Pressemeldung

Digitaltag 2021: Angebote der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz und der TUK

Digitalisierung gemeinsam gestalten – so lautet die Vision des bundesweiten Digitaltags am 18. Juni 2021. Als Stimme des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers steuert die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz vier Programmpunkte bei, drei Impulsvorträge und einen interaktiven Workshop für Lehrkräfte. Forschende der TU und der Hochschule Kaiserslautern zeigen im Rahmen der Beiträge auf, welches Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft in digitalen Anwendungen steckt. Die TU Kaiserslautern (TUK) ist darüber hinaus auch mit weiteren Programmpunkten beim Digitaltag aktiv. Die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen ist kostenlos.

Digitalisierung verändert die Welt, in der wir leben und arbeiten. Um allen Menschen die Teilhabe an diesem Prozess zu ermöglichen, will der bundesweite Digitaltag Wissen schaffen und zum Austausch einladen. Auf der zugehörigen Aktionslandkarte sind auch die folgenden vier Beiträge zu finden, die die Offene Digitalisierungsallianz organisiert hat:

Engineering smarter Produkt-Service Systeme

Über den mit der Digitalisierung einhergehenden Wandel von Produkten und Dienstleistungen berichten Prof. Dr.-Ing Jens C. Göbel, Lehrstuhlinhaber für Virtuelle Produktentwicklung an der TUK und Prof. Dr. Dieter Wallach, Lehrstuhlinhaber für Mensch-Computer Interaktion und Usability Engineering an der Hochschule Kaiserslautern. Im Rahmen von zwei Impulsvorträgen, die sich an Unternehmen und Entscheidungsträger in Industrie und Gesellschaft richten, beleuchten sie bereits verfügbare Forschungsansätze und ausgewählte Anwendungsszenarien der digitalen Transformation entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

Zu sehen sind die beiden Vorträge am 18. Juni 2021 von 16:30 bis 18 Uhr per Live-Stream im Rahmen des Zukunftssymposiums Engineering Smarter Produkt-Service Systeme.

Digitalisierung in Sport und Gesundheit

Die Chancen und Risiken der Digitalisierung von Sport und Gesundheit beleuchtet ein Vortrag, den Sportwissenschaftler Carlo Dindorf von der TUK präsentieren wird. Teilnehmende erhalten Antworten auf die folgenden Fragen: Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich in einer ständig wachsenden und omnipräsenten digitalen Welt? Wie beeinflusst das Digitale unseren Körper und unsere Psyche? Wird durch den Einsatz digitaler Plattformen und Anwendungen alles schneller, besser und nachhaltiger? Welche Rolle werden eHealth-Applikationen künftig bei unserer Gesundheit spielen?

Wer sich beruflich oder privat für die Schnittstelle von Sport, Gesundheit und Digitalisierung interessiert, kann am 18. Juni 2021 von 10 bis 12 Uhr per Live-Stream dabei sein.

World2Go: Einmal um die Welt im Klassenzimmer

Der Lebensraum „Erde“ steht im Mittelpunkt des Projektes „World2Go“. Schülerinnen und Schüler reisen anhand des Tablet-gestützten Lernzirkels durch die Klimazonen der Erde und befassen sich mit aktuellen Fragestellungen, z.B. zur Standortanpassung von Pflanzen und Böden und den Auswirkungen der Klimazonen auf die Pflanzen. Eine entscheidende Lernzutat des Projekts ist die sogenannte Geobotanik-Box, die eigens vom Botanischen Garten der TUK gezüchtete Pflanzen enthält. Neben den Versuchsmaterialien in Klassensatzstärke erhalten Lehrkräfte zur Durchführung in ihrer Box auch einen Online-Zugang zu den jeweiligen Aufgabenstellungen.

In der zweiteiligen Online-Fortbildung am 18. Juni 2021 von 14 bis 18 Uhr und am 23. Juni 2021 von 14 bis 15 Uhr lernen die Lehrkräfte Ausschnitte dieser Box kennen und können selbst den Umgang mit dem Tablet in diesem Lernzirkel üben. Des Weiteren erarbeiten die Teilnehmenden in interaktiven Workshop-Phasen ein Instruktionsdesign von digitalen Aufgaben, die sie für den Unterricht verwenden können. Zugangsvoraussetzung ist die Registrierung über den folgenden Link – bis einschließlich 11. Juni 2021: www.rti.uni-kl.de/digitalcafe/world2go.

Digitale Arbeitsblätter für den Chemieunterricht

In Form der sogenannten HyperDocs überführt die Fachdidaktik der Chemie der TUK Arbeitsblätter in die Zukunft. In den digitalen Arbeitsblättern lassen sich unter anderem multimediale Inhalte und Hilfen zur Binnendifferenzierung einbinden.

Die Vorstellung der HyperDocs erfolgt am 18. Juni 2021 von 13:30 bis 14 Uhr. Interessierte können den halbstündigen Impulsvortrag per Livestream verfolgen.

Weitere Programmpunkte der TUK: KLOOC und „Ageing Smart“

Darüber hinaus ist die TU Kaiserslautern mit weiteren Angeboten beim diesjährigen Digitaltag aktiv: Ein vom Distance and Independent Studies Center (DISC) der TUK bereitgestellter Online-Kurs aus der Reihe „Kaiserslauterer Open Online Course (kurz: KLOOC)“ widmet sich dem Thema „Digitale Lernangebote selbst gestalten“. Er beleuchtet die Gestaltung digitaler Lernangebote für digitale Lernsettings und bietet konkrete Beispiele zur Planungs-​ und Redaktionsarbeit solcher Angebote an.

Der Online-Kurs wird am 18. Juni ganztägig angeboten. Im Rahmen des Digitaltags ist der KLOOC zudem für den Preis für digitales Miteinander nominiert.

Ein Projekt aus dem Bereich Raum- und Umweltplanung stellt TUK-Professorin Dr. Annette Spellerberg vor: Ageing Smart hat die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969 im Blick, die sukzessive ins Rentenalter eintreten. Ziel der Projektpartner – die TUK arbeitet im Projektverbund mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zusammen – ist es, ein datengestütztes System bereitzustellen, welches öffentlichen Akteuren als Entscheidungshilfe in ihren Planungsprozessen dient, wenn es darum geht altersgerechte Versorgungsstrukturen für die sogenannten "Babyboomer" zu schaffen. Relevante Themen wie Mobilität, Gesundheit, Freizeit und Kultur und vor allem das Wohnen werden zusammengeführt und mit Methoden der Mathematik und Künstlichen Intelligenz bearbeitet.

Im Workshop-Format laden die Projektpartner am 18. Juni 2021 von 9 bis 9:45 Uhr zum Dialog ein. Konkret geht darum gemeinsam zu diskutieren, welche Bedarfe aus Sicht der Bevölkerung und der Kommunen im Vordergrund stehen, um eine Plattform zur Entscheidungsunterstützung zu entwickeln, die langfristig zur Sicherung der Lebensqualität vor Ort beiträgt. Detaillierte Informationen zur Teilnahme an allen beschriebenen Programmpunkten sind online in der Aktionsübersicht des Digitaltags zu finden: digitaltag.eu/aktionsuebersicht.

Zudem stellt die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz die vier durch das Verbundvorhaben koordinierten Beiträge auf ihrer Webseite vor: www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/termine/

Über die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz

Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM). Das Vorhaben stärkt den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und basiert auf einer gemeinsamen Kooperationsstrategie der beiden Hochschulen. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

Fragen beantworten:

Chantal Momber
Kommunikations- und Transfermanagerin
Referat Technologie und Innovation
Offene Digitalisierungsallianz Pfalz
Tel.: 0631 205-5341E-Mail: momber@rti.uni-kl.de

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation
Tel.: 0631 205-5784
E-Mail: julia.reichelt@verw.uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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