Nachhaltigkeit an der TUK

Papier sparen

Die nachfolgenden Tipps und Ideen zur Einsparung von Papieren eignen sich zur Anwendung im Alltag sowie am Arbeitsplatz. Wir sprechen alle Nutzer und Verbraucher von Papieren an, den Einsatz von Papieren in Ihrem Umfeld zu überdenken und zu optimieren, mit dem Ziel, den Papierverbrauch dadurch deutlich zu reduzieren und den Einsatz von Recyclingpapieren zu stärken. 

  • Aus nicht mehr benötigtem, einseitig bedrucktem Papier Notizzettel anfertigen oder als Schmierpapier nutzen
  • Arbeitsabläufe, Ablagesysteme und Weiterleitungen in Papierform im eigenen Arbeitsbereich überdenken, manche sind veraltet oder gar nicht mehr nötig
  • Recyclingpapier mit dem Gütesiegel des „Blauen Engel“ verwenden
  • Aufklärung über umweltfreundliche Papiersorten (Papier-Info-Projekt)
  • Vorlagen wann immer möglich, in schwarz-weiß, bzw. Graustufen gestalten
  • Papiersammelstellen für Schmier- und Abfallpapiere einrichten
  • Getrennte Mülleimer an jedem Arbeitsplatz aufstellen und nutzen
  • Altpapier-Wertstoff-Container ausschließlich für das Sammeln von Altpapier
  • Schriftstücke in Umlauf bringen, statt x-mal auszudrucken
  • Dokumente bereits druckfreundlich gestalten, z.B. ohne oder mit wenig Farbe (Vorsicht: farbige Hintergründe verbrauchen sehr viel Druckfarbe), Grafiken und Bilder auf das wesentliche reduzieren, angepasste Textgröße (je kleiner, desto mehr Seiten), optimale Seitenausnutzung …
  • Umschläge mehrfach verwenden, z.B. für die Hauspost
  • Laptop oder Grafiktablett zum Mitschreiben/Skizzieren bei Vorlesungen und Sitzungen nutzen
  • Abschlussarbeiten sollten standardmäßig doppelt ausgedruckt abzugegeben sein, das spart Papier-, Druck- und Bindekosten
  • Übungsblätter sollten digital bearbeitbar und einreichbar sein
  • Skripte digital herausgeben, Aktualisierungen durch Apps oder ähnliches möglich
  • Digitalisierung der Uni-Einschreibung
  • Eine Skript-Tauschbörse für Studierende
  • Freitextfelder in Klausuren sind ungünstig, da oft zu großzügig bemessen, dadurch wird zu viel Papier verbraucht. Lösung: Aufgaben nummeriert listen und dazu leere Blätter, die dann 2-seitig für die entsprechend nummerierten Lösungen beschrieben werden, zur Verfügung stellen. Unbenutzte Blätter werden wieder eingesammelt
  • Sammelstelle für Schmierpapier: Für das Blockbinden an FUTURE Nachhaltigkeit oder das Nachhaltigkeitsbüro werden!
  • Aushang am zentral gelegenen „Schwarzen Brett“ nutzen statt zig Handzettel zu drucken und zu verteilen
  • Online-Formulare überprüfen auf leichte Bedienbarkeit, gegenseitige Hilfe anbieten z.B. beim Umgestalten von Formularen auf benutzerfreundliche Online-Bedienbarkeit
  • Formulare digitalisiert ausfüllen und die Genehmigungen über Zertifikate und Verschlüsselungen einholen
  • Verwendung von Pad mit elektronischem Stift, damit können auch PDF’s handschriftlich kommentiert werden
  • Infos wenn möglich per E-Mail/Scan weiterleiten (nicht als Fax, Brief, Notiz etc.)
  • Statt eines Faxgeräts mit Papier kann das Fax2PC System mit dem persönlichen E-Mail-Konto verknüpft werden
  • Falls ein Dokument zu umfangreich ist für den E-Mail-Versand am besten über die Datei-Austausch Plattformen des RHRK sicher und unter Einhaltung der Vorschriften zu Datenschutz- und Dienstgeheimnis verteilen
    • Seafile, mit Bearbeitungsfunktion auch für Universitätsexterne
    • SecureDocXpress, Dateien bis zu 2GB mit Nachweisprotokoll verschicken auch an Universitätsexterne
    • Speicherplatz, gemeinsames Arbeitsplatz-Laufwerk nur für Universitätsinterne
    • SharePoint, Intranet-Portal der TUK nur für Universitätsinterne
  • Einladungen per E-Mail versenden - am besten mit Outlook-Termineinladung
    • Termin steht dann automatisch bei allen Teilnehmenden direkt im elektronischen Kalender
    • Einfache Übersicht der Zu- und Absagen
  • Infobroschüren besser direkt als Webseite online erstellen oder zum Download zur Verfügung stellen
  • Dokumenten-Seiten bei der Erstellung bereits so generieren, dass der Platz optimal ausgenutzt wird und keine zusätzliche Seite mit nur wenigen Zeichen verschwendet wird
  • Schulungen zum Lesen von digitalen Texten
  • Elektronische Signatur zur Verifikation bzw. Authentifizierung
  • Anträge, Zeiterfassung, Urlaubsanträge und Telefonabrechnungen online über Intranet mit geschütztem Zugang bearbeiten. Vorteile: Papierersparnis, schnellere Bearbeitung, Einsparung Kosten, Chef kann auch auf Dienst-reisen Anträge bearbeiten, Platzersparnis, da digital archivierbar
  • Viele Ämter bieten mittlerweile Online-Formulare an
  • Aushang im Druckerraum mit Info zum papiersparenden Drucken
  • Muss der Druck farbig sein? Schwarz-weiß-graue Schattierungen bevorzugen
  • Druckvorschau nutzen, um unnötige Seiten vom Druck auszuschließen
  • Überlegen, ob mehrere Seiten pro Papier gedruckt werden könnten
  • Bevor Druckaufträge für Infomateriealien, Rundbriefe, Broschüren, etc. gestartet werden, realistischen Bedarf kalkulieren
  • Unerwünschte Werbezusendungen schriftlich abbestellen
  • Adressierte Werbung kann mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ auch per Hauspost zurück geschickt werden
  • Ein Schild am Briefkasten mit dem Hinweis „Bitte keine Werbung“ kann zu Hause helfen, die Werbeflut zu dämmen
  • Auch Broschüren etc. auf Recyclingpapier mit dem „blauen Engel“ drucken (lassen in der Abteilung Foto-Repro-Druck)
  • Möglichkeit der Selbstentscheidung über den Erhalt von Printmedien
  • Hände richtig abtrocknen: 1. Hände waschen 2. Hände mehrmals kräftig schütteln 3. Mit nur einem Tuch trocknen!
  • Viele Haushaltsprodukte aus Papier wie Küchenrollen, Taschentücher, Toilettenpapier gibt es aus Recyclingpapier mit dem „Blauen Engel“
  • Stoffservietten statt Papierservietten verwenden
  • Waschbare Küchentücher statt Papierrollen
  • Textil-Handtücher (Rollautomaten im öffentlichen Bereich) oder Lufttrockner statt Papiertücher
  • Zum Einkauf von Brötchen und anderen Speisen eigenen Brotbeutel oder wiederverwendbare Dosen mitnehmen, das spart Verpackung
  • Generell beim Kauf von Papierprodukten auf das Gütesiegel des „Blauen Engel“ achten! Dadurch wird gewährleistet, dass 100% Altpapier zur Herstellung des Produktes verwendet wurde und somit KEIN Frischfaserpapier verbraucht wurde, also kein Baum - auch nicht illegal aus borealen Urwäldern - gefällt werden musste!
  • Lieferungen, z. B. von Lebensmitteln, in wiederverwendbaren Kisten statt Kartons bevorzugen
  • Verpackungen für Versand der Größe des Inhalts anpassen. Oft: Viel zu große Kartons
  • Bereich Schule: Fordern Sie zu Beginn des neuen Schuljahres die Lehrkräfte Ihrer Kinder dazu auf, Schulmaterialien aus Recyclingpapier mit dem „Blauen Engel“ anschaffen zu lassen
  • Verpackungen von Geschenken kreativ gestalten: bemaltes Zeitungspapier oder alte Kalenderblätter anstatt neu gekauftes Geschenkpapier verwenden
  • Gelesene Zeitungen und Zeitschriften weitergeben, z.B. in einem selbst gegründeten „Lesezirkel“ am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis
  • Tee- und Kaffeekochen: Dauerfilter aus Metall anstatt Wegwerffilter aus Papier (die es auch mit dem "Blauen Engel" gibt)
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