Gleichstellung, Vielfalt und Familie

Ausbau forschendes Lernen ab dem ersten Semester

Die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie vergibt in Zusammenarbeit mit dem Referat Qualität in Studium und Lehre (RefQSL) Hochschulpaktmittel zur Förderung innovativer Ideen und Konzepte zum Ausbau des forschenden Lernens.

Durch die Ausschreibung werden Initiativen unterstützt, durch die eine aktive Teilhabe von Frauen in Lehrveranstaltungen gefördert und in deren Rahmen neue Lehr-Lernform entwickelt und umgesetzt werden. Vorrangig werden Anträge berücksichtigt, die es Studierenden ermöglichen, bereits zu Beginn des Studiums eigenständig eine Forschungsfrage zu formulieren bzw. an Problemstellungen zu arbeiten und entsprechende Lösungsstrategien zu entwickeln. So sollen Methodenkompetenz, Planung, Teamarbeit, kritisches Denken, Interdisziplinarität, sprachliche Fähigkeiten, Darstellungs- und Vermittlungskompetenz sowie analytisches Denken gefördert werden.

Für den Einsatz des forschenden Lernens ist eine intensivere Betreuung der Studierenden notwendig, die im Rahmen der Förderung unterstützt werden soll.

Beantragung der Förderung

Es können Mittel zur Finanzierung studentischer bzw. wissenschaftlicher Hilfskräfte für ein oder zwei Semester beantragt werden. Reichen Sie zur Antragsstellung eine kurze Projektskizze (max. zwei DIN A4-Seiten) ein, die folgende Aspekte beinhaltet:

  • Fachliche und überfachliche Lernziele und Aufbau der geplanten Lehrveranstaltung
  • Lehr- und Lernmethoden, die im Rahmen des Projektes eingesetzt werden
  • Voraussichtliche Anzahl der Studierenden (Gruppengröße)
  • Einbettung der Lehrveranstaltung in den Kontext des Studiengangs und/oder in den Kontext derForschungstätigkeit der Antragsstellenden
  • Verwendungszweck für die beantragten Mittel.

Die Anträge werden nach den folgenden Kriterien bewertet:

  • Innovation und Kreativität: In welcher Form wird das forschende Lernen als neue Lehr-Lernformim Rahmen des Studiengangs eingesetzt? UND
  • Genderaspekte: Wie wird das gemeinsame Lernen gefördert? Wie wird die aktive Teilhabe vonFrauen in Studiengängen, in denen sie unterrepräsentiert sind, durch das Format des forschendenLernens ermöglicht? UND
  • Forschung: Inwiefern wird die Förderung des Nachwuchses ermöglicht? Inwiefern wird durch dasProjekt des forschenden Lernens die Forschungstätigkeit an der TUK befördert? UND/ODER
  • Nachhaltigkeit: Wie wird sichergestellt, dass die Form des forschenden Lernens alshochschuldidaktische Methode weitergeführt werden kann?

Antragsberechtigt sind alle hauptamtlich Lehrenden der wissenschaftlichen Einheiten (Fachbereiche, zentrale Einrichtungen) der TUK.

Über die Vergabe der Fördermittel entscheiden die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie sowie das RefQSL. Anträge sind bis spätestens 27.09.2019 an die Leiterinnen Dr. Cornelia Rövekamp (cornelia.roevekamp[at]verw.uni-kl.de) und Dr. Nadine Bondorf (nadine.bondorf[at]verw.uni-kl.de) zu richten. Die Zusagen im Falle einer Bewilligung der Förderung werden Anfang Oktober versendet. Nach Abschluss der Maßnahme ist ein Bericht an die Stabstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie zu senden, um der Berichtspflicht des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland Pfalz (MWWK) nachzukommen. Damit die gesamte Universität nachhaltig von der Projektförderung profitieren kann, wird von den projektverantwortlichen Personen die Bereitschaft erwartet, das Projekt und insbesondere die Ergebnisse hochschulöffentlich zugänglich zu machen.

Ansprechpartnerin für Rückfragen
Dr. Cornelia Rövekamp
Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie
Tel.: +49 631 205-5902
E-Mail: cornelia.roevekamp[at]verw.uni-kl.de

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