5 Fragen an...

Erkrankte Menschen bei der Heilung zu unterstützen ist seine Motivation

TUK-Alumnus Heinz Sarter, Analytical Project Leader bei Novartis, im Interview

Heinz Sarter ist Analytical Project Leader bei Novartis (Basel, Schweiz).

Ausbildung

Fachbereich: Chemie

Studiengang: Physikalische Chemie (Promotion)

Studienbeginn und Abschlussjahr: 1982-1985

 

1) Wo arbeiten Sie heute und welche Aufgaben übernehmen Sie dort?

Ich arbeite aktuell als Analytical Project Leader bei Novartis, einem weltweit agierenden Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Basel (Schweiz). Am Novartis Campus in Basel arbeite ich an einem Projekt aus dem Bereich Onkologie, einem neuen Medikament gegen Brustkrebs, das kurz vor der Zulassung steht. Als Analytical Project Leader bin ich dafür zuständig, die Qualität des Produktes sicherzustellen, wozu die Koordination der dazugehörigen Prozesse in den Laboren in Basel und Hyderabad (Indien) sowie der Transfer der Methoden zur Qualitäts- und Freigabeprüfung auf andere Standorte zählen.

 

2) Was begeistert Sie an Ihrem Beruf?

Da ich in der Pharmaindustrie tätig bin und an der Entwicklung neuer Medikamente mitarbeite, habe ich das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und etwas bewegen zu können. Wir können kranken Menschen helfen und sie bei der Heilung unterstützen.

 

3) Inwiefern hat Sie das Studium an der TUK auf Ihre heutige berufliche Tätigkeit vorbereitet?

Meine Promotion an der TUK im Bereich der physikalischen Chemie ging thematisch bereits in diese Richtung, dort hatte ich mich u.a. mit instrumenteller Analytik und spektroskopischen Methoden auseinandergesetzt. Kenntnisse, die mit der analytischen Chemie zu tun haben, muss ich täglich anwenden.

 

4) Wenn Sie an Ihre Studienzeit an der TUK zurückdenken, was kommt Ihnen als erstes in den Sinn? Was war ein besonderes Erlebnis für Sie?

Ich erinnere mich gut an den schönen Campus der TUK und die direkte Nähe zum Wald, in dem ich auch mal joggen war. Außerdem war die Anzahl der Studierenden in meinem Fach noch gut überschaubar, sodass eine sehr persönliche Atmosphäre herrschte und jeder jeden kannte. Mein Doktorvater, Professor Kuball, hat unsere Arbeitsgruppe z.B. auch mal zu einem Grillfest bei sich zu Hause eingeladen.

 

5) Was geben Sie unseren Studierenden, die den Einstieg in das Berufsleben noch vor sich haben, als Ratschlag mit auf den Weg?

Studierende sollten sich bereits während des Studiums überlegen, in welche Richtung sie beruflich gehen möchten und z.B. in Form eines Praktikums in die Berufspraxis reinschnuppern, um einen Einblick in die Anforderungen und den Arbeitsalltag zu bekommen. So herrschen z.B. im Bereich der Pharmaindustrie strenge Regularien, an die man sich halten muss und die man aus dem Unileben, in dem man doch viele Freiheiten genießt, derart nicht kennt.

 

Mehr Informationen über Novartis: www.novartis.de

Zum Seitenanfang