Integration der Geschlechterperspektive in die Fachbereiche

Integration der Geschlechterperspektive in die Fachbereiche (IGF)

Die Stabsstelle Integration der Geschlechterperspektive in die Fachbereiche wurde eingerichtet, um in den Fachbereichen der TU Kaiserslautern Genderaspekte in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung verstärkt zu thematisieren sowie für die Forschungsprojekte (Personalentwicklungs-)Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu entwickeln. Gefördert wird die Stabsstelle durch den Hochschulpakt 2020 des BMBF.

  • Aktuelles
  • Aktivitäten IGF
  • Genderaktivitäten TUK

Ziele

  • Nachwuchs fördern: Den Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts in den Fachbereichen erhöhen, unterstützende Aktivitäten entwickeln
  • Genderaspekte in Forschungsprojekten berücksichtigen: Suche nach Expertinnen und Experten mit Genderkompetenz für Maßnahmen in Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs, Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen (bei Bedarf)
  • Persönliche Themen ansprechen: Beratung von Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, Reflexion über geschlechtertypische Verhaltens- und Denkweisen, Abwägen von Handlungsalternativen

Leistungen der Stabsstelle

  • Ansprechperson für Personen, die von Diskriminierung betroffen sind
  • Coaching: Persönliche Beratung/Begleitung von Mitarbeiter_innen der Fachbereiche
  • Planung von Workshops und Coaching-Angeboten zu Gender-Thematiken, Durchführung von Workshops zu hochschulinternen Themen
  • Gender Consulting von Forschungsbereichen (SFBs und Graduiertenkollegs)

 Themen sind bspw.

  • Respektvolles Miteinander an der TUK
  • Gender-Aspekte bezogen auf MINT-Fächer / Frauen- und Männerberufe
  • Mikropolitische Aktivitäten in der Universität
  • Kommunikation / Gendersensible Sprache

Was bedeutet Gender?

Verschiedene Begrifflichkeiten werden oftmals synonym verwendet: Frauenförderung, Gleichstellung, Gender.

Bei der Frauenförderung geht es darum, Benachteiligungen von Frauen zu begegnen und durch die Stärkung von Frauen gleiche Chancen zu ermöglichen.

Gleichstellung fokussiert auf Ungleichbehandlungen von Frauen und Männern, wobei Frauen und Männer gleichermaßen in den Blick genommen werden.

Der englische Begriff Gender wird als soziales Geschlecht  bezeichnet, um deutlich zu machen, dass soziale Aspekte das Geschlechterverhältnis maßgeblich bestimmen. In der alltäglichen Interaktion wird das Geschlecht - verstanden als Kategorie mit impliziten Stereotypen - tagtäglich reproduziert. Um Benachteiligungen zu begegnen und vielfältige Lebensmodelle zu ermöglichen, werden Geschlechterstereotype reflektiert und alternative Handlungsweisen unterstützt.
In aktuellen Diskussionen wird - übergreifend - der Begriff Diversity oder auch Inklusion als Begriff genutzt. Neben der dominierenden Kategorie Geschlecht werden weitere Dimensionen und Mehrfachausprägungen aufgegriffen, wie Ethnie, Herkunft, Behinderung, Alter oder die sexuelle Orientierung.

Um Gender-Aspekte berücksichtigen zu können, wird in diesem Rahmen das Geschlechterverhältnis in den Blick genommen, d.h. es geht nicht vornehmlich und ausschließlich um Frauen, sondern um Männer und Frauen, um Frauen und Frauen, um Männer und Männer etc. 

Kontakt

Dr. Cornelia Rövekamp

Technische Universität Kaiserlautern
Stabsstelle Integration der Geschlechterperspektive in die Fachbereiche

Gottlieb-Daimler-Straße
67663 Kaiserslautern
Gebäude 47 - 1126

Tel.: 0631-205-5902
Email: cornelia.roevekamp(at)verw.uni-kl.de

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