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Drittmitteleinnahmen: Ranking belegt Forschungsstärke der TU Kaiserslautern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute ihr Förderranking, den Förderatlas, für die Jahre 2014 bis 2016 vorgestellt. Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) schneidet dabei mit guten Ergebnissen ab: Im Vergleich zum letzten Förderatlas hat sie sich in vielen Bereichen deutlich verbessert. Beispielsweise erhielt sie in Ingenieur- und Naturwissenschaften 20 Prozent mehr Fördergelder als in der vorangegangenen Periode. Bundesweit landeten die Ingenieurwissenschaften auf Platz 16, die Naturwissenschaften auf Platz 30. Die DFG bewilligte der TUK in der Zeit 61 Millionen Euro. Die TUK zählt damit bundesweit zu den forschungsstarken mittelgroßen Universitäten.

Zwischen 2014 und 2016 hat die DFG die deutschen Hochschulen, darunter 104 Universitäten, mit insgesamt 7,3 Milliarden Euro gefördert. Die Ingenieurwissenschaften der TUK erhielten in diesem Zeitraum 28,2 Millionen Euro für ihre Forschungsprojekte und belegen damit Platz 16 unter allen deutschen Universitäten; gegenüber der Auswertung 2015 konnte sich dieses Fachgebiet um zwei Positionen verbessern. Die naturwissenschaftlichen Fächer, zu denen im Ranking Physik, Chemie und Mathematik zählen, erhielten 20,3 Millionen Euro. Sie erreichen damit Platz 30, was einer Verbesserung um fünf Plätze entspricht. In beiden Bereichen, Ingenieurswissenschaften und Naturwissenschaften, steigerte die TUK ihre Drittmitteleinnahmen um 20 Prozent.

Für ihre Größe steht die TUK mit den Platzierungen im bundesweiten Vergleich bei den DFG-Drittmitteleinnahmen sehr gut da: Betrachtet man die Quote an Drittmitteln bezogen auf das wissenschaftliche Personal landet sie in den Lebenswissenschaften sogar auf Platz 2 und in den Naturwissenschaften auf dem 9. Platz.

„Der aktuelle Förderatlas der DFG zeigt, dass die TU Kaiserslautern als eine mittelgroße Universität zu den forschungsstarken Hochschulen Deutschlands zählt. Besonders erfreut es mich dabei, dass wir in einer Breite in den Rankings der verschiedenen Fächer der DFG sichtbar sind und dass wir uns in vielen Bereichen steigern konnten“, sagt Professor Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Vizepräsident für Forschung und Technologie an der TU Kaiserslautern. „Wir konnten uns in den vergangenen Jahren im nationalen, aber auch im internationalen Wettbewerb behaupten und durch hohe Drittmitteleinwerbungen unsere Forschung stärken. Unsere sieben Sonderforschungsbereiche in Physik, Biologie, Mathematik, aber auch in Maschinenbau und Verfahrenstechnik sind dafür ein Beleg.“

Im DFG-Förderatlas werden alle Hochschulen sowohl nach ihrer Gesamtbilanz als auch nach einzelnen Fachbereichen gerankt. Hierbei werden jeweils nur die vorderen 40 Plätze genauer erfasst, je nach Fachbereich werden dabei unterschiedliche Hochschulen gelistet. Zu beachten ist außerdem, dass große Hochschulen mit deutlich mehr wissenschaftlichem Personal das Drittmittel-Ranking insgesamt anführen, da die Rangfolge nicht größenbereinigt berechnet wird und auch Fachgebiete wie Medizin und Geisteswissenschaften miteinfließen.

Darüber hinaus aufgeführt sind im DFG-Förderatlas Förderungen von Seiten des Bundes und der Europäischen Union, im Rahmen ihrer Förderlinie „Horizon 2020“. Hier landet die TUK mit 5,1 Millionen Euro auf Platz 17 beziehungsweise mit 2,7 Millionen Euro auf Platz 16. Gut schnitten die Kaiserslauterer Ingenieurswissenschaften wieder bei internationalen Austauschprogrammen ab: Geförderte der Alexander von Humboldt-Stiftungen und der Programme des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) entschieden sich oft für die TU Kaiserslautern als Forschungsstandort. Sie belegt beide Male Platz 18. 

Der Förderatlas der DFG unter www.dfg.de/foerderatlas