Nachhaltigkeit an der TUK

BNE - Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE Plattform der TUK

Das Nachhaltigkeitsbüro führt die vielfältigen Angebote der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) an Bildungsangeboten zur Nachhaltigen Entwicklung (BNE) für alle Zielgruppen fachbereichsübergreifend auf dieser Plattform zusammen. Diese Angebote werden koordiniert, gebündelt und unter anderem in das Engagement in unterschiedlichen BNE Netzwerken  eingebracht.

Hinweis

Zögern Sie nicht das Nachhaltigkeitsbüro zu kontaktieren, falls

  • kein geeigneter Ansprechpartner gefunden werden kann
  • neue Projekte entwickelt werden sollen
  • neue Projekte entstanden oder alte Projekte entfallen sind

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt:

  • Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen?
  • Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, wie ich konsumiere, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich nutze?
  • Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten, Terror und Flucht? 

Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bezeichnet ein ganzheitliches Konzept, das den globalen – ökologischen, soziokulturellen und ökonomischen – Herausforderungen unserer vernetzten Welt begegnet. Als Bildungsoffensive zielt BNE darauf ab, jeden Einzelnen durch Kompetenzentwicklung zu befähigen die eigenen Entscheidungen informiert und verantwortungsvoll im Sinne ökologischer Integrität, einer chancengerechten Gesellschaft und ökonomischer Lebensfähigkeit zu treffen.

Die Beschäftigung mit ökologischen soziokulturellen oder ökonomischen Inhalten oder Fragestellungen per se stellt dabei jedoch keinesfalls die notwendige individuelle Kompetenzentwicklung für nachhaltige Entwicklung sicher. Dies wird im aktualisierten Unesco Leitfaden zur Implementierung von BNE aufgegriffen und zeigt sich auch in der langjährigen Forschung von Prof. Arnold zur Erwachsenenbildung an der TUK. Die Veränderungskompetenz ist demnach keine Folge der Wissens- und Kompetenzvermittlung, sondern der Reifung der individuellen Emotionsmuster.

Nur so wird das Denken und Handeln jedes Einzelnen durch zukunftsfähige Beurteilungsgrundlagen bewusst geändert und damit besteht das Potential die gesamte Gesellschaft zu transformieren. BNE-konforme Bildung stellt damit den Schlüsselfaktor für nachhaltige Entwicklung dar.

Für den Bereich Lehre, Bildung und Ausbildung wurde von 2005 bis 2014 die UN-Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet. Hier wurden viele Initiativen angestoßen und Netzwerke aufgebaut, aus denen bereits einige wesentliche Erkenntnisse hervorgehen. Dazu gehört, dass es zentral ist, nachhaltige Inhalte in die bestehenden Lehrpläne und Curricula der unterschiedlichen Bildungsbereiche dauerhaft zu integrieren. Um eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ zu etablieren, müssen sich darüber hinaus auch die Methoden des Lehrens und Lernens ändern. Leider wurde als effektives Ergebnis durch begleitende Studien gezeigt, dass die bisherigen Bemühungen zu keiner langfristig wirksamen und messbaren Änderung des Verhaltens geführt haben. Auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) attestiert besonders den deutschen Universitäten großen Handlungsbedarf.

Dies spiegelt sich in den Schwerpunkten des aktuellen UNESCO Weltaktionsprogramms (WAP) „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ wieder, indem beispielsweise die „ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen“ anstrebt wird und verstärkt auf die Kompetenzentwicklung bei Lehrenden und Multiplikatoren (hier: Studierenden) gesetzt wird. Durch den im Juni 2017 beschlossenen nationalen und den entstehenden rheinland-pfälzischen Aktionsplan zur Umsetzung des WAP ist die TUK verpflichtet BNE in Ausbildung und Lehre dauerhaft und wirksam zu implementieren.

Wie und wo setzt die TUK die Ziele von BNE um?

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