Gleichstellung, Vielfalt und Familie

Aktuelles

Wann ist ein Mann ein Mann?

Wir bieten im Wintersemester 2019/20 eine Veranstaltungsreihe an, in der es speziell um die Situation von Männern geht – um die Themen Work-Life-Balance, um geschlechtertypische Rollenerwartungen, Gesundheit, um gelungene Kommunikation.

21.10.2019: Erfülltes Leben, berufl iche Entwicklung – und Partnerschaft / Familie!

12.11.2019: „Wie du mir, so ich dir?“ –Gelingende Kommunikation für Männer

04.12.2019: Ressource Männergesundheit –Wie gesundheitliche Aspekte in den Alltag integriert werden können

05.02.2020: „Quo vadis? Quo eo?“ Mein Lebensweg als Mann – wo will ich hin und wie kann ich mich von Rollenbildern und -stereotypen befreien?

Weitere Informationen über die Workshops finden Sie hier


Workshop 1

Erfülltes Leben, berufliche Entwicklung – und Partnerschaft / Familie! Wie das Vorhaben gelingt und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden

Was bedeutet Vereinbarkeit aus Männersicht und welche Hindernisse und Stolpersteine können vermieden werden? Wie kann Zufriedenheit im Lebensverlauf erreicht werden, beruflich und privat? Was bedeutet es, als Mann erfolgreich zu sein? Partnerschaftliche Lebenskonzepte, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sind heute beinahe selbstverständlich, Wünsche und Wirklichkeiten aber nach wie vor nicht leicht zusammen zu bringen. Es gab schon immer Erwartungen an Männer (und Frauen), aber in der Vergangenheit waren diese eindeutig, es gab klare Rollenzuweisungen und Grenzen. Der Mann ist beruflich verortet, die Frau vor allem Mutter. Heute gibt es hingegen Erwartungen von Männern, die darüber hinausgehen: ein guter Vater, ein perfekter Arbeitnehmer und ein liebevoller Partner zu sein. Vaterschaft wird ebenso wie die Partnerschaft neu definiert. In dem Workshop geht es daher darum, Rollenerwartungen und eigene Wünsche zu reflektieren und (alternative) Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Zeit
21.10.2019 von 9-16 Uhr

Ort
Gebäude 57, Raum 215

Referent
Hans-Georg Nelles, Düsseldorf,Väter & Karriere

Verbindlicher Anmeldeschluss: 14.10.2019
Anmeldung unter gleichstellung-vielfalt-familie[at]uni-kl.de


Diversity-Netzwerktreffen

Seit November 2017 treffen sich Interessierte sowie Akteur*innen, die sich an der TUK mit Diversity-Themen auseinandersetzen. Zum einen werden aktuelle Themen diskutiert, die für das Studieren und die Arbeit an der TUK von Interesse ist. Zum anderen werden Informationen aus den einzelnen Arbeitsbereichen weitergegeben. Beschäftigte wie Studierende der TUK sind herzlich eingeladen.

Das nächste Treffen findet statt am
01.10.2019, 14:00-16:00 Uhr

in Gebäude 57, Raum 205

Schwerpunkt: Anliegen von Studierenden beim SSC
Referentin: Katrin Kuhnert, SSC

Anschließend besteht wie immer die Möglichkeit, aktuelle Themen aufzugreifen. 


Schülerinnentag 2019

Unter dem Motto "Eine Technische Universität - Viele Gesichter" findet am 26.09.2019 der Schülerinnentag an der TUK statt. Der Schülerinnentag hat an der TUK eine lange Tradition. Schülerinnen aus Rheinland-Pfalz und den umliegenden (Bundes-)Ländern wird die Möglichkeit gegeben, typische MINT-Fächer kennenzulernen - in Experimenten, in Workshops und Vorlesungen. Das Besondere in diesem Jahr: Gruppen von Schülerinnen werden von studentischen Hilfskräften von einer Veranstaltung zur nächsten begleitet. Wer Fragen nicht nur zum Studium selbst, sondern auch zum studentischen Leben hat, erhält Informationen aus erster Hand.

Weitere Informationen finden Sie/findet ihr hier.

Unterzeichnung der Charta der Vielfalt

Die TUK hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und damit ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt.

Wir signalisieren mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, welches frei von Vorurteilen ist, und dass die Wertschätzung all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität wesentlich für uns ist.

Diversity Management ist ein Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die die Organisation steht. Diese Vorteile sehen immer mehr Unternehmen und Institutionen: rund 3000 Konzerne, Betriebe, öffentliche Institutionen, Vereine, Stiftungen und Verbände haben die Charta der Vielfalt inzwischen unterzeichnet. Circa 13 Millionen Beschäftigte profitieren davon.

Wir freuen uns sehr, nun Teil des größten Diversity-Netzwerks Deutschlands zu sein und die Vielfalt bei uns gemeinsam mit Ihnen zu fördern und zu gestalten. Bringen Sie sich gerne mit Ihren eigenen Ideen ein, wie Vielfalt in der TUK gelebt werden kann!

Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mehr Informationen zum Inhalt der Charta der Vielfalt und zu den Punkten, zu denen wir uns durch die Unterzeichnung verpflichtet haben, finden Sie hier.

 

women&work

Europas Leitmesse für Frauen & Karriere, möchte Studentinnen und Absolventinnen schon frühzeitig auf Karrierehemmnisse aufmerksam machen, sie sensibilisieren und ihnen gleichzeitig wichtige, praxisrelevante Werkzeuge an die Hand geben.

Zum dritten Mal bietet sie daher in diesem Jahr am Samstag, 21. September von 12:00-16:00 Uhr die "women&work Sommer-Academy" an. Vier Webinare geben Einblicke und weiterführende Impulse. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das neue Seminar-Programm ist da!

Mit der Seminarreihe "Zukunft gestalten! Karriere planen!" unterstützen wir die Studentinnen der TUK bei der Aneignung von überfachlichen Kompetenzen (Soft Skills), die sie im Studium weiterbringen und auf das Arbeitsleben vorbereiten sollen.

Denn: Erfolg im Job basiert zu 50% auf Fachkompetenz und ebenfalls zu 50% auf sozialen Kompetenzen, die immer mehr Arbeitgeber*innen zusätzlich zum Fachwissen erwarten.

Nun gibt es ein neues Programm für das SS 2019 und das WS 2019/20!

Familienfreundliche Infrastruktur wächst

Neu sind in Geb.3/018 ein Wickeltisch und eine weitere Liege für Schwangere, die gerne bei der Stabsstelle ausgeliehen werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

Mittel für alleinerziehende Studierende und alleinstehende schwangere Studentinnen

Die Universität hält Mittel für alleinerziehende Studierende und schwangere Studentinnen bereit, Anträge können jederzeit bei der Familien-Service-Stelle gestellt werden.

Das dritte Geschlecht

Im November 2017 beschloss das Bundesverfassungsgericht, dass es eine dritte Option im Personenstandregister geben muss: Neben Frauen und Männern kann daher seit dem 01.01.2019 eine dritte Möglichkeit angegeben werden. Die dritte Option ist mehr als ein drittes Geschlecht, da Intersexualität mehr als nur ein Geschlecht beinhaltet. Erläuterungen dazu finden sich bspw. in einem Zeit-Artikel.

Was bedeutet dies für unsere Praxis? Es empfiehlt sich, vor allem in Schriftstücken möglichst gendersensible Formulierungen zu finden und bei der Angabe der Personen ein Sternchen (*) zu verwenden. Wir haben für Sie Empfehlungen zum geschlechtergerechten Formulieren verfasst. Folgende Website bietet ebenfalls eine Unterstützung: https://geschicktgendern.de/tag/drittes-geschlecht/

Diskriminierungen begegnen

Wer von Diskriminierungen betroffen ist oder von entsprechenden Fällen erfährt, kann Kontakt zu folgenden Anlaufstellen  aufnehmen.

Auch die Landesantidiskriminierungssstelle (LADS) RLP bietet Beratungen an. Dort gibt es eine kostenlose Rechtsberatung; Kontakt: antidiskriminierungsstelle[at]mffjiv.rlp.de

 

 

 

Onlinekurs Gender und Gleichstellung

Die Digitalisierung schreitet auch in unserem Bereich voran: In dem Onlinekurs Gender und Gleichstellung können Sie sich in diesem Themenspektrum weiterbilden - wo auch immer Sie sich befinden, wann auch immer Sie Zeit dafür finden.

Der Kurs Gender und Gleichstellung hat zum Ziel, ein Grundverständnis für das Thema zu vermitteln. Der Kurs soll Sie darin unterstützen, Gender und Gleichstellung in ihren jeweiligen Studien-, Arbeits- und Fachbereichen integral zu berücksichtigen.

Der Kurs ist wissenschaftlich und zugleich praxisbezogen. Er trägt dem aktuellen fachlichen Stand Rechnung. Nach einer Einführung in Schlüsselbegriffe und grundlegende Konzepte zu Gleichstellung und Gender baut der Kurs auf vier Modulen auf:

1. Ziele, Strategien und Instrumente zur Geschlechtergleichstellung

2. Aspekte von Gleichheit, Differenz und Aufhebung

3. Gender und Gleichstellung an Hochschulen

4. Gender Studies, Gender in Lehre und Forschung

Jedes Modul führt in die jeweilige Thematik ein. Dabei werden grundlegende Konzepte und Begriffe sowie Befunde und Schlüsseltexte vorgestellt sowie mithilfe von Aufgaben und Übungen vertieft und angewendet. Zur Vertiefung der Thematik werden verwendete Quellen und weiterführende Literatur angegeben.

Wenn Sie an dem Onlinekurs teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Dr. Cornelia Rövekamp, damit Sie in den Kurs eingeschrieben werden können.



Erstmalige Bewerbung um das Total E-Quallity Prädikat

Die TUK hat sich um das Prädikat Total E-Quality beworben und wurde positiv begutachtet. Die Prädikatsvergabe fand am 31.10.2018 in Stuttgart statt. Total E-Quality umfasst 8 Aktionsfelder, in denen die TUK aktiv ist:

1. Personalbeschaffung und Stellenbesetzung
2. Karriere- und Personalentwicklung
3. Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung (work-life-balance)
4. Institutionalisierte Gleichstellungspolitik
5. Planungs- und Steuerungselemente in der Organisationsentwicklung
6. Organisationskultur
7. Forschung, Lehre und Studium
8. Moralische Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

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4. Re-Auditierung zur familiengerechten Hochschule erfolgreich abgeschlossen

Bereits seit 2005 trägt die TU Kaiserslautern das Prädikat „ audit familiengerechte hochschule“. Die Auszeichnung wird jeweils für 3 Jahre von der berufundfamilie Service GmbH vergeben und setzt die Teilnahme an einem strukturierten Verfahren voraus, das eine Berichtspflicht zum Fortschritt vereinbarter Maßnahmen vorsieht. Seit 2005 wurden bereits mehr als 150 Maßnahmen vereinbart. Im Oktober 2018 konnte die Universität zum 4. Mal das Zertifikat erfolgreich bestätigen. 

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