Pressemeldung

Bund und Länder entfristen Hochschulpakt: Finanzielle Mittel für Studium und Lehre ab 2021 verstetigt

Foto: TUK / Ludorf

Die Zielvereinbarungen sind unterschrieben. (Foto: TUK / Ludorf)

Bund und Länder entfristen ab 2021 mit dem „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ den aktuell laufenden Hochschulpakt. Damit stellt das Land Rheinland-Pfalz den Hochschulen zukünftig dauerhaft 140 Millionen Euro für Studium und Lehre zur Verfügung. Am 25. September 2020 unterzeichnete Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf gemeinsam mit Prof. Arnd Poetzsch-Heffter, Präsident der TU Kaiserslautern und Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt, Präsident der Hochschule Kaiserslautern, die entsprechenden Zielvereinbarungen.

 

Poetzsch-Heffter unterstrich die Bedeutung der Hochschulinitiative, die den Zukunftsvertrag in Rheinland-Pfalz umsetzt, wie folgt: „Die Unterschriften, die wir hier heute setzen, haben eine historische Komponente. Dass der Hochschulpakt in eine dauerhafte Vereinbarung überführt wird, schafft für die Durchführung von Studium und Lehre einen verlässlichen Rahmen. Dies ist insbesondere unter den aktuellen Herausforderungen und dem damit einhergehenden Mehraufwand von zentraler Bedeutung“, sagt der Präsident der TUK. „Die Verstetigung der Mittel ermöglicht es uns, sicher in die Zukunft zu planen und somit auch Raum für die Weiterentwicklung unserer Lehre zu schaffen. Darüber hinaus unterstützt uns der Innovationsfonds dabei, wichtige Projekte für die Digitalisierung, die Stärkung der Qualität in Studium und Lehre sowie das Zusammenwachsen mit dem Campus Landau auf den Weg zu bringen. Ich danke dem Ministerium ausdrücklich, dass es sich so engagiert für die Hochschulinitiative eingesetzt hat – wohl wissend um den finanziellen Kraftakt, den sie für Bund und Länder bedeutet.“

Während der Veranstaltung rund um die Unterzeichnung stellten beide Institutionen einzelne Maßnahmen vor, die mit den Mitteln der Hochschulinitiative weiterentwickelt werden sollen. Für die TUK präsentierte zunächst Dr. Nadine Bondorf, Geschäftsführende Leiterin des Distance and Independent Studies Center (DISC), die Erfolgsgeschichte des Orientierungsstudiums „TUKzero“. Danach gab Monika Haberer, Abteilungsleiterin für Selfdirected Learning and eLearning beim DISC, Einblicke in das Konzept der offenen Online-Kurse „Kaiserslauterer Open Online Course" (KLOOC).

Den symbolträchtigen Rahmen für die Unterzeichnung bot das „engineering 4.0 lab“ (e4lab), welches die Zusammenarbeit der TUK und der Hochschule Kaiserslautern eindrucksvoll repräsentiert. Das e4lab versteht sich als Innovationsmotor für die Region und unterstützt die Entwicklung und Erprobung von smarten und vernetzten Produkten sowie Dienstleistungen. Betrieben wird es von der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz, die im Programm Innovative Hochschule durch Bund und Länder gefördert wird, um die digitale Transformation in der Region mitzugestalten und eine ausgeprägte Innovationskultur zu schaffen. Prof. Dr.-Ing. Jens C. Göbel, der den Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung an der TUK innehat, stellte zusammen mit seinem Kollegen von der Hochschule, Prof. Dr. Dieter Wallach, den Innovationsbereich „Produkte“ der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz vor, in den das e4lab integriert ist.

Weitere Informationen zur Hochschulinitiative sind in der Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums zu finden:

https://mwwk.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/News/detail/hochschulinitiative-fuer-gutes-studium-und-gute-lehre-tuk-schafft-92-und-hochschule-kaiserslautern-f/

 

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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