Pressemeldung

„Digitaler Wandel in Studium und Lehre“ – ausgebuchte Fachtagung geht erfolgreich zu Ende


Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion. Foto: TUK

Die Technische Universität Kaiserslautern war am 12. und 13. September Gastgeber einer bundesweiten Tagung der Hochschulrektorenkonferenz, Projekt nexus zum Thema „Digitaler Wandel in Studium und Lehre“.

Knapp 200 Personen aus Universitäten und Fachhochschulen aus ganz Deutschland nahmen an der Tagung teil. Sie alle sind als Mitglieder der Hochschulleitung, als Lehrende, als Mitarbeitende in der Lehre, der Studiengangentwicklung oder Qualitätsmanagement oder als Studierende mit den Themen und Aspekten des digitalen Wandels tagtäglich befasst.

Entsprechend digital konnten sich die Teilnehmenden bereits vor offiziellem Start der Tagung im Rahmen einer virtuellen Schnitzeljagd mit der App „Actionbound“ kennenlernen und vernetzen. Beim Rundgang über den grünen Campus der TUK diskutierten sie bereits über verschiedene Aspekte des digitalen Wandels in Studium und Lehre.

Seitens der Veranstalter begrüßte Professorin Monika Gross als amtierende Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung der Hochschulrektorenkonferenz und Dr. Stefan Löhrke als Vizepräsident für Studium und Lehre der Technischen Universität Kaiserslautern die Tagungsteilnehmenden.

Im Anschluss eröffneten Professor Oliver Ruf von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Professorin Olga Burkova von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg die Tagung mit Impulsbeiträgen zu den Gestaltungsmöglichkeiten des digitalen Wandels.

In der anschließenden Podiumsdiskussion drehte es sich um die Frage wie verschiedene Einrichtungen innerhalb der Hochschulen, in Kooperationen mit anderen Hochschulen oder mit außerhochschulischen Partnern zusammenarbeiten können, um – nicht zuletzt durch disziplinübergreifendes Denken – innovative Ideen für die Zukunft von Studium und Lehre hervorzubringen. Auf dem Podium waren neben den zuvor genannten Vertretungen der Hochschulrektorenkonferenz und Hochschulleitung auch Leonie Ackermann vom Freien Zusammenschluss von Student*innenschaften sowie Klaus-Peter Hammer als Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz.

Die Diskutant*innen sind sich einig, dass digitale Medien und deren Einsatz längst zum Alltag von Studierenden gehören und die Hochschulen Möglichkeiten und Strukturen schaffen müssen, um digitalisiertes Lehren und Lernen zu gewährleisten. Offene Klärungspunkte sind diesbezüglich insbesondere die Bereitstellung entsprechender Ressourcen, aber auch die grundlegende Klärung von Aufgaben und Zielen der Digitalisierung. Die Rolle und Verantwortung von Hochschulen bei der wissenschaftlichen Begleitung der Digitalisierung und deren Auswirkungen, wird unisono als zentral erachtet. Das verdeutlicht den durchaus teilweise auch kritischen Blick auf Digitalisierung, die keinen Selbstzweck erfüllen darf. Denn zeit- und ortsunabhängiges Lernen, kann das unmittelbare Lehren und Lernen in Präsenz nicht vollständig ersetzen. Der persönliche Diskurs und Austausch sowie ein studentisches, analoges Leben bleiben – so  die Meinung aller Podiumsteilnehmenden – unersetzlich und essentiell für studentische Lernprozesse.

Im weiteren Tagungsverlauf standen Beispiele der praxisorientierten Umsetzung und Gestaltung des digitalen Wandels in Studium und Lehre im Mittelpunkt. Die ausgewählten Beiträge stellten Maßnahmen, Konzepte und Ideen u.a. zur Vermittlung digitaler Kompetenzen im Rahmen von Lehrveranstaltungen, aber auch zur hochschulinternen und -externen strukturellen Gestaltung des digitalen Wandels dar. In parallelen Sessions wurden die Praxisbeispiele durch einzelne Plenumsvorträge und sich anschließende Diskussionsrunden intensiv diskutiert.

Die bundesweite Fachtagung verdeutlichte die Bedeutung der Digitalisierung. Hochschulen können sich dieser nicht entziehen und befinden sich schon lange im digitalen Wandel. Digitalisierung erfordert den Einsatz von entsprechenden Ressourcen. Netzwerke und Kooperationen mit anderen Hochschulen und außeruniversitären Partnern können hierbei wichtige Unterstützung liefern. In diesem Sinne trug die Tagung hervorragend dazu bei wichtige Impulse zu setzen und bot den Teilnehmenden viel Möglichkeit zur Vernetzung und zum intensiven Austausch.

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
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