Gleichstellung, Vielfalt und Familie

Vielfalt an der TUK

Arbeitskreis Diversity

Seit November 2017 treffen sich Interessierte sowie Akteur*innen, die sich an der TUK mit Diversity-Themen auseinandersetzen. 2019 wurde das Diversity-Netzwerkt umbenannt in den Arbeitskreis Diversity. Der Hintergrund: In dem Arbeitskreis kommt nun ein Kernteam zusammen, um Divesity-Aktivitäten zu planen. Gäste oder Personen, die spezielle Planungen unterstützen, können gern hinzukommen. 

Im Diversity-Netzwerk wurde 2018 eine Broschüre  erstellt, in der möglichst unterschiedliche Personen dargestellt werden, die sich in der Universität begegnen. Die Beiträge auf der Website können hier eingesehen werden. Seit Januar 2020 steht sie als Printversion zur Verfügung und kann bei der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie bestellt werden (gleichstellung-vielfalt-familie(at)uni-kl.de).

Die diverse Universität der Zukunft

Impulsvorträge mit anschließender Diskussion (digital)

In Corona-Zeiten haben wir Vieles neu lernen müssen: Lehre und Arbeiten wurden digitaler, während der Campus vor Ort in den Hochzeiten der Pandemie verweist war. Langsam kehrt nun das 'normale' Leben zurück. Die Sehnsucht nach Begegnungen vor Ort ist groß. Doch Einiges von dem, was wir erfahren, wird bleiben. Das Digitale hat unwiederbringlich Einzug in unser Leben erhalten.

Kern der (digitalen) Veranstaltungen ist die Frage, wie wir uns auf dem Campus der TUK bewegen möchten und welche Chancen digitale Formate für unsere diverse Zukunft haben.

 

Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum
14.10.2021 – 14:00-15:30 Uhr
Teresa Engel, Institut für Mobilität und Verkehr (imove), TU Kaiserslautern

Arbeiten 4.0 – Digital Diversity ist mehr als nur Toolvielfalt
18.11.21 – 14:00-15:30 Uhr
Dr. Viola Hellge und Ilknur Atakli, Mittelstand Digital-Zentrum Kaiserslautern

Lehre digital - was bleibt?!
09.12.2021 – 14:00-15:30 Uhr
Monika Haberer, Abteilungsleiterin im DISC, TU Kaiserslautern

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Cornelia Rövekamp an. Die Zugangsdaten werden Ihnen anschließend zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

Total E-Quallity Prädikat für Chancengleichheit + Diversity

Die TUK hat sich 2021 zum zweiten Mal um das Prädikat Total E-Quality beworben und wurde positiv begutachtet. Beantragt wurde dieses Mal nebem dem Prädikat für Chancengleichheit auch das Add-On Diversity. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit an der TUK von der Jury ausgezeichnet wird. Die Jury merkt an, dass es "in den letzten Jahren ... positive strukturelle Entwicklungen [gab], was die aktive Förderung von Frauen im Rahmen von Personalbeschaffung und Stellenbesetzung betrifft. Zudem gibt es vielfältige Maßnahmen zur individuellen Förderung."

Neben den Gleichstellungsaktivitäten wird auch die Förderung der familiengerechten Hochschule hervorgehoben. So urteilt die Jury, dass "Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie mit Studium oder Beruf .. profund [sind]" und auch innovative Ansätze verfolgt werden, wie bspw. die Berücksichtigung von Vätern bei den durchgeführten Maßnahmen.

Positiv bewertet werden auch Diversity-Aktivitäten: "Viele verschiedene Akteur*innen sind hier in Arbeitsgruppen gut vernetzt", so die Jury. "Unter dem Stichwort Antidiskriminierung werden alle Diversitätsdimensionen angesprochen."

Angemerkt wird jedoch auch, dass weitere Aufgaben verfolgt werden sollten:
- Entwicklung von Zielen bezogen auf alle Diversitätsdimensionen im (zukünftigen) Hochschulentwicklungsplan
- Der Ausbau der thematischen Führungskräftefortbildung sowie die Integration von Gleichstellungszielen
- Die Entlastung von Frauen in der Gremienarbeit sowie
- Evaluationen bezogen auf alle Diversitydimensionen

Die TUK ist auf einem guten Weg, wird jedoch sicherlich weitere Ziele verfolgen, um eine diversitätsgerechte Hochschule zu befördern.

Diversity-Dimensionen

Die folgenden Dimensionen der Vielfalt werden in der Charta der Vielfalt vorgestellt, auf der Grundlage der "Four Layers of Diversity" (cf. Gardenswartz & Rowe, Diverse Teams at Work (2nd Edition, SHRM, 2003).

Gendergerecht formulieren

Vielfältige Lebensweisen in unserer Gesellschaft in der Sprache abzubilden, alle Geschlechter mit ihren Geschlechtsidentitäten zu benennen: Das sind Ziele von geschlechter- bzw. diversitätsgerechter Sprache. Dem entgegen stehen Stimmen, die eine Eindeutigkeit in der Sprache favorisieren – oder die befürchten, dass gesellschaftliche Themen hinter hitzig geführten Debatten über die Sprache in Vergessenheit geraten. In einer Veranstaltung zum Thema diversitätsgerechte Sprache am 26.03.21, organisiert von der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie, wurden diese Standpunkte aufgegriffen. Eingeladen waren Dr:in Nadine Bieker, Wiss. Mitarbeiter:in am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln, Jenny Wilken, Kulturwissenschaftlerin, die sich bei der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität dgti e.V. engagiert und Till Randolf Amelung, Geschlechterforscher und Autor von "Irrwege. Analysen aktueller queerer Politik".

Was bedeutet dies für unsere Praxis? Es empfiehlt sich, vor allem in Schriftstücken möglichst gendersensible Formulierungen zu finden und bei der Angabe der Personen ein Sternchen (*) zu verwenden. Wir haben für Sie Empfehlungen zum gendergerechten Formulieren verfasst, in denen Sie Formulierungsvorschläge finden, die wir von der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie für die TUK entwickelt haben.

Mehr zum Thema:

Blog-Beitrag (Zusammenfassung der Diskussion) auf dem Mentoring-Marktplatz
Geschlechtergerecht formulieren inklusive Formulierungshilfen von Fairlanguage / TUK

Diskriminierungen begegnen

Wer von Diskriminierungen betroffen ist oder von entsprechenden Fällen erfährt, kann Kontakt zu folgenden Anlaufstellen  aufnehmen.

Auch die Landesantidiskriminierungssstelle (LADS) RLP bietet Beratungen an. Dort gibt es eine kostenlose Rechtsberatung; Kontakt: antidiskriminierungsstelle[at]mffjiv.rlp.de

 

In einer Untersuchung über Diskriminierungserlebnisse an der TUK wurden beobachtete und selbst erlebte Diskriminierungen geschildert. Die Untersuchungsergebnisse bieten eine Grundlage, um in diesem Themenspektrum Maßnahmen zu entwickeln.

 

 

Die TUK hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und damit ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt.

Wir signalisieren mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, welches frei von Vorurteilen ist, und dass die Wertschätzung all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität wesentlich für uns ist.

Diversity Management ist ein Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie befördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die die Organisation steht. Diese Vorteile sehen immer mehr Unternehmen und Institutionen: rund 3000 Konzerne, Betriebe, öffentliche Institutionen, Vereine, Stiftungen und Verbände haben die Charta der Vielfalt inzwischen unterzeichnet. Circa 13 Millionen Beschäftigte profitieren davon.

Wir freuen uns sehr, nun Teil des größten Diversity-Netzwerks Deutschlands zu sein und die Vielfalt bei uns gemeinsam mit Ihnen zu fördern und zu gestalten. Bringen Sie sich gerne mit Ihren eigenen Ideen ein, wie Vielfalt in der TUK gelebt werden kann!

Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mehr Informationen zum Inhalt der Charta der Vielfalt und zu den Punkten, zu denen wir uns durch die Unterzeichnung verpflichtet haben, finden Sie hier.

Richtlinie für ein respektvolles Miteinander

Die Richtlinie für ein respektvolles Miteinander  ist mit einer Aufforderung verbunden: Wir nehmen andersdenkende Personen ernst. Wir begegnen anderen wertschätzend. Diskriminierungen, Mobbing, sexualisierte Gewalt wird entschieden abgelehnt. Diese Richtlinie ist damit ein Grundpfeiler für Diversity-Aktivitäten.

Ansprechpersonen an der TUK

In Fällen von Diskriminierungen wenden Sie sich bitte an die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie oder an andere Ansprechpersonen, die in der Richtlinie für ein respektvolles Miteinander benannt werden.

Die Abteilung Internationale Angelegenheiten (ISGS) unterstützt internationale Studierende und Mitarbeitende: https://www.uni-kl.de/international/home/

Schwerbehinderte können sich an die Schwerbehindertenvertretung der Mitarbeitenden oder die Senatsbeauftragte für Belange behinderter Studierender wenden. 

Bei Schwierigkeiten mit (anderen) Mitarbeitenden oder Führungskräften an der TUK können Sie sich an den Personalrat wenden: https://www.uni-kl.de/personalrat/startseite/

Das Sekretariate-Netzwerk engagiert sich für die Belange von Sekretär*innen: https://www.uni-kl.de/snw/

Das StudierendenServiceCenter (SSC) bietet ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot rund um's Studium an der TUK an: https://www.uni-kl.de/ssc/

Studierende können sich an verschiedene Referate im AStA oder an Fachschaften der TUK wenden: https://www.asta.uni-kl.de/
Die Hochschulgruppen der TUK bieten zu verschiedenen Themen Kontaktmöglichkeiten an: https://www.uni-kl.de/hochschulgruppen/

Katholische, evangelische und muslimische Hochschulgruppen ermöglichen Studierenden, sich mit anderen Gläubigen (und auch Nicht-Gläubigen) zu treffen: https://www.uni-kl.de/ESG/; https://www.khg-kl.de/; https://www.uni-kl.de/msg/

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