CampusKultur

Paranormale Phänomene

Vortrag von Eberhard Bauer


Donnerstag, 5. Juli, 18.00 Uhr
Gebäude 42, Raum 110


Außergewöhnliche, paranormale oder „okkulte“ Erfahrungen und Phänomene wie Ahnungen, Wahrträume, außersinnliche Wahrnehmungen, Kontakte mit Verstorbenen, Spuk- und Geistererscheinungen gehören seit jeher zur menschlichen Kulturgeschichte. Angesichts ihres „unorthodoxen“ Gegenstandes befindet sich die Parapsychologie als methodisches Unternehmen in einem Zwiespalt – bis heute: Auf der einen Seite hat sie sich mit notorisch „Okkultgläubigen“ auseinanderzusetzen, die hinter jedem angeblich „okkulten“ oder „paranormalem“ Phänomen etwas Übersinnliches, Übernatürliches, gar „Transzendentes“ wittern. Auf der anderen Seite gibt es die Gruppe der notorisch „Anti-Okkultgläubigen“, die hinter dem Gesamtkomplex des Paranormalen (oder ‚Okkulten‘) a priori Täuschung, Betrug oder Leichtgläubigkeit der „Wundersüchtigen“ vermuten. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Parapsychologie und zeichnet wesentliche Stationen der Erforschung dieser Phänomene nach.

Eberhard Bauer arbeitet als Diplompsychologe und Forschungskoordinator am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V. (IGPP) in Freiburg im Breisgau. Zusammen mit seinem Team bietet er Beratung und Information für Menschen, die über außergewöhnliche (paranormale) Erfahrungen und Phänomene berichten.

Zum Seitenanfang