CampusKultur

Fotowettbewerb Freiheit

Freiheit – ein großes Wort! Doch wie lässt sich Freiheit definieren, nachfühlen und vor allem visuell greifbar machen? Auf diese Frage haben rund 70 Teilnehmer*innen des CampusKultur Fotowettbewerbs FREIHEIT im Wintersemester 2019/20 eine Antwort gesucht und gefunden. In über 150 eingereichten Fotografien zeigte sich die Vielfalt der individuellen Freiheit, die sowohl auf Reisen, in der Natur als auch im alltäglichen Leben zu finden ist.

Trotz der zahlreichen hochwertigen Einreichungen musste die Jury des Fotowettbewerbs, bestehend aus dem Präsidenten der TUK, Professor Helmut Schmidt, dem Fotografen Jörg Heieck, dem Leiter der Foto- und Labor-AG Professor Sven Krumke sowie den Mitarbeiterinnen von CampusKultur, der Geschäftsführerin Frau Annecke und Mitarbeiterin Anna Marlene Steinbach, unter den vielen Einreichungen eine Entscheidung treffen. Am 14. Januar wurden die drei Siegerbilder im Rahmen der Ausstellung FREIHEIT der Foto- und Labor-AG der TUK der Öffentlichkeit präsentiert und von Präsidenten Professor Helmut Schmidt ausgezeichnet.

Wir danken allen Teilnehmer*innen des CampusKultur Fotowettbewerbs, dass Sie uns mit ihren Einreichungen ihre persönliche Definition von Freiheit gezeigt haben!


1. Platz

Die Freiheit der Gedanken beim Blick auf das Meer. Keine Grenzen, keine Barrieren. Das offene Meer verspricht neue Entdeckungen, Freiheit, Offenheit. Gleichzeitig birgt es aber auch einen Rest Ungewissheit. Was kommt am Ende des Horizontes?

Alle diese Gedanken schwingen in unserer erstplatzierten Fotografie des Fotografen Bastiaan Fischer mit. Herr Fischer studiert an der TUK Maschinenbau und beschäftigt sich seit 2015 intensiv mit dem Thema Fotografie. Das Gewinnerbild „Starring into Tranquilitiy“ entstand im Juni 2018 auf dem Rückweg vom Nordkap. Nach einer viereinhalbwöchigen Reise traf sich Herr Fischer mit seinen Eltern in der Nähe von Göteborg. Die Familie nutze das nahegelegen Meer für ihr morgendliches Schwimmen. Dabei entstand diese Fotografie, die die Eltern des Fotografen zeigt.

Der Kontrast zwischen Symmetrie und Asymmetrie, dunklen Konturen und hellem Morgenlicht und der Gedanke der Freiheit, der durch den Blick auf das offene Meer eindrucksvoll vermittelt wird, zeichnen die Siegerfotografie des CampusKultur Fotowettbewerbs „Freiheit“ in besonderer Weise aus.


2. Platz

„Sturmvogel“ lautet der Titel unserer zweitplatzierten Fotografie von Ulrich Persch. Eine Seeschwalbe trotz dem Wind und den Wellen die hinter ihr tosend brechen. Die Fotografie vermittelt in beeindruckenden Schwarz-Weiß Kontrasten eine Form der Freiheit, wie nur Vögel sie kennen: Dort hin zu fliegen, wo machen möchte. Ohne Grenzen, ohne Schranken, pure Freiheit.

Die Fotografie des pensionierten Gymnasiallehrers entstand 2017 in einem Urlaub auf Madeira. Lange beobachtete Herr Persch die Seeschwalben, bis dem Hobbyfotografen mit langjähriger Erfahrung das perfekte Bild gelang. Durch seinen an der TUK studierenden Sohn wurde er auf den Fotowettbewerb aufmerksam und reichte – zum Glück für uns – seine Fotografie zum Fotowettbewerb ein.


3. Platz

Der dritte Platz unseres Fotowettbewerbs ging an Frau Leonie Günther -Tielke für ihre Fotografie „Atme“. Die Aufnahme entstand auf einer Reise im jordanischen Wadi Rum. Die Weite des Tals, eingerahmt durch schroffe Felsen, der beeindruckende Farbkontrast des roten Sandes und des blauen Himmels sowie der Blick des jungen Mannes in die Ferne machen das Motiv nicht nur zu einer hervorragenden Fotografie, sondern gleichzeitig zu einem persönlichen Moment der Freiheit.

Die Fotografin ist Studentin in Mannheim und nutzt ihre fotografischen Fähigkeiten zur Dokumentation ihrer vielen Reisen. Für sie ist Reisen der Inbegriff der Freiheit und die Fotografie bietet ihr die Möglichkeit die Erinnerung an viele außergewöhnliche Orte und Menschen, die sie bereits kennen gelernt hat, festzuhalten.

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