Nachhaltigkeit an der TUK

Abfallwende an der TUK

Nachhaltig ausgerichtetes Abfallmanagement

Hochschulen haben sich weltweit auf Grund ihrer Vorbildfunktion für die Gesellschaft international dem Leitbild nachhaltiger Entwicklung verpflichtet. Als Universität im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen besitzt die Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) ein außerordentliches Verantwortungsbewusstsein für die Bewahrung des Natur- und Kulturerbes, die sich zukünftig umfassend auch in ihrem betrieblichen Handeln widerspiegeln wird.

Eine der wesentlichen zukünftigen Herausforderungen liegt in der wirksamen Bewusstseinsschaffung für Müllvermeidung und Recycling aller Mitglieder der TUK.

Eine sinnvolle strategische Weiterentwicklung und langfristige Verstetigung der Aktivitäten zur Abfallvermeidung und zu anderen Umweltaspekten ist die Einführung eines Umweltmanagementsystems (UMS) wie der EMAS Verordnung. Da ein solches System alle Bereiche der TUK tangiert und in zahlreiche Prozesse eingreift, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung der Hochschulgemeinschaft unabdingbar.

Auch das Thema Mülltrennung ist ein wichtiger Aspekt an der TUK. Das Nachhaltigkeitsbüro ist in die Aufstellung einer Ausschreibung für Getrenntsammler involviert und arbeitet außerdem an einer Kampagne zur Sensibilisierung der Studierenden für Mülltrennung.

EIne Verlängerung der Lebensdauer oder eine Steigerung der Nutzungsintensität von Dingen vermeidet Abfall und spart Geld.

Reduce

Ersetzung von Einwegbechern und zerbrechlichen Gläsern bei nahezu allen größeren Veranstaltungen der Studierendenschaft und des Hochschulsports durch stabile Mehrwegbecher aus Kunststoff durch den AStA und die Fachschaften

Einführung von kostenpflichtigen, kompostierbaren Einwegbecher auf Initiative des Nachhaltigkeitsbüros seit Herbst 2017 als Ersatz für kostenfreie Einwegbecher im Studierendenwerk Kaiserslautern

Werbung des Studierendenwerks für die Verwendung des Mehrweggeschirrs wie Keramiktassen und einen eigens neu gestalteten Mehrwegbecher aus Kunststoff

Begrüßung der Erstsemester der TUK durch die Abteilung Hochschulkommunikation mit einem eigenen Kaffee-Mehrwegbecher im Wintersemester 2017

Müllfreie Hörsäle erhöhen die Sauberkeit, verringern die Anzahl an Sammelbehältern und verringern Fehlwürfe durch die Nutzung von geeigneten Getrenntsammlern in den Foyers

Ersetzung von Papierhandtücher durch effiziente elektrische Handtrockner in den hoch frequentierten Waschräumen um eine erhebliche Menge Papierhandtücher nicht mehr entsorgen zu müssen

Recycle

Einführung von Entsorgungsstationen Anfang 2017 in den gesamten Außenanlagen des Hochschulsports ermöglicht erstmals eine getrennte Sammlung der gängigen Müllfraktionen 

  • Entwicklung eines neuen Abfallkonzepts an der TUK des Entsorgungs- und Abfallmanagements durch  zentrale Abteilung Z.2 zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbüro und mit Unterstützung des Lehrstuhls für mechanische Verfahrenstechnik seit 2016 mit dem Ziel Mülltrennung zu steigern und das Restmüllaufkommen zu reduzieren
  • Einführung von einheitlichen und festen Entsorgungsstationen mit Getrenntsammlern im Innenbereich sowie einer Integration von Getrenntsammlern in die Außenbereiche der gesamten TUK als Ergebnis des Abfalllkonzepts
  • Vorbeugung unangenehmer Gerüche, Insektenbefall oder Durchweichen der Sammelbehälter für Bioabfälle in den dezentralen Sozialbereichen durch zwei Mal wöchentliche Leerung durch die Reinigungsdienste
  • Wiederverwertung vieler Rohstoffe aus den Müllarten bis auf den Restmüll und den Gefahrstoffabfall


http://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten

https://www.uni-kl.de/intern/meine-tuk/hauptabteilung-z/abteilung-z2/umweltschutz-abfallmanagement-und-gefahrgut/

Rethink

Im Bericht zur Studierendengesundheit (UHR TUK) wird explizit auf den sehr geringen Anteil von Rauchenden in der untersuchten Altersklasse hingewiesen. An der TUK ist der Anteil an rauchenden Studierenden nur ungefähr halb so groß wie in der gleichen Altersklasse der Gesamtbevölkerung. Achtlos auf den Boden geworfene Zigarettenstummel als Müllverursacher sind daher auf dem Campus fast nicht anzutreffen.

https://www.uni-kl.de/universitaet/projekte/sgm/poster-uhr-ergebnisse/

Die gesamtheitlich betrachtete Müllmenge der TUK hat sich ungeachtet großer Schwankungen nicht nennenswert im Laufe der letzten Jahre verändert. Eine einseitige Betrachtung von Studierenden als Müll-Verursacher ist leider nicht möglich. An der TUK wird der Abfallstrom nicht Raum- oder Gebäudescharf erfasst und damit ist eine Abschätzung oder gar Aufschlüsselung der Herkunft nicht möglich.

https://www.uni-kl.de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsbericht/

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