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„Wieviel Digitalisierung verträgt die Lehre?" Workshop Lehre Plus am 04.07.2018

Der Workshop Lehre Plus hat sich seit seiner Etablierung im Jahr 2011 als hervorragende Austauschmöglichkeit für Lehrende über aktuelle Themen der akademischen Lehre etabliert.

Auch am 04.07.2018 fand wieder ein Workshop Lehre Plus statt. Etwas provokativ war die Veranstaltung mit dem Titel „MOOC, AR, VR, OSA, OER & Co - wieviel Digitalisierung verträgt die Lehre?" angekündigt und zog damit viele Interessierte an. Die sommerliche Hitze und auch der kurz zuvor eingesetzte Regen konnten 43 Personen nicht davon abhalten, sich am Mittwochnachmittag in Gebäude 31 zusammen zu finden und den Megatrend Digitalisierung etwas kritischer zu beleuchten.  

Der Vizepräsident für Studium und Lehre, Dr. Stefan Löhrke, eröffnete den Workshop mit seiner Begrüßung und einem Impulsvortrag. Dabei führte er zunächst mit einer Begriffsbestimmung in das Feld der Digitalisierung ein und stellte beispielhaft den aktuellen Stand der Umsetzung der Digitalisierung in der Lehre an der TUK vor. Mit ausgewählten Statements aus dem Kontext des Hochschulforums Digitalisierung lieferte er erste Impulse für die sich anschließende Podiumsdiskussion.

Bei der Podiumsdiskussion schilderten Prof. Dr. Rolf Arnold (DISC, Fachbereich Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Michael Hassemer (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Prof. Dr. Claudia Redenbach (Fachbereich Mathematik) sowie Anna-Lena Hebel (Fachbereich Sozialwissenschaften) als studentische Vertreterin ihre jeweils individuelle Sicht auf die Digitalisierung in der Lehre. Bereits die Eingangsstatements verdeutlichten Gemeinsamkeiten, aber auch ganz unterschiedliche Perspektiven auf die digitalen Neuerungen in der Lehre.

Ganz im Sinne der Digitalisierung war das Auditorium aufgefordert, sich über eine mobile Anwendung aktiv an der Diskussion zu beteiligen. So war es möglich, seitens der Zuhörenden eigene Fragen in die Diskussion einzuspeisen und die aufgeworfenen Fragen zu priorisieren. Zunächst etwas zögerlich, fanden sich im weiteren Verlauf zahlreiche Fragen, die an die Wand projiziert und von Vizepräsident Löhrke in die Podiumsdiskussion eingebunden wurden.

Nicht zuletzt die rege Beteiligung des Auditoriums verdeutlichte, dass das Thema Digitalisierung in der Lehre nicht nur hochaktuell ist, sondern auch einen Diskurs darüber auslöst und erfordert. So fassten die abschließenden Statements der Diskutanten gut den vorherigen Diskussionsverlauf zusammen. Digitalisierung in der Lehre sei kein Selbstzweck, sie muss zielgerichtet und gewinnbringend eingesetzt werden. Ihre Umsetzung erfordert dabei ein vernünftiges Lernkonzept, denn sie muss didaktisch und nicht technologisch gedacht werden. Für Lehrende sei daher wichtig, den Mehrwert erkennen zu können und auch Unterstützung bei der Umsetzung zu erhalten. Digitalisierung kann dabei zu einer dynamischen Weiterentwicklung der Lehre genutzt werden. Die Studierenden wünschen sich die Möglichkeit, bei dieser Weiterentwicklung aktiv eingebunden zu sein. Zu hoffen ist, dass die pointierte Zusammenfassung einer der Diskutanten eintreffen wird: „Wir schaffen das!“.

Die TUK verfügt bereits über viele spannende Initiativen und Projekte im Bereich der Digitalisierung in der Lehre, die aus studentischer Perspektive unbedingt positiv hervorgehoben und innerhalb der Universität weitergetragen werden sollen. Als Plattform hierfür eignet sich das Veranstaltungsformat Workshop Lehre Plus sehr gut und so wird die gestrige Diskussion sicherlich im nächsten Semester ihren Fortgang finden.