Informationen für Universitätsangehörige zum Coronavirus

Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Ansteckungsgefahr ist immer noch hoch. Wir sind gehalten alles zu tun, um die Ausbreitung einzudämmen. Dies erfordert weiterhin Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der Fürsorge hinsichtlich unserer Beschäftigten. Die TUK hält deshalb an einem Betrieb mit minimaler Anwesenheit für die Beschäftigten am Campus fest.
Vor diesem Hintergrund gelten in Übereinstimmung mit den aktuellen Vorgaben des Innen-und Finanzministeriums (Schreiben ISM vom 13.05.2020) folgende Regelungen:

1. Mitarbeitende der Risikogruppe gem. Robert Koch Institut und siehe Homepage: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html legen über ihre Vorgesetzten der HA 3 ein Attest des Betriebsarztes Dr. Fischer oder ihres Hausarztes vor. Das weitere Vorgehen wird mit dem Vorgesetzten im Detail abgestimmt. Es besteht eine Entbindung von der Anwesenheitspflicht an der TUK. Die Arbeitsleistung ist in Heimarbeit zu erbringen.
Wenn dies nicht möglich ist, wird die Erreichbarkeit während der festgelegten üblichen Arbeitszeit sichergestellt, indem das Diensttelefon auf einen privaten Telefonanschluss bzw. auf das Diensthandy umgestellt ist. Auch über E-Mails wird Kontakt gehalten.

2. Mitarbeitenden die aufgrund von Schließungen von Schulen und Kitas (o.ä.) Kinder unter 12 Jahren betreuen müssen, kann in bestimmten Fällen eine Arbeitsbefreiung von bis zu 20 Arbeitstagen (in besonderen Härtefällen auch darüber hinaus) gewährt werden. Dies gilt auch für Mitarbeitende die aufgrund einer Schließung von teil- oder vollstationären Pflegeeinrichtungen nahe Angehörige betreuen müssen (Nr. 1 und 2 des Schreiben des ISM vom 13.05.2020). Die Details werden zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden abgestimmt, ein (formloser) Antrag auf Freistellung kann in der Personalabteilung gestellt werden.
Nach Möglichkeit ist die Erreichbarkeit während der festgelegten üblichen Arbeitszeit sicherzustellen, indem das Diensttelefon auf einen privaten Telefonanschluss bzw. auf das Diensthandy umgestellt ist. Auch über E-Mails sollte Kontakt gehalten werden.

3. Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne durch Verfügung einer Behörde gem. IfSG und IfSGDV RP sind die Mitarbeitenden nicht krankgeschrieben. Die behördliche Verfügung wird über die Vorgesetzten an die Personalabteilung geschickt. Es erfolgt Heimarbeit als Regelbetrieb. Die Details werden zwischen den Mitarbeitenden und dem Vorgesetzten festgelegt.
Wenn dies nicht möglich ist, wird die Erreichbarkeit während der festgelegten üblichen Arbeitszeit sichergestellt indem das Diensttelefon auf einen privaten Telefonanschluss bzw. auf das Diensthandy umgestellt ist. Auch über E-Mails wird Kontakt gehalten.

4. Im Falle eines positiven Corona-Tests sind die Mitarbeiter krankgeschrieben. Über ihre Vorgesetzten legen sie der Personalabteilung die Verfügung der Behörde vor. Die Mitarbeitenden haben keine Dienstleistungspflicht.

5. Bei allen übrigen Mitarbeitenden sind die Vorgesetzten angehalten, mobiles Arbeiten zu ermöglichen um eine Anwesenheit an der TUK zu vermeiden.

Für Mitarbeitende, die die Voraussetzung für Heimarbeit nicht erfüllen und die von zu Hause aus keine Alternativaufgaben übernehmen können, kann durch die jeweiligen Vorgesetzten die Aussetzung der Anwesenheitspflicht an der TUK unter Fortzahlung der Bezüge verfügt werden. In diesen Fällen entfällt eine Nacharbeitspflicht.
Die Erreichbarkeit während der festgelegten üblichen Arbeitszeit wird sichergestellt, indem das Diensttelefon auf einen privaten Telefonanschluss bzw. auf das Diensthandy umgestellt ist. Auch über E-Mails wird Kontakt gehalten.
In der jetzigen Krisen-Situation bedeutet Heimarbeit, dass während der persönlich festgelegten Arbeitszeit von zu Hause gearbeitet wird, soweit dies möglich ist. Die Vorgesetzten entscheiden wer noch am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung des Betriebs benötigt wird. Kontakt zu Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Antragstellern wird per Telefon oder E-Mail gehalten. Diensttelefone sind auf private Telefonanschlüsse bzw. auf das Diensthandy umzustellen.
Für Heimarbeit sollen, soweit dies möglich ist, mobile Endgeräte der TUK zum Einsatz kommen. Falls keine mobilen Endgeräte der TUK zur Verfügung stehen, ist der Einsatz privater Endgeräte möglich. Für den Einsatz der privaten Endgeräte gilt die Arbeitsanweisung des RHRK: https://www.rhrk.uni-kl.de/homeoffice

Urlaub
Der Betrieb mit reduzierter Anwesenheit an der TUK führt nicht dazu, dass Mitarbeitende Erholungsurlaub nehmen müssen. Der Urlaubsanspruch bleibt unberührt. Ein bereits genehmigter Urlaub ist zu nehmen, es sei denn die dienstliche Anwesenheit ist erforderlich. Überstunden und Mehrarbeit

Überstunden oder Mehrarbeit
Überstunden oder Mehrabeit können bei Bedarf und in Abstimmung mit den Vorgesetzten geleistet werden. Die Mehrarbeit ist in der Zeiterfassung oder auf Stundenzetteln zu dokumentieren.  

Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres.  

Stefan Lorenz
Kanzler

Richtlinien zur Gewährleistung von Forschung, Lehre und Administration an der TU Kaiserslautern während der Corona-Pandemie.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für die öffentlichen Einrichtungen stellt auch die Technische Universität Kaiserslautern vor Herausforderungen.

Für die zentrale Administration bedeutet dies eine ad hoc-Umstellung auf Verfahren und Abläufe, die teilweise zwar bereits im Digitalisierungsprozess geplant und begonnen waren, nun aber gleich unter extremen Begleitumständen realisiert sein wollen.
Die Zentralen Dienstleister der TUK stehen Ihnen auch unter diesen Vorzeichen als verlässliche Ansprechpartner und Dienstleister zur Verfügung.

Die zentral koordinierte Modellierung von Lösungswegen kann flexibel auf die fast täglich geänderten Rahmenbedingungen reagieren – aus diesem Grund unterliegen die nachfolgend auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Übersichten, Formulare und Beschreibungen einer ständigen Revision und Anpassung.

Auch auf neue Fragestellungen oder Unklarheiten wird reagiert, bleiben Sie daher mit uns in Kontakt.
 
Zentrale Koordination der Verfahrensabläufe:
Hauptabteilung Z -Zentrale Dienste
Birgit Munz
E-Mail: birgit.munz(at)verw.uni-kl.de
Tel.: 0631 205 3647

 

Weiterleitung zu den geänderten Verfahrensabläufen

(Zugriff eingeschränkt auf TUK-Mitarbeiter und Studierende. Sie werden ggf. zum Login weitergeleitet.)

Das eTeaching Center unterstütz bei der Umstellung auf die  digitale Lehre.

Auf der Webseite des RHRKs finden Sie Informationen, die Sie bei der Arbeit im Homeoffice und der virtuellen Teamarbeit (z.B. Teamchat mit der Plattform Mattermost) unterstützen.

Forschung

Forschung

Die Forschungsarbeit an der Universität soll so organisiert werden, dass keine Präsenz auf dem Campus oder in anderen Räumlichkeiten der TUK notwendig ist.
Wichtige Forschungsinfrastrukturen sind zu gewährleisten. Kritische Forschungstätigkeiten werden soweit möglich umgesetzt. Dazu zählen Tätigkeiten, die langfristig schwer zu reorganisieren sind oder deren Unterbrechung zum Verlust wesentlicher, empfindlicher Daten und Materialien führen würden. Auch sollen besonders komplexe wissenschaftliche  Studien möglichst nicht beeinträchtigt werden.
Die Einhaltung der Sicherheitsregelungen (insbesondere in den Bereichen Strahlenschutz, Gentechnik, Arbeitssicherheit) ist zu gewährleisten.
Die Arbeitsgruppenleiter sollen sicherstellen, dass nur noch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Räumlichkeiten anwesend sind, die für diesen Minimalbetrieb zwingend notwendig sind.

Klären Sie Zweifelsfälle mit dem zuständigen Dekan bzw. Dekanin ab.
Die Fachbereiche und anderen Forschungseinrichtungen sind darüber hinaus aufgefordert, einen noch weitergehenden Notbetrieb zu planen, der zum Beispiel im Falle einer verfügten Ausgangssperre notwendig werden könnte und in dem nur noch Personen mit expliziter Genehmigung des Präsidenten die Gebäude der Universität betreten dürfen.

Weitere Infos:
Hinweis Zentrales Chemikalienlager

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