CampusKultur

Europäische Romantik trifft auf lateinamerikanischen Expressionismus

mit Georg Lefkidis

Sonntag, 25. November, 17.00 Uhr
Gebäude 42, Raum 115 (Audimax)

Der Eintritt ist frei.

Frédéric Francois Chopin (1810-1849) war einer der einflussreichsten und populärsten Komponisten und Pianisten des 19. Jahrhunderts. Er komponierte fast ausschließlich für das Klavier, wobei sein Stil neben den großen Vorbildern Mozart, Beethoven und Bach vor allem auch durch die polnische Folklore geprägt war.

Die 3. Sonate in h-moll ist die bedeutendste der drei Klaviersonaten Chopins. Der Meister der freien Form wendet sich in ihr wieder den strengen Vorbildern aus der Klassik zu, ohne seine unverwechselbare romantische Tonsprache aufzugeben.

Die 1. Klaviersonate des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera war ein gemeinsamer Auftrag des Carnegie Instituts und des Pennsylvania College for Women. In Ginasteras eigenen Worten: „Die Sonate ist mit polytonischen und zwölftonigen Prozeduren geschrieben. Der Komponist verwendet kein foklorisches Material; stattdessen führt er rhythmische und melodische Motive in die Struktur ein, deren expressive Spannung einen ausgeprägten argentischen Akzent hat.“

Georg Lefkidis ist mehrmals sowohl als Klaviersolist als auch als Klavierbegleiter in Griechenland, in Deutschland und in Frankreich aufgetreten. Sein Begleitungsinteresse liegt besonders in der alten Musik. Seit 2003 lebt Georg Lefkidis in Kaiserslautern.

Fotos: Herrn Stratos Bacalis, Frau Leigh Poulton

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