Klassischer Chor

Kommende Konzerte

J.S. Bach Weihnachtsoratorium

Teil I bis Teil III

Samstag, den 3. Dezember 2022 – 19.00 Uhr

Protestantische Kirche Weilerbach, Rummelstraße 18, 67685 Weilerbach

Sonntag, den 4. Dezember 2022 – 16.00 Uhr

Stadtpfarrkirche St. Maria, Marienring 4, 76829 Landau in der Pfalz

Leitung: Maximilian Rajczyk

 

Tickets

20,- Euro Normalpreis

12,- Euro Ermäßigt (Schüler & Studierende, Sozialausweisinhaber)

Tickets Online unter www.ticket-regional.de/chor-tu-kaiserslautern

und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen (in Kaiserslautern: Thalia, Tourist-Info, The Cottage, Tabakstube Reppa, Lotto Wendel)

sowie über die telefonische Hotline 0651 / 97 90 777 erhältlich

Das Weihnachtsoratorium

eine musikalische Geschichte des Friedens und Neubeginns

„Jauchzet frohlocket, auf preiset die Tage!“


J. S. Bachs Weihnachtsoratorium entstand zum Jahreswechsel 1734/35 und setzte neue Maßstäbe: der Thomaskantor schuf erstmalig eine aus einem Guss entwickelte Kantatenserie, also ein erzählendes „Oratorium“, und bot den Leipziger Kirchenbesuchern ein innovatives musikalisches Erlebnis mit weihnachtlichen Chören begleitet von Trompeten und Pauken, mit Chorälen in einprägsamer Deklamation oder eleganten Passagen mit Oboen und Streichern. Die eigentliche Rezitation der Weihnachtsgeschichte gebührt dem Tenor als Evangelisten. Vielgestaltig erklingen Arien oder solistische Ensemblesätze. Dem berühmten Jubelchor zu Beginn des Weihnachtsoratoriums mit seinen markigen Paukenschlägen und den entfesselnden schnellen Linien in Flöten und Geigen kann sich in seiner ansteckenden Freude und Klangfülle wohl keiner entziehen. Doch zugleich legt Johann Sebastian Bach in seiner barocken Komposition die Weihnachtsgeschichte klingend als eine Erzählung vom Neubeginn und der Ermutigung aus. Besonders die Botschaft des Friedens und des Trostes in der Musik Johann Sebastian Bachs möchten die Musizierenden in diesem außergewöhnlichen Konzert als ihren persönlichen Beitrag zur Völkerverständigung und des Friedens darbieten.

 

Mitwirkende

Orchester

Kyiv Symphony Orchestra /// Київський симфонічний оркестр /// Sinfonieorchester Kiew

Das ukrainische Staatsorchester, das während des russischen Überfalls auf die Ukraine Tourneen in Polen und Deutschland spielte fand in der thüringischen Stadt Gera Unterkunft und Probemöglichkeiten.

Die Musikerinnen und Musiker im Kiewer Sinfonieorchester, die 2018 mit Luigi Gaggero erstmalig einen Ausländer zum Chefdirigenten bestellten, verfolgen das Ziel, Musikwerke gleichzeitig frisch, geschichtsbewusst und emotional bewegend zu interpretieren. Das Orchester sucht die Verschmelzung aus der sinnlichen Musikalität der Ukraine und der analytischen Haltung des Westens und so ist auch die Zusammenarbeit mit den Lautrer Sängerinnen und Sängern um den jungen Dirigenten Maximilian Rajczyk etwas Besonderes für sie. Nach Gastspielen mit orchestraler Musik von ukrainischen Komponisten in der Berliner Philharmonie, dem Kulturpalast Dresden und in Leipzig, im Kurhaus Wiesbaden oder der Elbphilharmonie in Hamburg können die geflüchteten Musikerinnen und Musiker nun erstmalig Johann Sebastian Bachs barockes Weihnachtsoratorium einstudieren und in Deutschland musizieren.

 

Solo

Antonietta Jana, Sopran

Antonietta Jana studierte zunächst als Mezzosopran bei verschiedenen Lehrern und legte  die Opernreifeprüfung in Frankfurt/Main ab. Ihr Operndebüt gab sie als „Hänsel“ in der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck und war seitdem an mehreren Opernhäusern in verschiedenen Partien zu Gast, unter anderem auch am Pfalztheater Kaiserslautern, bei der Opera Minora in Amsterdam sowie bei den Sommerfestspielen in Neuburg/Donau.

Nach ihrem Stimmfachwechsel zum Sopran setzte sie die Gesangsausbildung bei Prof. Maria Venuti in Karlsruhe und bei Hilde Zadek in Wien fort. Antonietta Jana gestaltete Konzerte und Liederabende im In- und Ausland, darunter in Frankreich, Italien, den Niederlanden, Tschechien, Argentinien. Zu ihrem Repertoire gehören alle großen Oratorien und Passionen von Bach und Händel bis Mendelssohn, Orff, Lloyd-Webber und Honegger aber auch unzählige Messen und Kantaten aber auch Operette, Kaffeehausmusik und Filmmusik singt sie immer wieder gerne. Die Sängerin wird regelmäßig zu den Neujahrskonzerten des Orchestre Symphonique Saar-Lorraine als Solistin eingeladen sowie zu geistlichen Konzerten, auch zusammen mit namhaften Solisten wie z.B. Klaus Mertens, Kammermusik mit Streichorchester oder diversen Soloinstrumenten, regelmäßig mit Mitgliedern der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Antonietta Jana unterrichtet Gesang als Dozentin für die kirchenmusikalische Ausbildung in Kaiserslautern und betreut projektbezogen verschiedene Chöre.

 

Renée Morloc, Alt

Die Altistin Renée Morloc studierte Gesang, Viola und Germanistik an der Hochschule für Musik und an der Universität Stuttgart, bevor sie am Mozarteum in Salzburg ihr Opernstudiumm mit besonderer Auszeichnung abschloss. Ihr Operndebut erfolgte am Nationaltheater Mannheim als ERDA/SIEGFRIED, das der Sängerin eine internationale Karriere als Opern- und Konzertsängerin eröffnete. Der Schwerpunkt liegt in den dramatischen Alt-Partien im Wagner-/Strauss-Verdi-Fach.

Wichtige Konzert- und Opernengagements führten die Sängerin in die wichtigen Kulturzentren Europas und der Welt., so zu den Salzburger Festspielen, an die Scala di Milano, zum Palais Garnier und an die Opéra Bastille Paris, zum Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Konzerthaus Wien, nach Südamerika, Japan und USA. Die Sängerin gehört zum Solistenensemble der Rheinoper Düsseldorf, war von 2008-2011 Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Stuttgart und wurde seither für die Leitungvieler internationaler masterclasses eingeladen (Caracas,, Tokyo, Internat. Bachakademie, Oberstdorf Musiksommer, Junge-Musikerstifung, an verschiedenen Musikhochschulen und mehr). Zahlreiche Einspielungen, DVD- Produktionen (Festivals/Dt Grammophon/Naxos), Funk- und Fernsehaufzeichnungen sowie der Kinofilm „passio secundum joannem“ dokumentieren die Arbeit von Renée Morloc.

http://www.reneemorloc.com

 

Daniel Kim, Tenor

Daniel Kim, einer der derzeit vielseitigsten Tenöre. Einen Schwerpunkt seines Repertoires bilden alle großen Mozart-Rollen und als lyrischer Tenor profilierte er sich besonders in großen italienische Belcanto-Partien wie Elvino ("La Sonnambula"), Leicester ("Maria Stuart"), Gennaro ("Lucrezia Borgia"), Edardo ("Un Giorno die Regno"), Ismael ("Nabucco"), Alfredo ("La Traviata"), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Almaviva (Barbiere di Siviglia), Ramiro (La Cenerentola). 

Seit August 2012 ist er Ensemblemitglied des Pfalztheaters Kaiserslauten. Opernengagements führten ihn in die Opernhäuser von Altenburg, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Flensburg, Gera, Gelsenkirchen, Regensburg, Pforzheim, Weimar, Würzburg, Luxemburg und Korea National opera Seoul. Auch im Konzert- und Oratorienbereich ist der Sänger sehr gefragt. Mit einem umfangreichen Repertoire von Barock bis in die Gegenwart hat er sich einen Namen gemacht. In letzter Zeit sang er mit verschiedenen Orchestern und Dirigenten. Er tritt regelmäßig in allen wichtigen Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Berlin, der Beethovenhalle Bonn, der Glocke Bremen, dem Seoul Art Center sowie in der Walt Disney Concert Hall Los Angeles auf.

2009 wurde Daniel Kim mit dem 1.Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Passau ausgezeichnet und bekam im Jahr 2009 in Coburg den Johann-Strauß-Preis. 2005 und 2006 wurde er Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und erhielt den Förderpreis der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld sowie ein Stipendium des dortigen Richard-Wagner-Verbandes. 2008 erhielt er den Publikumspreis der Volksbühne Bremerhaven sowie 2012 den Herzlieb-Kohut-Preis. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seinen Weg. Als letzte CD ist im Dezember 2017 bei Joeun Records die "Die Schöne Müllerin" von Franz Schubert erschienen.

Daniel Kim studierte Gesang an der "The Korean University of Arts" in Seoul und wechselte dann an die "Hanns-Eisler-Musikhochschule" in Berlin.

 

Sebastian Gros, Bass

Der Bass-Bariton Sebastian Gros sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Hornist im Karlsruher Raum. Gegen Ende der Schullaufbahn wechselte er seinen musikalischen Schwerpunkt auf Gesang. Entscheidende Einflüsse erhielt er nicht zuletzt durch seine Lehrer Stefan Geyer und Stefan Kohlenberg. Konzertreisen führten ihn u.a. auf die Phillippinen, nach Kolumbien, Schweden, Portugal, Spanien und Chile.

Seit dem Wintersemester 2015/16 studiert er bei Prof. Frank Wörner an der HfM Saarbrücken. Er wirkte in mehreren Hochschulproduktionen mit, zuletzt als Jesus in der Johannespassion von J.S.Bach. 

Im September 2019 debütierte er im Freischütz mit dem Kaspar bei der Opera Laiblin in Pfullingen. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Ensemblemitglied im Opernchor des Staatstheaters Saarbrücken. Seit dem Wintersemester 2021/22 studiert er den Master of Music an der HfM Saar und wird parallel dazu von Herrn Prof. Mario Hoff (HfMT Köln) betreut.

 

Einen herzlichen Dank an unsere Unterstützer

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Förderern und Sponsoren, die uns bei der Realisation dieses Projektes unterstützen:

  • Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration
  • Freundeskreis der TU Kaiserslautern e.V.
  • Förderverein Klassischer Chor der TU Kaiserslautern e. V.
  • Stiftung der TWK - eine Stiftung der SWK Stadtwerke Kaiserslautern.
  • Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung
  • Rotary Club Kaiserslautern
  • Sparkasse Kaiserslautern

Außerdem freuen wir uns über alle Spenderinnen und Spender, die zur Aktion Ehrenkarte beitragen.

 

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