Pressemeldung

Neues Projekt setzt auf Künstliche Intelligenz: Digitale Sammelmappe für die Studieneingangsphase

Im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“ startet an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) ein neues Projekt. Die Projektbeteiligten befassen sich damit, ein „Individualisiertes und studienbegleitendes KI-ePortfolio für die Studieneingangsphase in MINT-Studiengängen“ (KI4TUK) aufzubauen.

In diesem Projekt steht die Studieneingangsphase in den Fächern aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) im Mittelpunkt. Die beteiligten Arbeitsgruppen entwickeln ein sogenanntes E-Portfolio. Dies ist eine Art digitale Sammelmappe, mit der die Studierenden unter anderem ihre Lernfortschritte individuell dokumentieren können. Zum Einsatz kommen dazu Methoden der psychometrischen Datenerfassung und -analyse. Die dabei anfallenden Daten sollen Verwendung finden, um das individuelle Lernen zu unterstützen.  

An dem Projekt sind  beteiligt: Professor Dr. Norbert Wehn (Projektleiter; Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik), Professorin Dr. Karen Joisten (Fachbereich Sozialwissenschaften), Dr. Stefan Küchemann und Professor Dr. Jochen Kuhn (beide Fachbereich Physik), Professor Dr. Paul Lukowicz (Fachbereich Informatik und Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) sowie Professor Dr. Stefan Ruzika (Fachbereich Mathematik).

Bundesweit werden in der Initiative insgesamt 81 Hochschulen gefördert. Ziel ist es, Künstliche Intelligenz (KI) in Studium und Lehre stärker zum Einsatz zu bringen sowie die Nutzung der KI bei den Bildungsangeboten zu verbessern. Die Projekte starten im Dezember 2021 und werden bis zu vier Jahre gefördert.

Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Jochen Kuhn
Didaktik der Physik / TU Kaiserslautern
Tel.: 0631 205 2393
E-Mail: kuhn@physik.uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

Zum Seitenanfang