Pressemeldung

Forum beleuchtet Migrationsbewegungen und Grenzen innerhalb Europas

„Migrationsbewegungen und Grenzen: Zwischen Regulierung und Integration“ – So lautet der Titel des 3. Forums Großregion des UNIGR-Center for Border Studies. Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich am Mittwoch, den 14. März, nach Luxemburg eingeladen. Beginn der Podiumsdiskussion ist um 16 Uhr im Haus der Großregion, Esch-sur-Alzette. Eine Anmeldung ist bis zum 10. März möglich.

Migrationsbewegungen in der von Umwälzungen an den Grenzen geprägten Großregion spielten seit dem 19. Jahrhundert immer eine wesentliche Rolle. Die Schengener Abkommen erleichterten zwar die Freizügigkeit innerhalb Europas, verlagerten aber die Frage der Mobilität an die Ränder der EU. In Verbindung mit Terrorismus, Konflikten und massiver Zuwanderung führen die internationalen Spannungen zu einem Überdenken der Zugangsbedingungen nach Europa. Inwieweit wirkt sich die Verschärfung der Grenzkontrollen auf die Migration in der Großregion aus? Wie wird die Migration reguliert und was sind die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen?

In einer Podiumsdiskussion sollen diese Fragen gemeinsam mit Vertretern öffentlicher Einrichtungen erörtert werden.

Anmeldung und weitere Informationen gibt es unter http://www.uni-gr.eu/fr/node/2886

Das Forum Großregion ist eine Reihe von Podiumsdiskussionen, die von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten der Großregion im Rahmen des Interreg VA Großregion Projekts „UniGR-Center for Border Studies” organisiert werden. Es bildet eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Bürgern und behandelt aktuelle Herausforderungen der Großregion. Austragungsort der insgesamt sechs Podiumsdiskussionen, die zwischen 2018 und 2020 stattfinden, ist das Haus der Großregion.

Das Center for Border Studies oder Zentrum für Grenzraumforschung ist ein Projekt der Universität der Großregion, an der auch die Technischen Universität Kaiserslautern beteiligt ist. Es wird mit über zwei Millionen Euro vom EU-Programm INTERREG VA der Großregion gefördert und dadurch mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Es soll die Grenzraumforschung in der Großregion fördern und international sichtbarer machen.

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
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