Chronik CsF an der TU

Top in Qualität

 Coming soon...

Auswertung der DAAD-Evaluierung zur Zufriedenheit der Stipendiaten.

Vorabinfo:

In den Kategorien Sprachliche Vorbereitung, Soziale Betreuung sowie Fachliche Beratung und Betreuung erhielt die TU Bestnoten! 


Ciência sem Fronteiras-Tag auf dem Campus

 

Die Hälfte der Laufzeit des Ciência sem Fronteiras-Stipendienprogrammes (CsF) der brasilianischen Regierung ist fast erreicht. Grund genug, Resümee zu ziehen und Meinungen auszutauschen. Daher lud die TU-Koordinationsstelle des Programms, die International School for Graduate Studies (ISGS), am 19. Juni ab 16:00 Uhr zu einem Brasilien-Tag ein, der eine Informationsveranstaltung und einen brasilianischen Abend einschloss.

 

In diesem Rahmen tauschten sich über 70 Programmbeteiligte und Gäste über den Verlauf, die Chancen und Herausforderungen einer Kooperation mit Brasilien  und des Mobilitätsprogrammes aus.

Bei der Informationsveranstaltung und nach Grußworten des Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Internationales, Herrn Professor Lothar Litz, zog Frau Dr. Parya Memar, Leitern der International School for Graduate Studies, zunächst Bilanz zum bisherigen Programmverlauf an der TU: Die TU Kaiserslautern liegt unter den Top-Ten der 66 am Programm beteiligten deutschen Hochschulen, sowohl was die Zahl der angebotenen Plätze als auch die Zahl der angenommenen Stipendiaten betrifft, einmal Platz 8, einmal Platz 6 und sogar einmal Platz 4. Anhand der Auswertungen des DAAD (Mai 2013) und der brasilianischen Koordinationsstelle in Deutschland liegt die TU mit ihrer (über)fachlichen Betreuung weit über Höchstwerte der deutschen Universitäten. Hierbei übernimmt die ISGS an der TU die zentrale Koordination für das Ausschreibungsverfahren, das Marketing, die Pre-Arrival-Kommunikation, sowie die soziale Betreuung der Stipendiaten.

 

Die Bedeutung des CsF‐Programmes aus Sicht der brasilianischen Regierung unterstrich Herr Dr. Fernando Amado Aymoré, Vertreter des brasilianischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main. Er betonte das ungewöhnlich bereits im Vorfeld gesicherte hohe Finanzvolumen des Programmes, das vorsieht, binnen vier Jahren 100.000 Stipendiaten ins Ausland zu schicken. Ein Novum sei ebenfalls der Fokus auf Erlernen einer Fremdsprache sowie die soziale Betreuung an den aufnehmenden Hochschulen.

„In unserer Kultur ist es wichtig, sich wohl zu fühlen, damit wir Leistung bringen können, und das macht Kaiserslautern wahnsinnig gut!“ lobte Herr Aymoré besonders auch die Warmherzigkeit und Willkommenskultur an der TU.

Frau Daniela Kügele‐Nogueira skizzierte die Rolle des DAAD im CsF-Programm und stellte Ausblicke auf Neuerungen für die nächste Ausschreibungsrunde vor. Demnach werden neben den regulären Stipendiaten im Sommer auch 530 Brasilianer nach Deutschland kommen, die zunächst ein halbes Jahr Deutschkurse besuchen werden. Diese werden sich dann zusätzlich zu den regulären Interessenten zum Sommersemester 2014 ebenfalls auf Studienplätze bewerben, so dass die Hochschulen aufgerufen sind, ihre Kapazitäten ggf. zu erhöhen.
Darüber hinaus stellte sie erste Ergebnisse aus der Evaluation zur Zufriedenheit der Stipendiaten vor, die erst am Vortag beendet wurde: in den vorgestellten Kategorien sprachliche Betreuung, fachliche Beratung und Betreuung sowie soziale Betreuung erreichte die TU Bestnoten und lag deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Auch facettenreiche Praxiserfahrungen aus dem Kreise der CsF-Beteiligten an der TU, die in direkten Kontakt zu den Stipendiaten stehen, wurden ausgetauscht. So berichtete Herr Professor Norbert Wehn über die langjährigen Austauschbeziehungen zwischen dem Fachbereich Elektro‐ und Informationstechnik mit Studierenden aus Porto Alegre, die von Fachbereichsseite finanzielle Unterstützung erfahren. Einen Vorteil gegenüber dem CsF-Programm sah er in der Möglichkeit, die Auswahl geeigneter Stipendiaten somit stärker steuern zu können.

Juniorprofessor Fabió Sousa (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik) schilderte seine Erfahrungen im Rahmen seiner deutsch-brasilianischen akademischen Karriere und gab den Stipendiaten Tipps zum Umgang in der deutschen Alltagskultur und Arbeitswelt. Daneben skizierte er die erfolgreiche Vernetzung zahlreicher Akteure beider Länder im Bereich der Fertigungstechnik. Abschließend berichtete Herr Cristovao Schvaab, Stipendiat im Fachbereich Informatik, über seine Eindrücke vom Studieren und Leben an der TU Kaiserslautern.

Während des Abendprogrammes im Anschluss wurden mit engagierter Kollegialität Best-Practices im Rahmen der fachlichen sowie sozialen Betreuung erörtert, Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Bei strahlendem Sonnenschein, brasilianischem Grillbuffet, das die Stipendiaten zubereitet hatten, umrahmt von rhythmischer Musik der Hubert-Groß-Band, ging das aufschlussreiche Treffen zu Ende.

 

Links zu den Präsentationen/Vorträgen:

 


TU Kaiserslautern bundesweit unter den Top 10 bei Angebot und Nachfrage im Stipendienprogramm „Ciência sem Fronteiras“

Nach letzten Auswertungen des DAAD hat die TU Kaiserslautern die Chancen hervorragend genutzt, die das ehrgeizige Mobilitätsprogramm „Ciência sem Fronteiras (CsF) – Wissenschaft ohne Grenzen“ der brasilianischen Regierung bietet:

Zum WS 13/14 konnte die International School for Graduate Studies (ISGS) als Koordinationsstelle des Programmes mit den Partnerfachbereichen 66 Plätze in neun Fachbereichen anbieten. Damit liegt die TU bundesweit auf Rang 8.

Einen noch größeren Erfolg zeigt die Zahl der angenommenen Stipendiaten: hier liegt die TU deutlich über dem Bundesdurchschnitt und ist auf Platz 6 positioniert. Zieht man in Betracht, dass alle höher platzierten Hochschulen weit mehr als 30.000 Studierende haben, ist dies ein herausragender Erfolg und spiegelt das Interesse der Fachbereiche an internationalem Austausch von Studierenden und Doktoranden wider.

Bislang hat die ISGS 26 Stipendiaten betreut und erwartet für das kommende Semester weitere 21 brasilianische Undergraduate-Studierende, die zunächst ab 01. August am Orientierungs- und Sprachkurs teilnehmen und anschließend ein Jahr an der TU verbringen werden. Die Gesamtmaßnahmen der ISGS und Fachbereiche in den letzten drei Jahren hat insofern Früchte getragen, dass zum Sommersester 2013 insgesamt 57 Studierende und Doktoranden aus Brasilen an der TU eingeschrieben sind. Damit liegt Brasilien als Herkunftsland der internationalen Studierenden und PhDs auf Rang 9 unter den 103 Ländern.


2012

Bundesweit erster Stipendiat an TU

[Content not yet translated. Original:] Die Stipendieninitiative stößt auf beiden Seiten auf starkes Interesse – der erste Stipendiat ist bereits Anfang Februar im Fachbereich Chemie angekommen. Nach nur vierwöchigem Bewerbungsverfahren konnte Professor Dr. Stefan Kubik (Lehrgebiet Organische Chemie) Herrn Alex de Carvalho als bundesweit ersten Kandidaten des Stipendienprogrammes „Ciência sem Fronteiras“ in das Bachelor-Programm des Fachbereiches aufnehmen. Herr Carvalho wird nach seinem einjährigen Aufenthalt an der TU Kaiserslautern sein Bachelor-Studium an der Federal University of Viçosa beenden.


2011

ISGS setzt Akzente bei der Etablierung des Programmes

 Zur Konkretisierung des ehrgeizigen Programmes fand am 23. November 2011 eine Kick-off-Veranstaltung in Bonn statt, im Zuge derer Details zum Stipendienvergabeverfahren sowie Lösungsansätze zu den Themen Studienangebotsorganisation, Anerkennung von Studienleistungen sowie Sprachkurs- und Betreuungsangebot erarbeitet wurden. Die TU Kaiserslautern war bei diesem Treffen stark vertreten und konnte ihre Erfahrungen u.a. aus dem studentischen Austausch mit Porto Alegre sowie dem seit 2005 erfolgreich etablierten Orientierungskurs der ISGS beispielgebend einbringen und erfüllt somit die Erwartungen des DAAD und der brasilianische Regierung.

Um die Einbindung der Stipendiaten in das akademische Umfeld und die deutsche Kultur zu erleichtern kann die International School for Graduate Studies (ISGS) auf erfolgreiche Konzepte sowie konkrete Austauscherfahrungen mit Brasilien zurückgreifen und kann daher interessierte Fachbereiche, Arbeitsgruppen und Lehrstühle gerne hinsichtlich der Entwicklung und Durchführung des logistischen und fachübergreifenden Betreuungsmodalitäten sowie der Orientierungs- und Sprachkurse beraten und unterstützen. Parallel dazu hat die Universitätsleitung angeregt, dass intensive portugiesische Sprachkurse für Betreuer des Programms und der brasilianischen Studierenden angeboten werden (siehe Angebote VKB e.V.).

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