Nachhaltigkeit an der TUK

Einführung

Nachhaltigkeitsberichterstattung an der TUK

In enger Zusammenarbeit mit den Universitätsabteilungen werden die Berichte maßgeblich von Studierenden verfasst. Die Berichterstattung orientiert sich an den Indikatoren der Global Reporting Inititiative (GRI). Diese unabhängige Initiative ist international tätig und setzt Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2015/16 gibt es sowohl in Form eines Kurzberichts als auch in ausführlicher Variante Online. Der Kurzbericht orientiert sich an dem University Sustainability Assessment Framework (UniSAF). Mehr dazu finden Sie unter: http://rootability.com/green-offices/assessment/

Die enthaltenen Indikatoren basieren grundsätzlich auf den Indikatoren der Global Reporting Initiative. Der Kurzbericht basiert somit auf UniSAF sowie den GRI G4 (2015) und Sie finden ihn unter: (Link folgt in kürze)

Die Online Variante des Nachhaltigkeitsberichts 2015/2016 orientiert sich bereits an den neuen GRI Standards (im englischen Original) und enthält in Klammern die vorherige GRI G4 Indikatoren. 

 

Ziel der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Der Nachhaltigkeitsbericht soll Aspekte zu Lehre, Forschung, Gemeinschaft, Betrieb und Administration sowie Strategie bündeln und aufweisen.

Die Nachhaltigkeitsprinzipien der TUK


Präambel und Selbstverständnis


Die Weltgemeinschaft drückt mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Insbesondere Hochschulen haben sich auf Grund ihrer Vorbildfunktion für die Gesellschaft international dem Leitbild nachhaltiger Entwicklung verpflichtet. Die TU Kaiserslautern (TUK) möchte als Leuchtturm aufzeigen, welches Potenzial in der Verknüpfung der klassischen Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) mit Wissen über Nachhaltigkeit liegt. Dies soll dazu führen, dass technische Universitäten in der Gesellschaft eine neue Rolle als Treiber für nachhaltige Innovationen einnehmen. Daher fordert die TU Kaiserslautern in ihrem Hochschulentwicklungsplan von 2017 eine kontinuierliche Verbesserung im Bereich Nachhaltigkeit durch konkrete Zielsetzungen ein. Im Hinblick auf diese Ziele bilden die hier festgelegten Nachhaltigkeits-Prinzipien die verpflichtende Leitlinie für alle Mitglieder der TU Kaiserslautern. 

 

Nachhaltigkeitskultur, Governance und Berichterstattung

Nachhaltigkeit im Sinne der drei hierarchisch voneinander abhängigen Dimensionen Ökologie, Soziales und Ökonomie wird strategisch an der TU Kaiserslautern zur obersten Entscheidungspriorität. Das offizielle Nachhaltigkeitsbüro der TUK ist eine eigens entwickelte hybride Plattform für alle Nachhaltigkeitsbelange der Universität und damit erster Ansprechpartner für ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit an der TUK. Das Büro führt die Fachbereiche zusammen und begleitet universitätsweit die strategische Entwicklung, berät, berichtet und strebt Zertifizierungen und Vernetzungen im Bereich Nachhaltigkeit an. Darüber hinaus fördert das Nachhaltigkeitsbüro eine gelebte Nachhaltigkeitskultur, es sensibilisiert für eine nachhaltige Entwicklung, setzt Schwerpunkte und gibt Studierenden und Mitarbeitenden mit seiner offenen Struktur die Möglichkeit zu Engagement und Partizipation.

Nachhaltigkeit beim Wissenstransfer in die Gesellschaft

Regional, national und international verfolgt die TU Kaiserslautern Partnerschaften mit öffentlichen, privatwirtschaftlichen und gemeinnützigen Institutionen, Organisationen und Netzwerken und fungiert als zentraler Technologie- und Innovationspartner im Land. Durch die Einbindung von Nachhaltigkeit in Fort- und Weiterbildungsangebote sowie lebenslanges Lernen leistet die TU einen wertvollen Beitrag für den Wissenstransfer in die Gesellschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Nachhaltigkeit in der Lehre durch Bildung für eine nachhaltige Entwicklung des Planeten (BNE)


Studierende zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen bildet eine Kernaufgabe der TU Kaiserslautern. Hierzu stellen Lehrveranstaltungen und Studiengänge wo immer möglich aktiv Bezüge zu Nachhaltigkeit her und fordern die kritische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen ein. Lehrformate im Bereich ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit werden gezielt von der Hochschulleitung befördert und unterstützt.  

Forschung zu ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit

Die TU Kaiserslautern greift, sowohl disziplinär als auch interdisziplinär, gesellschaftlich relevante Themen der nachhaltigen Entwicklung in ihren Forschungsaktivitäten auf. In ihrer herausragenden Stellung als einzige technische Universität in Rheinland-Pfalz widmet sie sich vor allem sozial- und umweltverträglichen technologischen Innovationen. Forschungsaktivitäten im Bereich ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit werden gezielt von der Hochschulleitung befördert und unterstützt.

Nachhaltiges Wirtschaften als "Betrieb Universität"

Die TU Kaiserslautern trägt zu nachhaltiger Entwicklung bei, indem sie ihr betriebliches Handeln abgestuft nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien ausrichtet. Als Universität im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen besitzt die TU Kaiserslautern ein außerordentliches Verantwortungsbewusstsein für die Bewahrung des Natur- und Kulturerbes, das sich in ihrem betrieblichen Handeln widerspiegelt. Familie, Gesundheit und die Gleichberechtigung verschiedener Geschlechter und Kulturen sowie Menschen mit Behinderung erfahren besondere Förderung. Die TU Kaiserslautern fördert darüber hinaus gemeinnütziges Engagement ihrer Mitglieder und unterstützt Hochschulgruppen mit der nötigen Infrastruktur.

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