Interner Bereich

Entsorgung von Laborchemikalien und Altlasten

Eine Entsorgung von Laborchemikalien über den Hausmüll oder über das Abwasser ist grundsätzlich verboten.

Sollen mehrere Laborchemikalien in Original- bzw. Einzelgebinden entsorgt werden, können diese zu den regulären Öffnungezeiten in unserer Sonderabfallstelle (SASS / Gebäude 59) abgegeben werden.

Die Laborchemikalienreste müssen nach der Gefahrstoffverordnung gekennzeichnet werden (wie CAS-Nummer, Herstellerbezeichnung, bei selbst angestetzten gemischen und Lösungen die verwendeten Chemikalien).

Ebenso müssen die zu entsorgenden Stoffe in geeigneten Behältern verpackt oder gefüllt sein, z.B. verschraubbare Glasflaschen, Kunststoffflaschen oder Dosen.

Beschädigte, aufgeblähte und ungekennzeichnete Behälter, auch Gefäße mit Stopfdeckel, werden nicht angenommen, ebenso explosive, radioaktive oder auch infektiöse Stoffe.

Bitte packen Sie keine Laborchemikalien selbst in Fässer, da diese miteinander reagieren können.

Abfälle, die zu exothermen Reaktionen, Entwicklung von Gasen oder Bildung von instabilen Stoffen neigen, müssen vor der Entsorgung deaktiviert werden. Das Gleiche gilt auch für alle Substanzen, die mit Wasser oder Luft heftig reagieren bzw. eine biochemische Reaktion eingehen können sowie für alle stark ätzenden, oxidierenden bzw. reduzierenden Stoffe.

Dies betrifft z.B. Alkalimetalle, Cyanide, Peroxide oder Säurechloride. Einschlägige Deaktivierungsmaßnahmen können aus der Literatur (z. B. Merck-Chemikalienkatalog / Roth, Sicherheitsfibel Chemie) entnommen werden.

 

Bei unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Umweltschutz, Abfallmanagement und Gefahrgut

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