eTeaching Service Center (eTSC)

Videoproduktion

Lehrende haben die Möglichkeit, über verschiedene Geräte, wie z. B. Webcam, Fotokamera, Smartphone, Tablet und natürlich Videokamera, eigene Lehr-/Lernvideos in Büro- und Seminarräumen zu erstellen.

Welche Informationen finde ich auf dieser Seite?

Auf dieser Seite finden Sie für die Lehrvideoproduktion gängige Videosettings.

Tipps und Erläuterungen zu Aufzeichnungsequipment und zu guten Aufnahmerahmenbedingungen, geben wir im Abschnitt Technische Hinweise zur Videoproduktion.

Bevor Sie mit der Videoaufnahme beginnen, empfehlen wir Ihnen zunächst Vorüberlegungen zum didaktischen Zweck des Videos anzustellen. Orientierungsfragen und Informationen, die Ihnen bei der Vorgehensplanung helfen, finden Sie im Abschnitt Didaktische Hinweise zur Videoproduktion.

Wenn Ihr Lehr-/Lernvideo fertiggestellt ist, können Sie dieses mit der Anleitung im Abschnitt Videos in OpenOLAT einbinden auf der Lernplattform für Ihre Studierenden bereitstellen.

Das eTeaching Service Center bietet Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen an. Wichtige Informationen zur aktuellen Corona-Situationen finden Sie im Abschnitt Video-Aufzeichnungsservice eTSC.

Videosettings

Screencast

Unter Screencastvideos werden vertonte Bildschirmaufzeichnungen verstanden, wofür es verschiedene Screencast-Softwaretools gibt. Die Aufzeichnung der oder des Referierenden kann entweder als Audio oder Video erfolgen. Je nachdem, ob das verwendete Aufzeichnungsgerät (Desktop, Laptop, Tablet) eine stiftsensitive Eingabe ermöglicht, können neben der reinen Folienpräsentation (nicht animiert / animiert) auch dynamische handschriftliche Aufzeichnungen / Skizzen ergänzt werden. Für Screencastvideos benötigen Sie:

  • Geeignete Screencast-Software
  • Headset oder Standmikrofon
  • Anschluss am PC, Laptop oder Tablet mittels USB

Empfehlenswert: Mikrofonabschirmung

Hörsaalvideo

Für Videoaufzeichnungen im Hörsaal oder Seminarraum wird benötigt:

  • Videokamera (im besten Fall XLR)
  • Stativ
  • Je nach Vorliebe Headset, Ansteck- oder Handmikrofon (sinnvoll ist die Mikrofonanbindung über eine Funkstrecke anstatt über Kabel: Mikro + Sender <-> Empfänger -> Kamera)
  • Für die Präsentation Laptop oder Tablet und zum Mitschnitt der Präsentation ein Screenrecorder

"Schreibtisch"-Video

Hiermit wird eine Videoart beschrieben, bei der sich die Lehrperson im eigenen Büro - z. B. am Schreibtisch sitzend - filmt, während sie den Lehrinhalt vorträgt. Dieses Setting lässt sich gut mit dem Setting Greenscreenvideo kombinieren. Benötigt werden:

  • Aufzeichnungsgerät: Leistungsfähiges (Full HD) Smartphone, Tablet, Fotokamera oder Videokamera
  • Mikrofon, das an Aufzeichnungsgerät mittels USB, Klinke oder XLR angeschlossen ist
  • ggf. Greenscreen

Empfehlenswert: Mikrofonabschirmung und Kamerastativ

Greenscreenvideo

Hiermit lassen sich Videos kategorisieren, deren Aufnahmen vor einem grünen Tuch, dem sogenannten Greenscreen, stattfinden. Auf diese Weise lässt sich mit geeigneter Software (z. B. Camtasia) ein gewünschtes Motiv (z. B. Präsentationsfolien) hinter die vortragende Person einarbeiten. Für die Videoaufzeichnung benötigen Sie:

  • Aufzeichnungsgerät: leistungsfähiges (Full HD) Smartphone, Tablet, Fotokamera oder Videokamera
  • Greenscreen mit/und Stativ
  • Headset, Tisch- oder Stativmikrofon (kabelgebunden ist in diesem Setting i. d. R. kein Problem). Alternativ können Sie mit Funkstrecken arbeiten.

Technische Hinweise zur Videoproduktion

Hier finden Sie zusätzliche Informationen und Empfehlungen zum Aufzeichnungsequipment. Hierbei handelt es um Beispiele als Einstiegshilfe. Mit einigen Produkten hat das eTSC und die VAST Erfahrung.

Ausleuchtung

Je nach Aufnahmesituation ist eine zusätzliche Beleuchtung erforderlich. Hierfür gibt es z. B. komplette Beleuchtungssets oder Greenscreen-Stativsets mit Beleuchtung.

Funkstreckenset

Funkstreckensets bestehen aus einem Ansteckmikrofon, Sender und Empfänger oder alternativ Handmikrofon.

Zu achten ist auf die Frequenz/den Frequenzbereich, mit dem die Funkstrecke arbeitet (Stichwort: Frequenzüberlappung, geschützte Frequenzbereiche). Hinweise zu Funkfrequenzen finden Sie hier: Ratgeber Funkfrequenzen.

Hinweis: Die Hörsäle sind mit Veranstaltungstechnik ausgestattet, in der Regel sind dort Funkstrecken mit Ansteckmikrofon, Headset und teilweise Handmikrofon vorhanden. Zur Anbindung der Hörsaaltechnik an Kamera oder Laptop/Tablet sprechen Sie bitte die Medien- und Veranstaltungstechnik (VAST) an. 

Greenscreen

Für Videos, die einen bestimmten Hintergrund in der Nachbearbeitung erhalten sollen, eignen sich folgende Greenscreens:

  • Faltscreen zum Aufhängen,
  • Faltscreen mit Stativ,
  • Stativset mit grünem Tuch,
  • Greenscreen-Stativsets mit Beleuchtung.
MikrofonJe nach Videosetting und Bedarf kommen Tisch-, Stativmikrofone oder Headsets zum Einsatz.
MikrofonabschirmungZur Reduzierung von Störgeräuschen gibt es sogenannte Absorber, Diffuser oder Akustikschirme.
StativStative dienen zur Stabilisierung der Videokamera.
VideokameraEmpfehlenswert sind Full HD-Kameras (4K) oder XLR-Kameras. Letztere gewährleisten eine problemlose Integration in die mit Medientechnik ausgestatteten Hörsäle und Seminarräume.

Die Lichtverhältnisse, die grundsätzliche Raumakustik und die Belastung durch Hintergrundgeräusche sind die wesentlichsten Parameter für gute Screencasts bzw. Videoaufnahmen. Wählen Sie nach Möglichkeit einen Raum (z. B. Seminarraum, Hörsaal, privates Arbeitszimmer), der diese Anforderungen am ehesten abdeckt. Alternativ können Sie entsprechend mit technischen Mitteln und Equipment oder der zeitlichen Verschiebung einer Aufzeichnung auf bestimmte Gegebenheiten reagieren.


Lichtverhältnisse:

  • Ist ausreichend Tageslicht vorhanden oder muss, bspw. an trüben Tagen, mit zusätzlichen Lichtquellen ausgeleuchtet werden? An sehr sonnigen Tagen ist u. U. etwas abzudunkeln, um Überbelichtungen zu vermeiden. Bei wechselnden Lichtverhältnissen, z. B. bei wechselhaftem Wetter sollte auf eine konstante Beleuchtung geachtet werden.
  • Wird die/der Vortragende aufgrund der Belichtung nur einseitig ausgeleuchtet, kann mit einer zusätzlichen Lichtquelle eine gleichmäßige Belichtung erzielt werden.

Raumakustik:

  • Wählen Sie nach Möglichkeit einen Raum mit Teppichboden. Glatte Böden wirken i. d. R. schallverstärkend.
  • Möblierte Räume bzw. Wände sowie Vorhänge dämpfen ebenfalls den Schall.

Prüfen Sie, ob störende Hintergrundgeräusche wahrnehmbar sind, z. B. hervorgerufen durch:

  • Baustellen
  • Lärmstarke Geräte und Maschinen innerhalb und außerhalb
  • Publikumsverkehr
  • Tipps: Prüfen Sie, ob alle Geräte, die Signal- oder Alarmtöne generieren, abgeschaltet sind (z. B. Telefon, Smartphone, Software-Timer). Empfehlenswert ist ebenfalls die Anbringung von Hinweis- oder Warnschildern im Außenbereich des Aufzeichnungsraumes, je nach Umfeld im Nahbereich (z. B. Flur) als auch im etwas weiteren Umfeld (z. B. Foyer).

Strategische / konzeptionelle / didaktische Überlegungen sollten Ihrem Aufzeichnungsprojekt zugrunde liegen:

  • Kann oder wird das aufgezeichnete Video in unterschiedlichen Lehr-/Lernkontexten eingesetzt oder besteht ein Aktualisierungsbedarf (Stichwort: Modularisierung).
  • Wie kann der Aufzeichnungsaufwand minimiert werden (Stichwort: Fehler z. B. beim Screencast, bei der Videoaufnahme ⇒  Lösung: z. B. Drehbuch, Leitfaden, Sprechpausen, Zerlegen der Vorlesung / des Vortrags in kurze Inhaltsblöcke).
  • Modularisierung, Sprechpausen und kurze Inhaltsblöcke sind ebenfalls sehr hilfreich bei der Nachbearbeitung der Aufzeichnung (Schnitt, nachträgliche Ergänzungen).

Hier haben wir Ihnen einige Internetseiten verlinkt, die im Kontext des Aufzeichnungsequipments interessant sein könnten:

Didaktische Hinweise zur Videoproduktion

Lehr- und Lernvideos eigenen sich gut, um lebendige digitale Lehr- und Lernmaterialien für den zeitunabhängigen Abruf (asynchron) bereitzustellen. Vor dem Start der Videoaufzeichnung sollten Sie sich zunächst Gedanken über das Ziel, das Sie mit dem Video erreichen möchten, machen.

Was macht ein gutes Lehr-/Lernvideo aus?

Beantworten Sie sich vor der Videoproduktion folgende Fragen:

  • Welchen Zweck soll das Video didaktisch erfüllen?
  • Welcher Lernvideotyp soll erstellt werden?
  • Wie lässt sich das dafür notwendige Vorgehen planen?
  • Was ist für die Umsetzung des Vorhabens zu berücksichtigen?
  • Inwieweit ist eine Nachbearbeitung notwendig?
  • Auf welche Weise wird das fertige Video den Lernenden schließlich zur Verfügung gestellt?

In der "Video-Community" auf OpenOLAT finden Sie Hilfestellungen für die Entwicklung eigener Lernvideos. Weitere Hinweise zur Videoerstellung und -bearbeitung finden Sie in den folgenden Präsentationen:

Video in OpenOLAT einbinden

Sofern Sie Ihr Video auf den Plattformen DAVE oder Panopto abgelegt haben, können Sie dieses im LMS OpenOLAT z. B. per Embedded Code in Ihren Kurs einbinden. Die wesentlichen Schritte sind:

  1.  Fügen Sie in Ihrem OpenOLAT-Kurs dem Menü eine Einzelseite hinzu (alternativ können Sie einen Strukturbaustein im Tab "Übersicht" als HTML-Seite konfigurieren).

  2. Innerhalb des HTML-Seiten-Editors platzieren und bearbeiten Sie im Quelltext-Editor (<>) den Embbeded Code (beginnt i. d. R. mit < iframe width...)

Menübeispiel zu Struktur- und Einzelne Seite-Baustein
HTML-Seiten-Editor
Quelltext-Editor
Lernvideo

Video-Aufzeichnungsservice des eTSC

Der Video-Aufzeichnungsservice des eTSC umfasst die Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen einschließlich der Beratung zur Planung, zum Aufzeichnungssetting, zur Postproduktion und Veröffentlichung.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Vorlesungsaufzeichnungen.

Achtung, derzeit steht aufgrund von CORONA der Aufzeichnungsservice nur sehr eingeschränkt zur Verfügung!

Kontakt

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