Pressemeldung

Kulturwissenschaftlicher Kongreß am 21.05.2011 an der TU


Die Wurzeln unserer Zukunft

 

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck findet am 21. Mai 2011 im Audimax der Technischen Universität Kaiserslautern ein Kongress zum Thema "Schwangerschaft, Geburt, Kindheit, Geschwister – die Wurzeln unserer Zukunft" statt. Beginn der Veranstaltung ist 10:00 Uhr, Ende gegen 19:30 Uhr. Frühentschlossene, die sich bis zum 9. April 2011 anmelden, zahlen nur 120.- Euro statt 150.- Euro.

Anerkannt mit Höchstpunktzahl, wird der Kongress von der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz mit 15 Punkten und von der Bezirksärztekammer Pfalz am Samstag mit 9 Punkten, am Sonntag mit 8 Punkten akkreditiert.

 

Der Kongress hat zum Ziel, Familienbildung und Frauengesundheit möglichst "greifbar nah" zu gestalten, sich für eine frauen-, kinder- und familienfreundliche Betreuung sowie eine gesellschaftliche Unterstützung der Menschen in diesen Lebensphasen einzusetzen. Veranstaltet wird der hochinformative Kongress von der Gesellschaft für Geburtsvorbereitung, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V..

 

Um dem komplexen Kongress-Überthema nicht nur im medizinischen, sondern auch im sozialen, kulturellen und psychosomatischen Zusammenhang gerecht zu werden, ist ein interdisziplinärer Dialog zwischen Medizin, Kulturgeschichte und Ethnologie bzw. Ethnomedizin erwünscht. Hierzu werden im Rahmen des Kongresses Forscher und Therapeuten aus dem pränatalen Bereich, der Geburt und der bedeutsamen frühen Kindheitsphase zusammengebracht und der Austausch von Wissen über diese Zeit gefördert, die für den Rest unseres Lebens prägend ist.

Referenten sind: Dr. Ludwig Janus, psychoanalytischer Psychotherapeut, u. a. Dozent und Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim sowie Past-Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin, wird über "Die psychologische Dimension von Schwangerschaft und Geburt" referieren.

 

Dr. Michel Odent, Arzt und Autor aus London, integrierte in den siebziger Jahren die Konzepte der häuslichen Geburtsräume und der Wassergeburten in Krankenhäuser und ist Verfasser des ersten Artikels über Wassergeburten und wir. Titel seines englischsprachigen Vortrags ist "New reasons to think of the transgenerational effects of early experiences -Transgenarationseffekte von frühen Erfahrungen" (der Vortrag wird gedolmetscht).

 

Prof. Dr. Hille Haker, Richard McCormick Chair of Ethics an der Loyola University Chicago, Professorin für Moraltheologie und Sozialethik am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied der Bioethik-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, spricht über "Bonding –ethische Aspekte der Eltern-Kind-Beziehung“.

 

Prof. Dr. Barbara Duden hat sich mit der körperlichen (Selbst-) Wahrnehmung der Frau über die Jahrhunderte beschäftigt und in diesem Zusammenhang die Verunmöglichung der guten Hoffnung von Schwangeren durch die verängstigende Wirkung des vielfachen Risiko-Gemunkels näher beleuchtet. Ihr Thema: "Ihr Risiko! Mein Risiko? Danke nein! Thesen zur kränkenden Wirkmacht des "Risiko"- Geredes in Schwangerschaft und Geburt".

 

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer forscht an der Schnittstelle von Neurobiologie, experimenteller Psychologie und Psychiatrie und ist ärztlicher Direktor der neu gegründeten Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Er fragt: "Wie kommen die Werte in den Kopf?"

 

Willi Maurer, schweizer Therapeut für Gefühls- und Körperarbeit, berichtet über "Imprinting – Ansatzpunkt zur Heilung von Mensch und Erde".

 

Dr. phil. Franz Alt ist mit vielen Preisen ausgezeichneter Journalist, Fernsehmoderator und Autor. Er fragt: "Zukunft Erde - Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?"

 

Lernen Sie den Menschen kennen, der Sie am meisten interessiert: sich selbst.

 

Weiterführende Informationen zu Programm, Referenten und Anmeldung erhalten Sie unter www.kulturwissenschaftlicher-kongress.de

 

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
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