Pressemeldung

„MINT-Lehrkraft“ werden an berufsbildenden Schulen

Foto: Stefen Müller/ZfL

Oberstufenschüler*innen informieren sich an der TU Kaiserslautern (TUK) über das Lehramtsstudium an berufsbildenden Schulen (BBS)

An berufsbildenden Schulen (BBS) herrscht ein großer Mangel an Lehrkräften, insbesondere in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern und im Bereich Gesundheit. Um Schülerinnen und Schülern die Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich vorzustellen, hat das Zentrum für Lehrerbildung der TUK, zusammen mit der Stiftung PfalzMetall, den Chemieverbänden Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Bildung und der BBS Technik 1 in Kaiserslautern, eine eintägige Veranstaltung organisiert und durchgeführt.

Ziel des neuen Veranstaltungsformats war es, über den Beruf einer BBS-Lehrkraft von der universitären Ausbildung über das Studienseminar bis in die Schule hinein zu informieren und so über das relativ unbekannte Lehramt an BBS aufzuklären. Mit einem Theorie-Praxis-Mix aus Informationen zum Lehramtsstudium und dem Besuch einer berufsbildenden Schule erhielten die Oberstufenschülerinnen und -schüler Einblicke in den Ablauf des universitären Studiums als auch in das schulische Umfeld und den Arbeitsalltag einer Berufsschullehrkraft. Neben den eindrücklichen Erfahrungen und Schilderungen einiger Lehrkräfte konnten sich die Schülerinnen und Schülern auch aus Sicht von Referendarinnen und Referendaren ein Bild über die Ausbildung bis hin zum Alltag einer BBS MINT-Lehrkraft machen.

Der Vormittag an der TUK stand im Zeichen der universitären Ausbildung im Lehramtsstudium. Lehrende der Universität der Fächer Gesundheit, Elektrotechnik, Informationstechnik/Informatik, Metalltechnik und Physik – typische Mangelfächer an der BBS – verschafften einen Einblick in die fachlichen Inhalte des Lehramtsstudiums im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und in die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von digitalen Medien in der Lehre ergeben. Nachmittags stand ein Besuch der BBS Technik 1 in Kaiserslautern auf dem Programm. Gleich mehrere erfahrene Lehrkräfte führten die Lehramtsinteressierten durch die Berufsschule und stellten ganz beiläufig die Besonderheiten ihrer Arbeit an einer berufsbildenden Schule vor. Aber auch Studierende und jungen Referendar*innen standen Rede und Antwort, um fachliche und pädagogische Fragen rund um Studium und Beruf zu beantworten, zum Beispiel: Wie sieht der Schulalltag aus Lehrkräftesicht aus? Wie gestaltet man eine Unterrichtsstunde?

Insgesamt wurde deutlich, was die Arbeit an einer BBS besonders attraktiv macht: Sie ist vielfältig durch die unterschiedlichen Schularten, die an einer BBS vertreten sind, die Lehrkräfte arbeiten im Team, in den Mangelfächern kann der Arbeitsort frei gewählt werden und die Bezahlung erfolgt auf Sekundarstufe II-Niveau.

Die Schülerinnen und Schüler konnten eine Reihe von interessanten Eindrücken gewinnen und antworteten auf die Frage, ob sie die Veranstaltung weiterempfehlen würden, fast durchweg mit einem klaren „ja“.

Einig waren sich auch alle Kooperationspartner nach der Veranstaltung, dass das gelungene Format zukünftig weiter angeboten werden soll, um am Lehramtsstudium interessierte Schülerinnen und Schüler über die besonderen Arbeitsmöglichkeiten an einer BBS zu informieren.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung: https://mint.bildung-rp.de/mint-projekte/mint-lehrkraft-werden.html

 

Fragen beantwortet:

Dr. Claudia Gómez Tutor

Geschäftsführende Beauftragte des Zentrums für Lehrerbildung

E-Mail: cgomez(at)zfl.uni-kl.de

Tel. 0631-205-4692

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
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