Nachhaltigkeit an der TUK

Soziales & Kultur - Community

 

Im Jahr 2018 gibt es an der TUK 62 anerkannte Hochschulgruppen, in denen sich Studierende und Mitarbeitende initiativ zu unterschiedlichen Themen engagieren können. Der Zeitraum für die Anerkennungen von Hochschulgruppen beträgt grundsätzlich 2 Jahre, diese können jedoch auf Antrag entsprechend verlängert werden. Für anerkannte Hochschulgruppen besteht die Möglichkeit sich auf Servern der TUK eine Homepage einzurichten oder Räume zu mieten falls entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen.

 

In der Hochschulgruppe und Initiative FUTURE Nachhaltigkeit haben alle Mitglieder, andere Hochschulgruppen, Abteilungen oder Lehrstühle der Universität die Möglichkeit sich ehrenamtlich als Mitwirkende zu engagieren. Wir freuen uns immer über neuen Input und tatkräftige Unterstützung!

 FUTURE Nachhaltigkeit bietet die Chance eigene Projektideen gemeinsam mit anderen am Campus anzustoßen und durchzuführen, bzw. bei laufenden Projekten mitzuwirken. Dabei steht die Unterstützung und die Infrastruktur des Nachhaltigkeitsbüros zur Verfügung. Die Projektideen können sich auf ökologische, soziale oder ökonomische Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit beziehen.

Sei dabei! Mitmachen können alle Mitglieder der TU Kaiserslautern! 

GRI 400 Social

GRI 405 (G4-LA12 - G4-LA13) Diversity and Equal Opportunity

 

Die Anzahl internationaler Präsenzstudierenden an der TUK hat von 2014 bis 2016 um 13 % zugenommen. Um 8 % ist die Anzahl der Fernstudierenden über die Jahre gestiegen. Dagegen hat die Anzahl der inländischen Präsenzstudierenden um 2 % abgenommen.

Insgesamt hat die Anzahl der Studierenden um 3 % von 2014 bis 2016 zugenommen. Über diesen Zeitraum studieren durchschnittlich 14.456 Studierende an der TUK und davon im Durchschnitt 3,19 % mit Beeinträchtigung.

 

Der Anteil schwerbehinderter Mitarbeitenden an der TUK beträgt 2014 bis 2016 durchschnittlich 4,4 %.

Die TUK verfügt über mindestens 20 Arbeitsplätze, beschäftigt weniger als 5 % schwerbehinderter Menschen und ist folglich nach §§ 71 ff. SGB IX verpflichtet eine Ausgleichszahlung zu entrichten. Durchschnittlich sind von 2014 bis 2016 ca. 64 der 100 Pflichtplätze belegt. Pro unbesetzten Pflichtplatz fallen monatlich Ausgleichsabgaben in Abhängigkeit der Beschäftigungsquote in Höhe von 115 € bis 290 € an.

Informationen zur Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung an der TUK

 

Mit durchschnittlich 5.404 Studentinnen bei insgesamt 14.456 Präsenz- und Fernstudierenden in den Jahren 2014 bis 2016 liegt der Frauenanteil bei 37 %, der jedoch je nach Fachbereich stark unterschiedlich ist. Um die Gleichstellungslücke zu schließen bedarf es insgesamt einen weiteren Anstieg des Frauenanteils um rund 10 Prozentpunkte.

Durchschnittlich sind 1.130 wissenschaftliche Mitarbeitende an der TUK von 2014 bis 2016 beschäftigt mit einem Frauenanteil von 31 %. Den Übergang vom Studienabschluss zum Promotionsvorhaben beschreitet im Vergleich zu Männern eine von fünf Frauen nicht.

Von 2014 bis 2016 zählen zu den durchschnittlich 32 Juniorprofessuren (W1) im Mittel 9 Professorinnen, d. h. der Frauenanteil beträgt 27 %. An der TUK gibt es 2014 bis 2016 durchschnittlich 178 Professuren (W2 & W3) und davon sind 19 Professorinnen. Der Frauenanteil beträgt 10 % im Jahr 2015 (2016: 12 %) und liegt somit weit unter der Hälfte des bundesweiten Durchschnitts (2015: 22 %). Im Vergleich mit den Juniorprofessuren werden fast zwei von drei Frauen nicht auf eine (W2/W3) Professur berufen.

 

An der TUK sind durchschnittlich 345 nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende an den 12 Fachbereichen beschäftigt. Der Frauenanteil liegt bei rund 65 %, sodass zur Schließung der Gleichstellungslücke vor allem im Bereich der Sachbearbeitung und Büroorganisation ein Schwerpunkt auf der Einstellung von männlichen Beschäftigten liegen sollte.

Bei den Geschäftsführenden der Fachbereiche liegt der Frauenanteil hingegen nur bei einer von drei Personen (33 %, dieser Wert basiert auf einer Recherche der Webseiten und ist deshalb über die Jahre konstant). Um die Gleichstellungslücke zu schließen, müssten ein bis zwei weitere Besetzungen zukünftig mehr durch Frauen als durch Männer erfolgen.

 

In den Jahren 2014 bis 2016 sind an der TUK durchschnittlich 584 Personen in den zentralen Einrichtungen angestellt. Die zentralen Einrichtungen umfasst die Bibliothek, das Distance and Independent Studies Center (DISC), den Hochschulsport (HSSP), das Materialprüfamt (MPA), das Nano Structurig Center (NANO STRUC), den Personalrat, das Regionale Hochschulrechenzentrum (RHRK), CampusKultur, das Zentrum für Lehrerbildung (ZFL) und die Verwaltung.

Die Verwaltung enthält die folgenden Abteilungen: Zentrale Dienste (Hauptabteilung Z), Rechts- und Akademische Angelegenheiten (Hauptabteilung 1), Finanzangelegenheiten (Hauptabteilung 2), Personalangelegenheiten (Hauptabteilung 3), Studentische und Internationale Angelegenheiten (Hauptabteilung 4) und die Bau- Technik-Energie Abteilung (Hauptabteilung 5).

In den zentralen Einrichtungen sind durchschnittlich 54 % Frauen beschäftigt, ein recht ausgewogener Wert. Durch die gemeinsame Betrachtung technischer Berufsgruppen und Sachbearbeitungstätigkeiten spiegelt diese Gesamtbetrachtung nicht die Verhältnisse einzelner Abteilungen wieder. Dennoch werden nur 27 % der leitenden Positionen von Frauen bekleidet (dieser Wert basiert auf einer Recherche der Webseiten und ist deshalb über die Jahre konstant). Damit übernimmt im Vergleich zu Männern eine von zwei Frauen eine Führungsposition nicht.

 

Die Gleichstellung der Geschlechter wurde durch die Richtlinien zur Frauenförderung im Jahr 1989 im Senat verankert. Die Verantwortung zur Umsetzung liegt dadurch beim Präsidenten der TUK, dem zur Ausführung die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie zugeordnet ist. So versucht die TUK durch unterschiedliche Maßnahmen Frauen im gesamten wissenschaftlichen Qualifikationsverlauf zu fördern und der ungleichen Verteilung von Männern und Frauen in den Fachbereichen sowie den Bildungsstufen entgegen zu wirken.

 

Das Studierendenwerk Kaiserslautern bietet mit Wohnheimen und mehreren Stadthäusern über 2.000 Bettenplätze für Studierenden der TUK sowie der HS Kaiserslautern an. Hierbei werden auch unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt, wie beispielsweise Studierende mit Kind oder mit Handicap. Durch das Konzept der All-In-Mieten sind alle Nebenkosten bereits im Mietpreis enthalten. Das Studierendenwerk liefert Unterstützung in verschiedenen Bereich, z. B. durch die psychologische Beratungsstelle oder finanzielle Beratung. Es wird eine Ganztagsbetreuung für Kinder in der barrierefreien Kindertagesstätten Spielwerk auf dem Campus angeboten, die mit Regenwassernutzungsanlage und Wärmerückgewinnung auch ökologische Aspekte berücksichtigt. 

Die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie nimmt sich der Thematik der Optimierung der Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie an. Die Familien-Service-Stelle bestreut Studierende und Bedienstete der TUK mithilfe unterschiedlicher Maßnahmen, um ein Gleichgewicht von Beruf/Studium und Familie zu erreichen. Im Audit Familiengerechte Hochschule werden seit 2005 Ziele zur besseren Vereinbarung von betrieblichen und familiären Interessen formuliert. Dabei sind sowohl die Erziehung von Kindern, als auch die Pflege von Angehörigen adressierte Themen.

Hier eine Auswahl von Maßnahmen zur Familienförderung:

  • Eltern-Service-Stelle
  • Babysitterbörse
  • Uni-Kita
  • Eltern-Kind-Zimmer
  • Kinderferienbetreuung
  • Dual-Career-Maßnahmen
  • Regelungen zu flexiblen Arbeitszeiten
  • Möglichkeit spezieller Prüfungsregelungen und individueller Zeitgestaltung des Studiums
  • Willkommenspaket für Neueltern
  • Finanzielle Mittel für alleinerziehende Studierende und Schwangere
  • Informationsmaterialien zu Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit der Kindererziehung
  • Informationsmaterialien zu Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit der Pflege von Angehörigen  

GRI 403 (G4-LA5 - G4-LA8) Occupational Health and Safety

 

Für ein nachhaltiges Personalmanagement spielen die Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten an der TUK eine sehr wichtige Rolle. Das Projekt Betriebliches Gesundheitsmanagement (bgm), welches die TUK in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) durchführt, hat die Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden zum Ziel.

Im Rahmen dieses Projektes gab es 2016 eine ausführliche Befragung, wie sich die Arbeits- und Organisationsbedingungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden auswirkt. Die Ergebnisse der Befragung dienen der Entwicklung bedarfsorientierter Maßnahmen. An der Befragung zur Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten der TUK des betrieblichen Gesundheitsmanagements aus dem Jahr 2016 haben insgesamt 757, d. h. 35 % der Beschäftigten teilgenommen. Von den Nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Technik/Verwaltung/nicht-wissen. Einrichtungen) haben 51 % teilgenommen, 33 % der Nicht-Wissenschaftlichen Mitarbeitenden (Fachbereich/wissenschaftliche Einrichtung/Institut) nahmen teil, 27 % der Wissenschaftlichen Mitarbeitenden und 30 % der Professuren partizipierten.

Insgesamt sind die Beschäftigten mit einem überdurchschnittlichen Wert von 3,9 zufrieden mit ihrer Arbeitssituation an der TUK. Der Mittelwert von 3,8 zeigt, dass sie insgesamt alle mit einem guten Gefühl zur Arbeit gehen. Die Zufriedenheit der Professuren ist im Vergleich zu den anderen Statusgruppen sogar deutlich positiver.  

 

Neben dem bgm hat die TUK, ebenfalls in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse, ein Gesundheitsmanagement für Studierende (sgm) etabliert. Das sgm setzt sich zum Ziel, die bio-psycho-soziale Gesundheit der Studierenden an der TUK zu fördern und sicherzustellen. Das sgm ist unter der Leitung von CampusPlus (Teil des Unisports) aufgebaut.

Ziel dabei ist, ein breit angelegtes Gesundheitskonzept partizipativ mit allen Akteuren am Standort zu entwickeln, das gesundheitsförderliche Maßnahmen umsetzt. Das Gremium Studierendengesundheit gibt darüber hinaus Studierenden die Möglichkeit die Universität aktiv mitzugestalten. Im Rahmen des Projektes sgm wurde im Jahr 2015 eine Gesundheitsbefragung durchgeführt.

An der Befragung zur Studierendengesundheit im Jahr 2016 haben 1405 Studierende (10 % der Studierenden) teilgenommen. Die Umfrage zeigt, dass dreiviertel der Studierenden (75 %) eher zufrieden bis extrem zufrieden an der TUK sind. Die restlichen 21 % sind eher unzufrieden bis extrem unzufrieden und 4 % sind neutral eingestellt. 

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