Mit Authentizität und Leidenschaft dort ankommen, wo man hinmöchte

Markus Heidenreich schloss 2001 sein Studium mit Hauptfach Mathematik und Nebenfach Informatik an der TU Kaiserslautern ab. Der belebte Campus, die Reisen zur CEBIT und der überraschende Sieg des 1. FCK sind ihm von seiner Studienzeit noch heute in guter Erinnerung.

 

Für ein Studium an der TUK hat er sich aufgrund des Studienangebots und des guten Rufs der Universität entschieden. Die regionale Nähe zur Heimat Ludwigshafen und die Tatsache, dass auch einige seiner damaligen Mitschüler ihr Studium an der TUK starteten, erleichterten zusätzlich die Entscheidung und sicherten ihm einen guten Start ins Studentenleben.

Nach dem Studium war Heidenreich zunächst sechs Jahre in der Beratung im Bereich SAP-Implementierungen tätig. Über einen Headhunter, der ihn in einem der beruflichen Netzwerke aufgespürt und angeschrieben hatte, kam er dann schließlich 2007 zur Deutschen Telekom AG, damals noch T-Mobile. Dem Unternehmen ist er seither treu geblieben, denn „der Konzern bietet quasi unendliche Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung und ein unerschöpfliches Experimentierfeld“, sagt Heidenreich. Außerdem könne er in der eigenen Arbeit einen direkten oder mindestens mittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität von Menschen und Gesellschaften erkennen. So arbeitete er in verschiedenen Positionen im Bereich der IT des Konzerns und ist heute Führungskraft im Testanforderungsmanagement. Die direkte Arbeit mit Menschen und die Verantwortung für diese innerhalb und außerhalb der eigenen Organisation motivieren ihn zusätzlich. Er engagiert sich deshalb auch in der Unternehmensbotschafter-Community der Telekom und ist stolz dazuzugehören.

Auch in seiner Studienzeit genoss er das Gemeinschaftsgefühl, das unter den Studierenden und im Fachbereich zu spüren war. Ihm gefiel der belebte Campus und die kleinstädtische sowie landschaftlich tolle Umgebung in Kaiserslautern. In Erinnerung geblieben ist ihm noch der überraschende Sieg des 1. FC Kaiserslautern in der Deutschen Fußballmeisterschaft 1998 sowie ein Vortrag von Otto Rehagel über Motivation und Sport im Audimax der TUK. Außerdem erinnert sich Heidenreich gerne an die Reisen zur CEBIT, eine der weltweit größten Messen für Informationstechnik, die bis 2018 in Hannover stattfand. Seinem Hiwi-Job in der Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT), dem heutigen Referat für Innovation und Technologie der TUK (RTI), verdankte er diese Möglichkeit: „Eine solch große Messe hinter den Kulissen zu erleben, war echt toll“, schwärmt der Alumnus. Das Alumni-Treffen 2019 der TUK nahm er dann auch gleich zum Anlass, die Kollegen von damals noch einmal zu besuchen.

Was er von seiner Studienzeit v.a. mitgenommen hat, ist die Fähigkeit, sich in fremde Sachverhalte angstfrei einzuarbeiten, außerdem Teamwork und Agilität – Eigenschaften, die ihm auch heute in seinem beruflichen Alltag weiterhelfen. Auf die Frage nach seinem Erfolgsrezept antwortet er: „Authentisch sein. Sich nie verbiegen lassen und man selbst bleiben. Wichtig ist, im Leben das zu finden, womit man Leidenschaft verbindet.“ Genau dort scheint er angekommen zu sein.

2019

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