Pressemeldung

TU zeigt Wissenschaft für den Menschen zur Hannover Messe


TU Kaiserslautern präsentiert ihre aktuellen Forschungsprojekte

 

Mit sechs Beispielen ist die TU Kaiserslautern vom 19. bis 23. April auf der Hannover Messe. Gemäß dem Motto "Effizienter – Innovativer – Nachhaltiger" stellt die TU in der Halle 2 am Stand C48 und in Halle 17 Stand C24/2 die neuesten und innovativsten Exponate aus.

 

Der Autonome Mobilbagger (AMoBa)

Die Autonomisierung mobiler Arbeitsmaschinen für die Bauwirtschaft besitzt hohes Marktpotenzial, da so komplexe Aufgaben ohne Eingriff des Fahrzeugführers durchgeführt und der Einsatz unter schwierigen Einsatzbedingungen möglich wird. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt zwischen der Arbeitsgruppe Robotersysteme, dem Lehrstuhl für Konstruktion im Maschinen- und Apparatebau KIMA und Volvo Construction Equipment, wird ein autonomer hydraulischer Mobilbagger entwickelt, um die Möglichkeiten für die Bauwirtschaft aufzuzeigen (AMoBA Projekt). Am Messestand wird der aktuelle Fortschritt dieses Forschungsprojekts als Poster und mittels interaktiver Echtzeitsimulation des zu automatisierenden Mobilbaggers präsentiert werden.

 

Ansprechpartner:

Daniel Schmidt

AG Robotersysteme / FB Informatik

TU Kaiserslautern

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/205-3588

Email: smith@informatik.uni-kl.de

Internet: agrosy.informatik.uni-kl.de

 

Messestandort: Halle 2 C48

 

Autonome Mini-Gabelstapler

In der Arbeitsgruppe Robotersysteme der TU Kaiserslautern können Studierende der Fachrichtungen Informatik, Elektrotechnik, Mathematik und Maschinenbau ein mehrmonatiges Praktikum der besonderen Art absolvieren. In Gruppen von bis zu sechs Teilnehmern werden autonom agierende Mini-Gabelstapler programmiert, so dass sie in der Lage sind, innerhalb eines Parcours frei verteile Lastobjekte zu finden und zu einem vorgegebenen Ziel zu transportieren.

Die Entwicklung der Steuerprogramme geschieht parallel in einer simulierten Umgebung und mit realen Robotern. Die Studierenden lernen hierbei, ein komplexes Projekt von der ersten Planung über die Spezifikation und Implementierung bis zum kompletten System durchzuführen. Durch den Einsatz derselben Entwicklungswerkzeuge wie sie die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für ihre "großen" Systeme einsetzt, erfahren die Teilnehmer des Praktikums hautnah die Herausforderungen der realen Entwicklung komplexer Roboter.

 

Ansprechpartner:

Gregor Zolynski

AG Robotersysteme / FB Informatik

TU Kaiserslautern

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/205-3338

Email: zolynski@informatik.uni-kl.de

Internet: agrosy.informatik.uni-kl.de

 

Messestandort: Halle 2 C48

KaRaT Kaiserslautern Racing Team e.V.

Der Rennwagen aus Kaiserslautern

Unser Carbonyte 09 wurde am 22. Juli zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Die auf den ersten Blick größte Änderung scheint das Design zu sein, so präsentiert sich der Carbonyte 09 in einem dunklen Rot mit klarlackierten Sichtcarbonstellen und verfügt insgesamt über ein sehr dynamisches und auffallendes Design. Doch auch "unter der Haube" hat sich einiges getan, denn wir konnten in jedem Bereich einige Neuerungen präsentieren. So hat unser Motor durch entsprechende Optimierungen Einiges an Leistung gewonnen, das Fahrwerk wurde gewichtssparend aus Aluminium gefertigt. Unser Carbonmonocoque wurde dank eines Schaumkernes im Vergleich zum Vorjahr deutlich steifer. Aber auch das Elektronikteam zeigt sich von der besten Seite: Unseren Sponsoren und Fans wird die Möglichkeit gegeben, live auf unserer Internetseite die Fahrten des Autos mitzuverfolgen. Außerdem kann nach jeder Fahrt ein genaues Fahrprofil ausgelesen werden, was zusammen mit unserer selbstprogrammierten Race Evaluation Software ein gezieltes Fahrertraining ermöglicht.

 

Ansprechpartner:

Tommaso Federico Matera

KaRaT Kaiserslautern Racing Team

TU Kaiserslautern

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/6800 3048

Email: leitung@karat-racing.de

Internet: www.karat-racing.de

 

Messestandort: Halle 2 C48

 

Effizienzsteigerung in der Produktentwicklung

Die Parsolve GmbH, die sich als Spin-Off der TU Kaiserslautern in Düsseldorf-Holthausen niedergelassen hat, ist als Spezialist für Simulationsrechnungen in der Produktentwicklung tätig. Mithilfe einer neu entwickelten Software kann der Anwender das Verhalten von Bauteilen unter mechanischer und/oder thermischer Belastung realitätsnah am Computer simulieren, so dass sich im Vergleich zu herkömmlichen Arbeitsweisen Zeit, Geld und Gewicht bei Bauteilneuentwicklungen einsparen lassen. Die Optimierungstools der Parsolve GmbH ermöglichen dem Nutzer, Eingabewerte für Bauteilsimulationen zu generieren, die eine signifikante Qualitätsverbesserung der Berechnungsergebnisse mit sich bringen. So können Bauteile form- und gewichtsoptimiert werden und leisten einen wichtigen Beitrag zum Leichtbau und damit zum Umweltschutz. Die Kunden der Parsolve GmbH finden sich im Bereich der Automobilindustrie, der Luft- und -Raumfahrtechnik, der Zulieferindustrie sowie des Bauwesens.

 

Ansprechpartner:

Dr. Marc Bosseler

Parsolve GmbH

Hermannstadtstr. 23

40591 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211/59870-325

Email: bosseler@parsolve.de

Internet: www.parsolve.de

 

Mentor:

Prof. Dr.-Ing. Paul Ludwig Geiß

AWOK, FB Maschinenbau

TU Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/205-4039

Email: geiss@mv.uni-kl.de

Internet: www.mv.uni-kl.de/awok

 

Messestandort: Halle 2 C48

 

CMS-based Health Video Net –Das Gesundheitsnetzwerk von morgen

 

Mit dem CMS-basierenden multimedialen Netzwerk soll zukünftig eine Verbesserung der medizinischen Versorgung möglich sein. Durch den demographischen Wandel ist es vor allem in strukturschwachen Regionen immer schwieriger eine optimale medizinische Fürsorge aufrecht zu erhalten. Die Fachärzte sind meist in den Großstädten angesiedelt und liegen somit weit entfernt von ihren ländlich wohnenden Patienten. Mit Hilfe des CMS-based Health Video Net kann diesem Problem entgegengewirkt werden. Patienten müssen nicht mehr die weite Reise zu ihren Ärzten antreten, sondern können über ein internetgestütztes, interaktives Fernsehen mit ihnen kommunizieren. Dieses neuartige System, das auf Video-Informationen und individuellen Gesundheitsprogrammen basiert, kann ortsunabhängig von der ganzen Familie genutzt werden.

Nach der Übertragung und Auswertung der Messdaten können durch den Arzt entsprechende Maßnahmen für den Patienten eingeleitet werden. Durch diesen Zugang zu Präventivmaßnahmen und einer gezielten, interaktiven Nachsorge kann eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität erreicht werden.

 

Ansprechpartner:

Markus Spona; Peter Maisel

ARGE Health Care, Lehrstuhl Regionalentwicklung und

Raumordnung in Kooperation mit TMT Media GmbH & Co. KG,

TMT TeleService GmbH & Co. KG

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/205-3435

Email: fg-rur@rhrk.uni-kl.de

Internet: www.uni-kl.de/FG-RuR/

 

Messestandort: Halle 2 C48

 

KoPiKomp – Konzept zum Piraterieschutz für Komponenten von Investitionsgütern

 

Die übergeordneten Ziele des Verbundprojektes KoPiKomp liegen in einer transparenten Piraterie-Analyse von Ersatzteilen sowie in einer integrierten Ableitung von Schutzmaßnahmen. In Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Land- und Baumaschinenbranche wurde hierfür die Anwendungssoftware KoPilot entwickelt. Diese ermöglicht auf Basis verschiedener Risikomerkmale die Berechnung von Gefährdungspotenzialen für einzelne Ersatzteile, Produktgruppen, Zulieferer sowie Wettbewerber. Auf diesen Ergebnissen aufbauend erfolgt die Ableitung geeigneter Schutzmaßnahmen. Hierfür wurden für verschiedene Schutzmaßnahmen Profile entwickelt. Diese beinhalten Informationen darüber, gegen welche Risikomerkmale und Gefährdungspotenziale sie eingesetzt werden können.

Die Anwendung des Systems erfolgt in definierten Schlüsselpositionen im Unternehmen. Hierdurch wird die Akzeptanz gegenüber bereichsübergreifender Maßnahmen deutlich gesteigert sowie die Sensibilisierung gegenüber dem Thema Produktpiraterie wesentlich erhöht.

 

Ansprechpartner:

Christian Bohr; Jan-Niko Kranz

Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK)

TU Kaiserslautern

67653 Kaiserslautern

Telefon: +49 (0)631/205-3369

Email: bohr@cpk.uni-kl.de; kranz@cpk.uni-kl.de

Internet: www.uni-kl.de/FBK/

 

Messestandort: Halle 17 C24/2

 

Sie finden uns auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland Pfalz in der Halle 2 am Stand C48 und KoPiKomp in der Halle 17 am Stand C24/2. Während der Hannover Messe steht die Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) der TU Kaiserslautern für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung. Unsere Telefonnummer am Stand lautet: 0511/89-497022.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Klaus Dosch, Kontaktstelle für Information und Technologie,

Tel.: 0631/205-3001

Fax: 0631/205-2198

Email: messe@kit.uni-kl.de

 

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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