CampusKultur

Die Psychologie der Verschwörungstheorie

Vortrag von Felicitas Flade


Donnerstag, 21. Juni, 18.30 Uhr
Gebäude 42, Raum 110


Verschwörungstheorien sind allgegenwärtig und existieren quasi zu jedem Ereignis mit Relevanz – seien es Todesfälle von Prominenten, Terroranschläge, oder Naturkatastrophen. Was treibt jedoch Menschen an, hinter allem böse Absichten geheimer Verschwörer zu wittern?

Psychologische Forschung konnte zeigen, dass der Glaube an Verschwörungstheorien mit einer bestimmten Weltsicht, der Verschwörungsmentalität, einhergeht: Menschen, die einer Verschwörungstheorie zustimmen, stimmen auch mit großer Wahrscheinlichkeit beliebigen weiteren zu. Verschwörungsmentalität kann dabei als generalisiertes Misstrauen gegenüber Gruppen, die als mächtig wahrgenommen werden, verstanden werden. Dies erklärt, warum Verschwörungsdenken oft mit Antisemitismus und Antiamerikanismus einhergeht. Oder wieso Verschwörungstheoretiker_innen eher alternative Heilmethoden gegenüber klassischen Methoden der „mächtigen Pharmaindustrie“ befürworten.

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