Gleichstellung, Vielfalt und Familie

Aktuelles

Uni Erlebnis für Kids zu Ostern – noch Plätze frei

Liebe Eltern,

ab dem 23.4.2019 bieten wir im Rahmen unseres Kinderferienprogrammes „Uni Erlebnis für Kids“ ein tolles Programm. Ihre Kinder haben Spaß an einer GPS-gestützten Ostereiersuche, sie erfahren alles über Haie und besuchen die Burg Lichtenberg. Sie nehmen an einem Workshop des FB Bauingenieruwesen im Betonlabor teil und gehen der Frage nach, wie viele rote Gummibärchen wohl in einer Tüte sind. Wir freuen wir uns auf eine rege Beteiligung mit viel Spaß.

Es sind noch einige Plätze frei,
Anmeldeschluss ist der 12.4.2019.

schleese(at)verw.uni-kl.de, http://tukl.de/ovcnn

Viele Grüße
Leslie Schleese



Koordinator*in des Projektes „Mentoring für Studentinnen“ gesucht

Um Studienanfängerinnen und Studentinnen der ersten Fachsemester den Start an der Hochschule zu erleichtern, hat die TUK ein kostenloses Mentoring-Projekt entwickelt: In One-to-One-Mentoring werden Studentinnen der ersten Fachsemester (sogenannte Mentees) von Studentinnen höherer Fachsemester (sogenannte Mentorinnen) betreut. Im Gruppen-Mentoring erhalten Studentinnen zur erfolgreichen Fortsetzung des Studiums persönliche Ansprechpartner*innen, integriert in die regulären Tutorien. Geplant und durchgeführt wird in diesem Projekt zudem die Seminarreihe "Zukunft gestalten! Karriere planen!" Für dieses Projekt suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter*in als Nachfolge für Dr. Jessica Stephan.

Zur Stellenausschreibung

Weitere Informationen über das Projekt:
Mentoring für Studienanfängerinnen
Gruppen-Mentoring
Seminarreihe für Studentinnen

Pflegereihe an der TUK – Vorträge

Die Pflege von Angehörigen wird für immer mehr Personen eine Aufgabe, die kaum zu bewältigen ist - neben der Erwerbsarbeit, neben anderen Verpflichtungen. Um dieses Thema mit Pflegenden besprechen zu können, wurden zwei Veranstaltungen geplant:

Diagnose Demenz – Formen, Symptome und Verlauf
Dienstag, 16.4.19 von 14-16 Uhr
Ort: Geb. 57, Raum 215
Referent: Herr Thomas Nöllen, Pflegeversorgung / spectrumK GmbH

Resilienz- wer andere pflegt, muss auch an sich selbst denken!
Montag, 13.5.19 von 14-16 Uhr
Ort: Geb. 56, Raum 232
Referentin: Prof. Dr. Brigitte Anderl-Doliwa (RN), Einrichtungsleiterin Psychiatrieverbund Nordwestpfalz und
Stiftungsprofessorin Katholische Hochschule Mainz

Reihe: Vereinbarkeit (er)leben – Väter an der TUK, Teil 1/4

Wir berichten in unserer Reihe  über „aktive“ Väter an der TUK, die den Spagat zwischen Beruf und Familie mit ihren Partnerinnen meistern. Sie nehmen Elternzeit, eine reduzierte Arbeitszeit und Telearbeit. Unterstützung erhalten sie von ihren Vorgesetzten. Wie wichtig das ist und welche Maßnahmen erforderlich sind, bestätigt Prof. Dr. Wolfram Decker, Dekan des Fachbereichs Mathematik:

“ Gerade für junge Familien sind flexible Arbeitsbedingungen ein Muss. Es ist für mich selbstverständlich, dass moderne Arbeitgeber sowohl flexible Arbeitszeiten als auch die Möglichkeit des Home Office anbieten.“

Sein Mitarbeiter, Dr. Michael Kunte, Vater von zwei Mädchen im Alter von 3 und 5 Jahren begrüßt die Haltung seines Vorgesetzten und die Möglichkeiten, die er und seine Familie erhalten:

“ In meinem Arbeitsumfeld wird durchaus großer Einsatz erwartet, gepaart mit der Erwartung großer Flexibilität. Die Flexibilität aber ist beidseitig. Zum Beispiel macht sie es mir möglich, abwechselnd mit meiner Frau unsere Töchter zur Kita zu bringen oder abzuholen. Außerdem waren die beiden auch schon öfter Gast in meinem Büro. Können sie einmal nicht zur Kita gehen, wird es stets akzeptiert, dass ich zeitweise von zu Hause arbeite.“

Die akademische Rätin Dr.-Ing. Catherina Thiele aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen weiß, dass bestimmte Situationen in der Familie nicht immer planbar sind. Schließlich haben wir es mit Menschen zu tun und nicht mit Maschinen.

“Ich versuche maximal flexibel zu sein und erforderliche Anpassungen wegen veränderter Randbedingungen in der Familie bestmöglich in die Berufswelt zu integrieren.“

Ihr Mitarbeiter M.Sc. Nikolai Sklarov, junger Familienvater von zwei Kindern bekräftigt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für ihn nur dann effektiv funktioniert, wenn beide Seiten am selben Strang ziehen:

„Fachliche Erstklassigkeit und Führungskompetenzen zeichnen Frau Dr. Thiele aus. Sie schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre in unserem Team. Die Unterstützung und das gemeinsame Lösen von Aufgaben spielen dabei eine große Rolle und bilden eine gute Grundlage für einen persönlichen Kontakt miteinander. Als Familienvater waren für mich nicht nur die ersten Geburtswochen meiner Kinder sehr wichtig, sondern auch eine flexible Planung meiner Elternzeit. Sowohl bei der Urlaubsplanung als auch bei der Planung dienstlichen Aufgaben hat Frau Dr. Thiele in großen Maße dazu beigetragen, dass diese Übergangszeiten reibungslos und stressfrei für mich gestaltet werden.“

Gerade junge Väter und insbesondere die Generation Z (zwischen 1995 bis 2010 Geborene) hat eine hohe Erwartung an die zukünftige Arbeitswelt in Sachen Vereinbarkeit, ihrer beruflichen und privaten Wünsche und ihrer Gesundheit. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, insbesondere in Zeiten der Digitalisierung und im Kampf um die „besten Köpfe“, dass Väter und Familien an der TUK in ihrer Doppelbelastung bestmöglich unterstützt werden.

 


Mittel für alleinerziehende Studierende und alleinstehende schwangere Studentinnen

Die Universität hält Mittel für alleinerziehende Studierende und schwangere Studentinnen bereit, Anträge können jederzeit bei der Familien-Service-Stelle gestellt werden.

Das dritte Geschlecht

Im November 2017 beschloss das Bundesverfassungsgericht, dass es eine dritte Option im Personenstandregister geben muss: Neben Frauen und Männern kann daher seit dem 01.01.2019 eine dritte Möglichkeit angegeben werden. Die dritte Option ist mehr als ein drittes Geschlecht, da Intersexualität mehr als nur ein Geschlecht beinhaltet. Erläuterungen dazu finden sich bspw. in einem Zeit-Artikel.

Was bedeutet dies für unsere Praxis? Es empfiehlt sich, vor allem in Schriftstücken möglichst gendersensible Formulierungen zu finden und bei der Angabe der Personen ein Sternchen (*) zu verwenden. Wir haben für Sie Empfehlungen zum geschlechtergerechten Formulieren verfasst. Folgende Website bietet ebenfalls eine Unterstützung: https://geschicktgendern.de/tag/drittes-geschlecht/

3. Mentorinnen-Newsletter

Der "Mentorinnen-Newsletter" wird von zwei Mentorinnen des Lehrstuhls Politikwissenschaften II verfasst. Marie Mittermeier und Carolin Langhauser arbeiten im Rahmen des Mentoring-Projekts mit der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie zusammen. 

Themen des 3. Mentorinnen-Newsletters:

  • Interview mit Charlotte Haußmann, Sprecherin der Fachschaft SoWi

  • Lerntipps von Eurer Mentorin Marie

  • ein Essay zur Frauenquote von der ehemaligen Mentorin Sarah Adrian

 

 

Diskriminierungen begegnen

Wer von Diskriminierungen betroffen ist oder von entsprechenden Fällen erfährt, kann Kontakt zu folgenden Anlaufstellen  aufnehmen.

Auch die Landesantidiskriminierungssstelle (LADS) RLP bietet Beratungen an. Dort gibt es eine kostenlose Rechtsberatung; Kontakt: antidiskriminierungsstelle[at]mffjiv.rlp.de

 

 

 

 

 

 

 

Onlinekurs Gender und Gleichstellung

Die Digitalisierung schreitet auch in unserem Bereich voran: In dem Onlinekurs Gender und Gleichstellung können Sie sich in diesem Themenspektrum weiterbilden - wo auch immer Sie sich befinden, wann auch immer Sie Zeit dafür finden.

Der Kurs Gender und Gleichstellung hat zum Ziel, ein Grundverständnis für das Thema zu vermitteln. Der Kurs soll Sie darin unterstützen, Gender und Gleichstellung in ihren jeweiligen Studien-, Arbeits- und Fachbereichen integral zu berücksichtigen.

Der Kurs ist wissenschaftlich und zugleich praxisbezogen. Er trägt dem aktuellen fachlichen Stand Rechnung. Nach einer Einführung in Schlüsselbegriffe und grundlegende Konzepte zu Gleichstellung und Gender baut der Kurs auf vier Modulen auf:

1. Ziele, Strategien und Instrumente zur Geschlechtergleichstellung

2. Aspekte von Gleichheit, Differenz und Aufhebung

3. Gender und Gleichstellung an Hochschulen

4. Gender Studies, Gender in Lehre und Forschung

Jedes Modul führt in die jeweilige Thematik ein. Dabei werden grundlegende Konzepte und Begriffe sowie Befunde und Schlüsseltexte vorgestellt sowie mithilfe von Aufgaben und Übungen vertieft und angewendet. Zur Vertiefung der Thematik werden verwendete Quellen und weiterführende Literatur angegeben.

Wenn Sie an dem Onlinekurs teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Dr. Cornelia Rövekamp, damit Sie in den Kurs eingeschrieben werden können.



Erstmalige Bewerbung um das Total E-Quallity Prädikat

Die TUK hat sich um das Prädikat Total E-Quality beworben und wurde positiv begutachtet. Die Prädikatsvergabe fand am 31.10.2018 in Stuttgart statt. Total E-Quality umfasst 8 Aktionsfelder, in denen die TUK aktiv ist:

1. Personalbeschaffung und Stellenbesetzung
2. Karriere- und Personalentwicklung
3. Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung (work-life-balance)
4. Institutionalisierte Gleichstellungspolitik
5. Planungs- und Steuerungselemente in der Organisationsentwicklung
6. Organisationskultur
7. Forschung, Lehre und Studium
8. Moralische Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

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4. Re-Auditierung zur familiengerechten Hochschule erfolgreich abgeschlossen

Bereits seit 2005 trägt die TU Kaiserslautern das Prädikat „ audit familiengerechte hochschule“. Die Auszeichnung wird jeweils für 3 Jahre von der berufundfamilie Service GmbH vergeben und setzt die Teilnahme an einem strukturierten Verfahren voraus, das eine Berichtspflicht zum Fortschritt vereinbarter Maßnahmen vorsieht. Seit 2005 wurden bereits mehr als 150 Maßnahmen vereinbart. Im Oktober 2018 konnte die Universität zum 4. Mal das Zertifikat erfolgreich bestätigen. 

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