Nachhaltigkeit an der TUK

Uni isst besser - Nachhaltige Ernährung

Projektsteckbrief

ProjektUni isst besser - Nachhaltige Ernährung
Ziele
  • Gesunde Ernährung (Essen und Trinken)
  • Nachhaltige Produktion von Lebensmitteln
  • Ernährungsbildung und Transfer in den privaten Bereich
Beteiligte

 

StartSommer 2018
Abschluss
Finanzierung
  • aktuell keine
  • Projektskizze Veganes Frühstück eingereicht
  • Projektskizze Uni ist besser in Vorbereitung

Operative Umsetzung

Mit den wiederverwendbaren Kaffeebechern bieten wir eine nachhaltige Alternative mit #BecherBonus zum Sparen von Aball und Geld im Vergleich zu den herkömmlichen Einwegbechern.

Der angebotene Kaffee in den Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Kaiserslautern wird aus nachhaltig zertifizierten (ökologisch angebaut und fair gehandelt) Kaffeebohnen zubereitet. 

Das Studierendenwerk Kaiserslautern beteiligt sich mit Aktionsgerichten an der Nachhaltigkeitswoche. Gesunde Ernährung mit regionalen und nachhaltigen Lebensmitteln steht dabei im Mittelpunkt:

Nachhaltigkeitswoche 2019: Die Pfalz tischt auf

  • Montag im Wok: "Bolognese" vom Pfälzer Wild, Bandnudeln
  • Dienstag im Grill: Lende vom Pfälzer Schwein mit Pfälzer Spargelgemüse und neue Kartoffeln
  • Mittwoch im Wok: Ein frischer Pfannkuchen mit Pfälzer Erdbeeren und Sahnejoghurt
  • Donnerstag im Grill: Kammsteak vom Pfälzer Schwein mit hausgemachter Kräuterbutter und Schwenkkartoffeln
  • Freitag in Ausgabe 2: Pfälzer Kartoffelsuppe, dazu eine große Dampfnudel mit Vanille- oder Weinsoße

Geplante Maßnahmen

- Wissen. Vegan. Genießen -

 

Hintergrund

Gemeinsam haben wir (GO des Umwelt-Campus Birkenfeld, Asta Universität Trier und TUK) das Konzept eines veganen Frühstücks entwickelt um das Thema Nachhaltigkeit in den Alltag der Uni zu integrieren und eine Aus-tauschplattform zu schaffen. Nachhaltigkeit und Regionalität gehen bei der Ernährung Hand in Hand, denn nur kurze Transportwege stellen eine möglichst klimaschonende Anlieferung sicher. Vorgesehen ist daher eine enge Kooperation mit regionalen Produzenten. Im Zuge der Zusammenarbeit schaffen wir für unsere Kooperationspartner eine Plattform zum Austausch mit dem Endverbraucher. Das vegane Frühstück dient hier als zeitgemäßer Informations- und Vermarktungsweg. Durch das vielfältige Angebot und eine bewusste Auswahl an hochwertigen regionalen Produkten wird der Gast für die Auswirkungen seiner Ernährungsgewohnheiten auf seinen ökologischen Fußabdruck sensibilisiert. Dazu zählen Wasserverbrauch, Ressourcenverbrauch, CO2-Verbrauch und Herkunft der Produkte. Anhand von ausgelegtem Infomaterial und Plakaten sieht der Gast woher die Produkte stammen und welche ökologischen Auswirkungen sie haben. Studierende und Mitarbeitende lernen in diesem Zuge grundsätzlich hochwertige Ernährung als wichtigen Bestandteil eines alltagsnahen, gesunden Lebens zu schätzen. Es wer-den Ratschläge zu Einkauf, sowie Lagerung und Zubereitung gegeben. Wie wichtig es ist gesunde Ernährung von jungen Menschen zu unterstützen zeigen Formate wie „Schule isst besser“ und „Kindergarten isst besser“.

Vision

Der neue Veranstaltungsrahmen mit landesweitem Wiedererkennungswert lässt ein neues Netzwerk entstehen und bringt die Aufmerksamkeit für Nachhaltige Entwicklung und Ernährung effektiv in die gesamte Hochschulgemeinschaft. Perspektivisch kann hieraus in Angliederung an die Formate Rheinland-Pfalz, Kita und Schule isst besser ein neues Format für Hochschulen entstehen.

Ziel

Das vegane Frühstück, soll auf breite Resonanz stoßen und Nachhaltigkeit an Hochschulen sichtbar machen sowie Teilnehmende und Neugierige sensibilisieren. Der neu geschaffene Raum umgeht Hierarchien und bringt Menschen zusammen, die sonst nur wenig miteinander zu tun hätten. Durch Austausch und Vernetzung der Akteure und Akteurinnen sollen sich neue Projekte und Synergien ergeben.

Zielgruppe

Das Frühstück soll eine offene Plattform für alle Hochschul- Universitätsangehörigen bieten und alle Zielgruppen von Professoren über Mitarbeitende und Studierende wie auch Menschen in der Region ansprechen. Die Gestaltung als Frühstück bringt das Thema gesunde und nachhaltige Ernährung unterschwellig „auf den Tisch“. Erfahrungsgemäß kommt es so von selbst zum Austausch über Ernährungsgewohnheiten und ihre Folgen. Studierende, Mitarbeitende und Dozierende werden in ihrer Vorbildfunktion zu Multiplikatoren für Nachhaltige Entwicklung.

Hintergrund

Mit dem Format „Rheinland-Pfalz isst besser“ hat das Land eine Kampagne ins Leben gerufen, die Verbrauchenden in Rheinland-Pfalz die Bedeutung und den Wert von nachhaltigen Lebensmitteln und einer nachhaltigen, gesunden Ernährung im Zusammenhang mit verantwortungsvollem Konsum, Umwelt- und Klimaschutz vermitteln soll. Dazu wird für regional und ökologisch erzeugte Produkte geworben. Eine frische und ausgewogene Zubereitung kann fast immer mit ein wenig Übung verwirklicht werden. Damit Essen und Trinken sowohl Spaß machen als auch zu der Gesundheit beitragen, werden Verbrauchende im Zuge der Kampagne beispielsweise auf interaktive Art und Weise mit dem Kochbus informiert. Dabei wird ein Grundwissen über die Zusammenstellung einer gesunden Ernährung und der Umgang mit Lebensmitteln vermittelt damit Frische und Qualität erhalten bleiben.
Als Ableger der Kampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ wurden zwei Formate ins Leben gerufen, die sich konkret mit der Ernährung in KiTa’s und Schulen beschäftigen. Mit Hilfe von „Kita isst besser“ und „Schule isst besser“ soll ein Bewusstsein für eine gesunde Ernährung schon bei den ganz jungen Verbrauchenden geschaffen werden, um gesundheitliche Probleme, die mit ungesunder Ernährung einhergehen einzudämmen. Das Erlebnis von hochwertigem Essen und nachhaltiger Produktion findet sich sowohl in einem Bildungsprogramm als auch in einer qualifizierenden Zertifizierung von gastronomischen Angeboten wieder.
In Anlehnung an diese beiden erfolgreichen Formate, die zeigen, wie wichtig es ist, die gesunde Ernährung von jungen Menschen zu unterstützen, will das Nachhaltigkeitsbüro der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) in Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk Kaiserslautern und den angeschlossenen Mensen notwendige Handlungsfelder und Lösungsansätze herausarbeiten, die für ein Format in Universitäten und Hochschulen abgestimmt sind und im Anschluss gemeinsam mit den beteiligten Ministerien verwirklicht werden können. Das Studierendenwerk Kaiserslautern ist als Verarbeitungsbetrieb bereits für ausgewählte Produkte von der ABCERT GmbH nach EG-Öko-Verordnung zertifiziert (Codenummer der ABCERT AG: DE-Öko-006-Kontrollstelle, Kontrollnummer bei der Kontrollbehörde: D-RP-006-15445-B). Mit „Uni isst besser“ sollen sowohl den über 120.000 Studierenden, als auch den Mitarbeitenden von Universitäten und Hochschulen in Rheinland-Pfalz eine hochwertige Ernährung als wichtiger Bestandteil eines alltagsnahen und gesunden Lebens vermittelt werden.

Vision und Ziel

Durch die neue Kampagne „Uni isst besser“, die einen landesweiten Wiedererkennungswert mit sich bringt, können Themen der nachhaltigen Entwicklung und gesunden Ernährung effektiv in der gesamten Hochschulgemeinschaft adressiert werden. Da wo „Kita isst besser“ und „Schule isst besser“ in einem jungen Alter ansetzen, um auf gesunde Ernährung aufmerksam zu machen, kann „Uni isst besser“ vorhandenes Wissen vertiefen und weiter aus-bauen. Dabei soll Studierenden und Mitarbeitenden nicht nur deutlich gemacht werden, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist, sondern auch der verantwortliche und nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln vermittelt werden. Zusätzlich zu den Kernthemen, die aus den beiden Formaten für KiTa’s und Schulen hervorgehen, soll das Format für Universitäten und Hochschulen mit der Entwicklung eines Qualitätsstandards für Nachhaltigkeit in Großkantinen erweitert werden. Da Mensen in einer völlig anderen Größenordnung im Vergleich zur Schul- oder Kitagastronomie arbeiten ist eine weitere Programmergänzung für Großkantinen und Großveranstaltungen durch die gewonnenen Erkenntnisse perspektivisch naheliegend.

Durch die Initiative „Ich kann kochen“ werden Menschen für eine vielseitige Ernährung begeistert. Zusätzlich werden Kompetenzen zu gesunder Ernährung und Umwelt vermittelt. Durch die Verarbeitung ursprünglicher Lebensmittel wird außerdem eine Wertschätzung für Nahrungsmittel vermittelt, die dazu führen soll, dass weniger Essen weggeworfen wird. Da der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln und eine gesunde Ernährung auch im weiteren Verlauf des Lebens eine große Rolle spielt ist die Vertiefung dieser Themen auch für Studierende und Mitarbeitende relevant.

Mit dem Kochbus der Initiative Rheinland-Pfalz isst besser soll dies auf dem Campus der TUK z. B. während der Nachhaltigkeitswoche umgesetzt werden.

Engagiere dich für nachhaltige Ernährung

Engagement in der Hochschulgruppe FUTURE Nachhaltigkeit

Die Hochschulgruppe FUTURE Nachhaltigkeit bietet allen Mitgliedern der Universität die Chance gemeinsam mit anderen eigene Projektideen ehrenamtlich und freiwillig am Campus anzustoßen und durchzuführen oder bei laufenden Projekten mitzuwirken.

Sei dabei! Mitmachen können alle Mitglieder der TU Kaiserslautern!

Dabei steht die Unterstützung und die Infrastruktur des Nachhaltigkeitsbüros zur Verfügung. Die Projektideen sollen sich in der Regel mindestens auf zwei Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit beziehen: Ökologie, Sozio-Kultur und Ökonomie.

Ernährung und Hochschulgastronomie

 

Das Studierendenwerk Kaiserslautern kümmert sich um die Rahmengestaltung des Studiums als Dienstleistungsunternehmen, welches sich durch Eigeneinnahmen, Sozialbeiträge und Zuschüssen des Landes Rheinland-Pfalz finanziert. Hierzu gehört unter anderem die Hochschulgastronomie mit Mensa und Cafeterien, die sich um die Verpflegung der Studierenden und Mitarbeitenden kümmern.

Alle Speisen werden aus hochwertigen und, soweit möglich, regionalen Zutaten zubereitet. Seit 2013 wird ausschließlich fair gehandelter Kaffee aus ökologischem Anbau angeboten. Bei der Auswahl der Lebensmittel spielen Herkunft, Trans­portwege sowie Erzeugungs-und Produktionsmethoden eine wichtige Rolle. Beim Einkauf wird bewusst auf kennzeichnungspflichtige gentechnisch veränderte Produkte verzichtet und es kommen insbesondere Produkte mit Siegeln (Fairtrade- oder MSC-Siegel) zum Einsatz.

In der hauseigenen Bäckerei werden Bio-Backwaren hergestellt, diese sind von der ABCERT AG nach der EG-Öko-Verordnung zertifiziert. Im Jahr 2016 wurden hier 250.000 Bio-Brötchen für Mensen und Cafeterien in Kaiserslautern produziert.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Garten der Universität wird mittlerweile ein Großteil der in Mensa und Cafeteria verwendeten Kräuter direkt aus dem Fachbereichsgarten Biologie bezogen werden.

Auch beim Fleisch wird auf regionalen Bezug geachtet: Hier greift das Studierendenwerk auch auf die umliegenden Bundesländer zurück, da ein reiner Bezug der benötigten Menge aus der Pfalz (noch) nicht möglich ist. Desweitern beteiligt sich das Studierendenwerk an der Initiative „Käfigfreie Mensa“, was bedeutet, dass weder Schalenei noch Flüssigei aus Käfighaltung verwendet wird. Hiervon ausgenommen sind jedoch noch Fertigprodukte aufgrund mangelnder Kontrollmöglichkeit.

Jedes Jahr fallen rund 50 Tonnen an Essensresten an, was bedeutet, dass pro ausgegebener Portion durchschnittlich nur 50 g übrigbleiben. Hierzu zählen aber auch Abfälle aus dem Produktionsprozess wie Knochen, die nicht genießbar sind. Diese werden getrennt gesammelt und der lokalen Biogasproduktion bei der ZAK zugeführt.

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Datengrundlagen

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