Nachhaltigkeit an der TUK

Administration und Strategie - Governance

GRI 102 General Disclosure

GRI 102-1 (G4-3) Name of the organization


Technische Universität Kaiserslautern (TUK)

GRI 102-8 (G4-10) Information on employees


Die TUK ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftliche Universität in Rheinland-Pfalz und weist im Jahr 2016 eine Beschäftigtenzahl von 2.130 Mitarbeitenden, 212 Professor_Innen und 14.648 Studierenden (Präsenz- und Fernstudierende) auf. Es ist von 2014 bis 2016 ein kontinuierlicher Anstieg der Beschäftigtenzahl zu verzeichnen. Die Zahl der Studierenden hat von 2014 bis 2016 um 3 %, die der Mitarbeitenden der zentralen Einrichtung um 14 % und die der wissenschaftlichen Mitarbeitenden um 5 % zugenommen. Die Anzahl der Professor_Innen ist von 2014 bis 2015 um 3 % gesunken, im Jahr 2016 jedoch wieder auf das Niveau aus dem Jahr 2014 angestiegen. Die Anzahl der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden in den Fachbereichen hat von 2014 bis 2015 um 3 % abgenommen und von 2015 bis 2016 wieder um 5 % zugenommen.

Insgesamt hat die Anzahl der Beschäftigten von 2014 bis 2016 um ca. 3 % zugenommen, was die Beliebtheit und Attraktivität der TUK widerspiegelt, die seit der Gründung 1970 beachtliche Reputation erworben hat und u. a. 2015 das Akkreditierungssiegel für Qualitätsmanagementsystem in Studium und Lehre erhalten hat.


Die Struktur der Universitätsmitglieder im Jahr 2016 umfasst 86 % Studierende, 7 % wissenschaftliche Mitarbeitende, 2 % nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende der Fachbereiche, 4 % Mitarbeitende der Zentralen Einrichtungen und 1 % Professor_Innen. Es ergibt sich hieraus ein Betreuungsverhältnis von Professor_Innen zu wissenschaftlichen Mitarbeitenden von 1:5. Das Verhältnis Professor_Innen zu nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden beträgt 1:2 und auf eine(n) Professor_In entfallen 69 Studierende.


Die TUK zählt 2014 bis 2016 jedes Jahr durchschnittlich 4.209 Studienanfänger_Innen. Im Jahr 2016 sind es 3 % mehr als 2014 und 2 % weniger als 2015. Die Anzahl der Studienabsolvent_Innen, bei einem kontinuierlichen Anstieg von 2014 bis 2016 um 7 %, beträgt im Durchschnitt 2.408. Im Schnitt promovieren von 2014 bis 2016 an der TUK 208 Studierende und im Vergleich zu 2015 sind es im Jahr 2016 ca. 9 % mehr. Die Anzahl der Habilitationen hat von 2014 bis 2016 stetig zugenommen. 


Von 2014 bis 2016 ist die Anzahl der Verträge an der TUK kontinuierlich gestiegen. Der Anteil der befristeten Verträge liegt bei durchschnittlich 61 % und der Anteil der unbefristeten Verträge bei durchschnittlich 39 %. Die Bediensteten in öffentlichen Einrichtungen, wie der TUK, sind nach Tarifvertrag in geschlechtsunabhängige Gehaltsstufen eingeteilt. Die Entlohnung der Professoren wird ebenfalls durch die Einordnung in die Besoldungsgruppen W1-W3 geregelt, diese sind alters- und geschlechtsunabhängig. So gibt es eine theoretische Entgeltgleichheit, jedoch können die Gehälter der Besoldungsgruppen W2 und W3 um 40% durch Zulagen erhöht werden, ebenso können andere Leistungsbezüge hinzukommen, wodurch letztendlich keine Bewertung der Entgeltgleichheit möglich ist.

GRI 200 Economic

GRI 201 (G4-EC1 - G4-EC4) Economic Performance


Der ökonomische Nachhaltigkeitsaspekt ist essenziell für die Sicherstellung einer langfristigen hochwertigen Lehre und Forschung an der TUK. Über die Jahre 2013 bis 2016 sind die Gesamteinnahmen positiv und die Gesamtausgaben negativ dargestellt. Zu den Einnahmen der TUK zählen Dritt- sowie die Haushaltsmittel und die Ausgaben umfassen Sach-, Investitions- sowie Personalausgaben.

Von 2013 bis 2016 sind die Haushaltsmittelzuweisungen des Landes Rheinland-Pfalz kontinuierlich gesunken. Mit einem Anteil von 70 % an den Gesamteinnahmen betragen sie 2016 ca. 6 % weniger als 2013. Die Drittmitteleinwerbungen sind hingegen von 2013 bis 2016 um 17 % gestiegen und betragen 2016 ca. 7 % mehr als 2015.

Die Gesamtausgaben der TUK sind 2013 bis 2014 zwar gesunken, jedoch anschließend stetig angestiegen. Im Jahr 2016 sind sie 0,8 % höher als noch im Vorjahr. Der Anteil der Sachausgaben an den Gesamtausgaben, der 2013 30 % betrug, hat über die Jahre hinweg stetig abgenommen und liegt 2016 mit 62,7 Mio. Euro 2,7 % unterhalb des Wertes aus dem Jahr 2015. Die Investitionsausgaben haben 2016 im Vergleich zu 2015 um ca. 40 % auf ein ähnliches Niveau des Jahres 2013 zugenommen. Größter Anteil mit 64 % der Gesamtausgaben entfällt auf das Personal mit ca. 134 Mio. Euro im Jahr 2016.

Über den betrachteten Zeitraum wies die TUK stetig einen positiven Ertrag auf.  


Um dem Bildungs- und Forschungsauftrag an der TUK nachzukommen, bedarf es eines effizienten Einsetzens der finanziellen Ressourcen.

Drittmittelgeber sind im Jahr 2016: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft), DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung), andere Bundesministerien, Landesministerien, EU-Mittel für Forschungsrahmenprogramme, Stiftungen, Stiftungsprofessuren, sonstige öffentliche und private Geldgeber.

Der größte Förderungsanteil mit ca. 42 % ist von der DFG, gefolgt von ca. 20 % von Privaten und 15 % vom BMBF im Jahr 2016. Die Entwicklung der Drittmittel verzeichnet von 2014 bis 2016 einen positiven Anstieg von 12 % und von 2015 bis 2016 einen von ca. 7 %.  

GRI 400 Social

GRI 403 (G4-LA5 - G4-LA8) Occupational Health and Safety


Für ein nachhaltiges Personalmanagement spielen die Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten an der TUK eine sehr wichtige Rolle.

Das Projekt Betriebliches Gesundheitsmanagement (bgm), welches die TUK in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) durchführt, hat die Gesundheitsförderung der MitarbeiterInnen zum Ziel. Im Rahmen dieses Projektes gab es 2016 eine ausführliche Befragung, wie sich die Arbeits- und Organisationsbedingungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden auswirkt. Die Ergebnisse der Befragung dienen der Entwicklung bedarfsorientierter Maßnahmen. An der Befragung zur Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten der TUK des betrieblichen Gesundheitsmanagements aus dem Jahr 2016 haben insgesamt 757, d. h. 35 % der Beschäftigten teilgenommen. Von den Nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Technik/Verwaltung/nicht-wissen. Einrichtungen) haben 51 % teilgenommen, 33 % der Nicht-Wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Fachbereich/wissenschaftliche Einrichtung/Institut) nahmen teil, 27 % der Wissenschaftlichen Mitarbeitenden und 30 % der Professuren partizipierten.

Insgesamt sind die Beschäftigten mit einem überdurchschnittlichen Wert von 3,9 zufrieden mit ihrer Arbeitssituation an der TUK. Der Mittelwert von 3,8 zeigt, dass sie insgesamt alle mit einem guten Gefühl zur Arbeit gehen.

 

Neben dem bgm hat die TUK, ebenfalls in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse, ein Gesundheitsmanagement für Studierende (sgm) etabliert. Das sgm setzt sich zum Ziel, die bio-psycho-soziale Gesundheit der Studierenden an der TUK zu fördern und sicherzustellen. Derzeit wird das sgm unter der Leitung von CampusPlus (Teil des Unisports) aufgebaut. Ziel dabei ist, ein breit angelegtes Gesundheitskonzept partizipativ mit allen Akteuren am Standort zu entwickeln, das gesundheitsförderliche Maßnahmen umsetzt. Das Gremium Studierendengesundheit gibt darüber hinaus Studierenden die Möglichkeit die Universität aktiv mitzugestalten. Im Rahmen des Projektes sgm wurde im Jahr 2015 eine Gesundheitsbefragung durchgeführt.

An der Befragung zur Studierendengesundheit im Jahr 2016 haben 1405 Studierende (10 % der Studierenden) teilgenommen. Die Umfrage zeigt, dass dreiviertel der Studierenden (75 %) eher zufrieden bis extrem zufrieden an der TUK sind. Die restlichen 21 % sind eher unzufrieden bis extrem unzufrieden und 4 % sind neutral eingestellt. 

GRI 405 (G4-LA12 - G4-LA13) Diversity and Equal Opportunity


Die Anzahl internationaler Präsenzstudierenden an der TUK hat von 2014 bis 2016 um 13 % zugenommen. Um 8 % ist die Anzahl der Fernstudierenden über die Jahre gestiegen. Dagegen hat die Anzahl der inländischen Präsenzstudiereden um 2 % abgenommen.

Insgesamt hat die Anzahl der Studierenden um 3 % von 2014 bis 2016 zugenommen. Über diesen Zeitraum studieren durchschnittlich 14.456 Studierende an der TUK und davon im Durchschnitt 3,19 % mit Beeinträchtigung.


Der Anteil schwerbehinderter Mitarbeitenden an der TUK beträgt 2014 bis 2016 durchschnittlich 4,4 %.

Die TUK verfügt über mindestens 20 Arbeitsplätze, beschäftigt weniger als 5 % schwerbehinderter Menschen und ist folglich nach §§ 71 ff. SGB IX verpflichtet eine Ausgleichszahlung zu entrichten. Durchschnittlich sind von 2014 bis 2016 ca. 64 der 100 Pflichtplätze belegt. Pro unbesetzten Pflichtplatz fallen monatlich Ausgleichsabgaben in Abhängigkeit der Beschäftigungsquote in Höhe von 115 € bis 290 € an.

Genauere Informationen zu barrierefreien Zugängen an der TUK etc. finden sie hier: www.uni-kl.de/handicap/infos-a-z/


Mit durchschnittlich 5.404 Studentinnen bei insgesamt 14.456 Präsenz- und Fernstudierenden in den Jahren 2014 bis 2016 liegt der Frauenanteil bei 37 %, der jedoch je nach Fachbereich schwank. Für die Erreichung der Gleichstellung bedarf es insgesamt einen weiteren Anstieg des Frauenanteils um ca. 13 Prozentpunkte.

Durchschnittlich sind 1.130 wissenschaftliche Mitarbeitende an der TUK von 2014 bis 2016 beschäftigt mit einem Frauenanteil von 31 %. Von 2014 bis 2016 zählen zu den durchschnittlich 32 Juniorprofessuren (W1) im Mittel 9 Professorinnen, d. h. der Frauenanteil beträgt 27 % und für die Gleichstellung fehlen weitere 23%.

An der TUK gibt es 2014 bis 2016 durchschnittlich 178 Professuren (W2 & W3) und davon sind 19 Professorinnen. Der Frauenanteil beträgt 10 % im Jahr 2015 (2016: 12 %) und liegt somit 12 % unter dem bundesweiten Durchschnitt (2015: 22 %).

 

 

 

 

An der TUK sind durchschnittlich 345 nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende beschäftigt mit einem Frauenanteil von 65 %.

In Bezug auf die Geschäftsführenden der Fachbereiche liegt der Frauenanteil bei 33 % (dieser Wert basiert auf einer Webseiten Recherche und ist deshalb über die Jahre konstant) und bedarf einen Anstieg um 17 Prozentpunkte für die Erreichung der Gleichstellung.

 

 

 

In den Jahren 2014 bis 2016 sind an der TUK durchschnittlich 584 Personen in der zentralen Einrichtung angestellt. Die zentrale Einrichtung umfasst die Bibliothek, das Distance and Independent Studies Center (DISC), den Hochschulsport (HSSP), das Materialprüfamt (MPA), das Nano Structurig Center (NANO STRUC), den Personalrat, das Regionale Hochschulrechenzentrum (RHRK), CampusKultur (ehem. Studium Integrale SIZ), das Zentrum für Lehrerbildung (ZFL) und die Verwaltung. Die Verwaltung enthält die folgenden Abteilungen: Zentrale Dienste (Hauptabteilung Z), Rechts- und Akademische Angelegenheiten (Hauptabteilung 1), Finanzangelegenheiten ( Hauptabteilung 2), Personalangelegenheiten (Hauptabteilung 3), Studentische und Internationale Angelegenheiten (Hauptabteilung 4) und die Bau- Technik-Energie Abteilung (Hauptabteilung 5).

In der zentralen Einrichtung sind durchschnittlich 54 % Frauen beschäftigt, jedoch werden nur 27 % der leitenden Positionen von Frauen begleitet (dieser Wert basiert auf einer Webseiten Recherche und ist deshalb über die Jahre konstant). 


Die Gleichstellung der Geschlechter wurde durch die Richtlinien zur Frauenförderung im Jahr 1989 im Senat verankert. Die Verantwortung zur Umsetzung liegt dadurch beim Präsidenten der TUK, dem zur Ausführung die Stabsstellen „Frauenförderung/Gleichstellung“ sowie „Integration der Geschlechterperspektiven in die Fachbereiche“ zugeordnet sind. So versucht die TUK durch unterschiedliche Maßnahmen Frauen im gesamten wissenschaftlichen Qualifikationsverlauf zu fördern und der ungleichen Verteilung von Männern und Frauen in den Fachbereichen sowie den Bildungsstufen entgegen zu wirken.

Mehr Informationen: www.uni-kl.de/gleichstellung-und-familie/personenzustaendigkeiten/stabsstelle-frauenfoerderung-gleichstellung-familienfoerderung-sfgf/


Das Studierendenwerk bietet mit Wohnheimen und mehreren Stadthäusern über 2.000 Bettenplätze für Studierenden der TUK sowie der HS Kaiserslautern an. Hierbei werden auch unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt, wie beispielsweise Studierende mit Kind oder mit Handicap. Durch das Konzept der All-In-Mieten sind alle Nebenkosten bereits im Mietpreis enthalten. Das Studierendenwerk liefert Unterstützung in verschiedenen Bereich, z. B. durch die psychologische Beratungsstelle oder finanzielle Beratung. Es wird eine Ganztagsbetreuung für Kinder in der barrierefreien Kindertagesstätten Spielwerk auf dem Campus angeboten, die mit Regenwassernutzungsanlage und Wärmerückgewinnung auch ökologische Aspekte berücksichtigt.

 

 

Die Stabsstelle Familienförderung (SFGF) nimmt sich der Thematik der Optimierung der Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie an. Die Familien-Service-Stelle bestreut Studierende und Bedienstete der TUK mithilfe unterschiedlicher Maßnahmen, um ein Gleichgewicht von Beruf/Studium und Familie zu erreichen. Im Audit Familiengerechte Hochschule werden seit 2005 Ziele zur besseren Vereinbarung von betrieblichen und familiären Interessen formuliert. Dabei sind sowohl die Erziehung von Kindern, als auch die Pflege von Angehörigen adressierte Themen.

Hier eine Auswahl von Maßnahmen zur Familienförderung:

  • Eltern-Service-Stelle
  • Babysitterbörse
  • Uni-Kita
  • Eltern-Kind-Zimmer
  • Kinderferienbetreuung
  • Dual-Career-Maßnahmen
  • Regelungen zu flexiblen Arbeitszeiten
  • Möglichkeit spezieller Prüfungsregelungen und individueller Zeitgestaltung des Studiums
  • Willkommenspaket für Neueltern
  • Finanzielle Mittel für alleinerziehende Studierende und Schwangere
  • Informationsmaterialien zu Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit der Kindererziehung Informationsmaterialien zu Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit der Pflege von Angehörigen  
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