Mitbienen“ der AG, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, indem sie allen Interessierten geduldig Rede und Antwort gestanden haben und den Kindern beim Drehen der Wachskerzen behilflich waren.

 

 

 

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