Nachhaltigkeit an der TUK

Administration und Strategie - Governance

GRI 102 Allgemeine Angaben

GRI 102-1 (G4-3) Name der Organisation


Technische Universität Kaiserslautern (TUK)

GRI 102-3 Hauptsitz der Organisation

Gottlieb-Daimler-Straße 47

67663 Kaiserslautern

Deutschland

Kontakt

GRI 102-4 Betriebsstätten

GRI 102-5 Eigentumsverhältnisse und Rechtsform

Körperschaft des öffentlichen Rechts, staatliche Einrichtung des fachlich zuständigen Ministeriums

Hochschulgesetz (HochSchG) Rheinland-Pfalz

Impressum

GRI 102-8 (G4-10) Informationen zu Angestellten und sonstigen Mitarbeitern

 

Die TUK ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftliche Universität in Rheinland-Pfalz und weist im Jahr 2016 eine Beschäftigtenzahl von 2.130 Mitarbeitenden, 212 Professuren und 14.648 Studierenden (Präsenz- und Fernstudierende) auf. Es ist von 2014 bis 2016 ein kontinuierlicher Anstieg der Beschäftigtenzahl zu verzeichnen. Die Zahl der Studierenden hat von 2014 bis 2016 um 3 %, die der Mitarbeitenden der zentralen Einrichtung um 14 % und die der wissenschaftlichen Mitarbeitenden um 5 % zugenommen. Die Anzahl der Professuren ist von 2014 bis 2015 um 3 % gesunken, im Jahr 2016 jedoch wieder auf das Niveau aus dem Jahr 2014 angestiegen. Die Anzahl der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden in den Fachbereichen hat von 2014 bis 2015 um 3 % abgenommen und von 2015 bis 2016 wieder um 5 % zugenommen.

Insgesamt hat die Anzahl der Beschäftigten von 2014 bis 2016 um ca. 3 % zugenommen, was die Beliebtheit und Attraktivität der TUK widerspiegelt, die seit der Gründung 1970 beachtliche Reputation erworben hat und u. a. 2015 das Akkreditierungssiegel für Qualitätsmanagementsystem in Studium und Lehre erhalten hat.

 

Die Struktur der Universitätsmitglieder im Jahr 2016 umfasst 86 % Studierende, 7 % wissenschaftliche Mitarbeitende, 2 % nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende der Fachbereiche, 4 % Mitarbeitende der Zentralen Einrichtungen und 1 % Professuren. Es ergibt sich hieraus ein Betreuungsverhältnis von Professur zu wissenschaftlichen Mitarbeitenden von 1:5. Das Verhältnis Professur zu nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden beträgt 1:2 und auf eine Professur entfallen 49 Studierende.

 

Die TUK zählt 2014 bis 2016 jedes Jahr durchschnittlich 4.209 Studienbeginnende. Im Jahr 2016 sind es 3 % mehr als 2014 und 2 % weniger als 2015. Die Anzahl der Studienabschlüsse, bei einem kontinuierlichen Anstieg von 2014 bis 2016 um 7 %, beträgt im Durchschnitt 2.408. Im Schnitt promovieren von 2014 bis 2016 an der TUK jedes Jahr 208 Studierende und im Vergleich zu 2015 sind es im Jahr 2016 ca. 9 % mehr. Die Anzahl der Habilitationen hat von 2014 bis 2016 stetig zugenommen. 

 

Von 2014 bis 2016 ist die Anzahl der Verträge an der TUK kontinuierlich gestiegen. Der Anteil der befristeten Verträge liegt bei durchschnittlich 61 % und der Anteil der unbefristeten Verträge bei durchschnittlich 39 %. Dieses Verhältnis umfasst die Gesamtheit aller Statusgruppen der TUK. Der Anteil von befristeten Verträgen ist bei Verwaltungsmitarbeitenden deutlich geringer, während für wissenschaftliches Personal - den akademischen Mittelbau - ein deutlich höherer Anteil befristet beschäftigt ist.

Die Bediensteten in öffentlichen Einrichtungen, wie der TUK, sind nach Tarifvertrag in geschlechtsunabhängige Gehaltsstufen eingeteilt. Die Entlohnung der Professuren wird ebenfalls durch die Einordnung in die Besoldungsgruppen W1-W3 geregelt, diese sind alters- und geschlechtsunabhängig. So gibt es eine theoretische Entgeltgleichheit, jedoch können die Gehälter der Besoldungsgruppen W2 und W3 um 40% durch Zulagen erhöht werden, ebenso können andere Leistungsbezüge hinzukommen, wodurch letztendlich keine Bewertung der Entgeltgleichheit der Professuren möglich ist.

GRI 200 Ökonomie

GRI 201 (G4-EC1 - G4-EC4) Wirtschaftliche Leistung

 

Der ökonomische Nachhaltigkeitsaspekt ist essenziell für die Sicherstellung einer langfristigen hochwertigen Lehre und Forschung an der TUK. Über die Jahre 2013 bis 2016 sind die Gesamteinnahmen positiv und die Gesamtausgaben negativ dargestellt. Zu den Einnahmen der TUK zählen Dritt- sowie die Haushaltsmittel und die Ausgaben umfassen Sach-, Investitions- sowie Personalausgaben.

Von 2013 bis 2016 sind die Haushaltsmittelzuweisungen des Landes Rheinland-Pfalz trotz steigender Anzahl Studierender und Beschäftigter kontinuierlich gesunken. Mit einem Anteil von 70 % an den Gesamteinnahmen betragen sie 2016 ca. 6 % weniger als 2013. Die Drittmitteleinwerbungen sind hingegen von 2013 bis 2016 um 17 % gestiegen und betragen 2016 ca. 7 % mehr als 2015.

Die Gesamtausgaben der TUK sind 2013 bis 2014 zwar gesunken, jedoch anschließend stetig angestiegen. Im Jahr 2016 sind sie 0,8 % höher als noch im Vorjahr. Der Anteil der Sachausgaben an den Gesamtausgaben, der 2013 30 % betrug, hat über die Jahre hinweg stetig abgenommen und liegt 2016 mit 62,7 Mio. Euro 2,7 % unterhalb des Wertes aus dem Jahr 2015. Die Investitionsausgaben haben 2016 im Vergleich zu 2015 um ca. 40 % auf ein ähnliches Niveau des Jahres 2013 zugenommen. Größter Anteil mit 64 % der Gesamtausgaben entfällt auf das Personal mit ca. 134 Mio. Euro im Jahr 2016.

 

Um dem Bildungs- und Forschungsauftrag an der TUK nachzukommen, bedarf es eines effizienten Einsetzens der finanziellen Ressourcen.

Die größten Drittmittelgeber sind im Jahr 2016: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft), DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung), andere Bundesministerien, Landesministerien, EU-Mittel für Forschungsrahmenprogramme, Stiftungen, Stiftungsprofessuren, sonstige öffentliche und private Geldgeber.

Der größte Anteil an Drittmittelzuwendungen an die TUK mit ca. 42 % erfolgt durch die DFG, gefolgt von ca. 20 % durch Private und 15 % durch das BMBF im Jahr 2016. Die Entwicklung der Drittmittel verzeichnet von 2014 bis 2016 einen positiven Anstieg von 12 % und von 2015 bis 2016 einen von ca. 7 %.  

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