Pressemeldung

Das Center for Ethics and the Digital Society (CEDIS): Ein neuer Potenzialbereich der TUK

Prof. Dr. Karen Joisten (Philosophie), CEDIS-Sprecherin. (Foto: TUK/Koziel)

Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Politikwissenschaft), Co-Sprecher. (Foto: TUK/Koziel)

Prof. Dr. Katharina Zweig (Sozioinformatik), Co-Sprecherin. (Foto: TUK/Koziel)

CEDIS wirft einen interdisziplinären Blick auf digitale Technologien, allen voran die Künstliche Intelligenz (KI). Wissenschaftler*innen aus Philosophie, Informatik, Politikwissenschaft, Pädagogik und anderen gesellschaftlich relevanten Bereichen erforschen künftig an der TUK gemeinsam, wie sich derartige Schlüsseltechnologien ethisch und gesellschaftlich vertretbar zum Einsatz bringen lassen.

 

Ausgehend von den technischen Innovationen der elektronischen Datenverarbeitung hat die Digitalisierung in nur wenigen Jahren weltweit alle Bereiche der Gesellschaft massiv verändert. Politik, Wirtschaft und Kultur sehen sich mit radikalen Umbrüchen konfrontiert, die es miteinander zu gestalten gilt.

 

„Ziel unserer wissenschaftlichen Arbeit im neu geschaffenen universitären Potenzialbereich an der Schnittstelle von Ethik, KI-Forschung, Gesellschaft, Bildung und Politik ist es, die damit einhergehenden Transformationsprozesse in den unterschiedlichen Lebensbereichen, wie etwa Gesundheitswesen, Arbeit, Sozialisation, Umwelt usw., zu analysieren und kritisch zu reflektieren“, erläutert die Ethikerin Prof. Dr. Karen Joisten, die CEDIS als Sprecherin nach außen repräsentiert. „So wird es möglich, die jeweiligen Anwendungen mit ihren Chancen und Risiken im Blick auf das Individuum und die Gemeinschaft zu hinterfragen, Handlungsoptionen für Gesellschaft sowie Politik zu formulieren und abzuwägen.“

 

Gleichzeitig wird das CEDIS in gemeinsamen Projekten Firmen und Unternehmen unterstützen im Hinblick darauf, wie sich KI oder andere Software verantwortlich entwickeln bzw. einsetzen lässt.

 

Nicht zuletzt sollen durch Kooperationen philosophischer, technischer, sozialwissenschaftlicher sowie wirtschaftlicher Forschungsperspektiven ethisch vertretbare Anwendungskonzepte entwickelt werden, die individuelle und gemeinschaftliche Gestaltungsprozesse fördern, sie transparent machen und einer humanen Gesellschaft dienen.

 

CEDIS wird von der TU Kaiserslautern in einem Begleitprogramm zur Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

 

Mitglieder:

Prof. Dr. Karen Joisten (Philosophie) – Sprecherin

Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Politikwissenschaft) – Co-Sprecher

Prof. Dr. Katharina Zweig (Sozioinformatik) – Co-Sprecherin

Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (Allgemeine Pädagogik)

Prof. Dr. Didier Stricker (DFKI)

apl. Prof. Dr. Klaus Wiegerling (Philosophie)

 

Fragen beantwortet:

Dr. Ingo W. Gerhartz

Tel.: 0631 205-5526

E-Mail: info-CEDIS@uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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