Pressemeldung

Tewodros Amberbir Habtegebrial mit Google PhD Fellowship ausgezeichnet

Tewodros Amberbir Habtegebrial. Foto: DFKI

Herr Habtegebrial ist Doktorand am Forschungsbereich Augmented Vision am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der gleichnamigen Arbeitsgruppe (AG) der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Er wurde für seine außergewöhnlichen und innovativen Forschungsarbeiten im Bereich „Machine Perception“ (Maschinenwahrnehmung) mit der „Google PhD Fellowship“ ausgezeichnet. Das Promotionsstipendium ist mit 80.000 US-Dollar dotiert. Außerdem stellt Google den PhD-Studentinnen und -Studenten einen Forschungsmentor zur Seite.

Professor Didier Stricker, Doktorvater von Tewodros und Leiter der jeweiligen Forschungsbereiche an der TUK und am DFKI über die Auszeichnung für seinen Doktoranden: "Es freut mich sehr, das Tewodros von Google eine PhD Fellowship erhielt. Er hat die Ehrung durch seine hervorragenden Leistungen in seiner Forschungsarbeit im Bereich Machine Perception und Bildsynthese verdient."

Im Rahmen seines Promotionsstudiums beschäftigt  sich Herr Habtegebrial mit bildbasiertem Rendering (Image-Based Rendering, IBR). Vergangenes Jahr hat er an einer Technologie gearbeitet, die es neuronalen Netzen ermöglicht, realistische neue Ansichten zu rendern, wenn eine einzige semantische 2D-Karte der Szene vorliegt. Die Verfahren wurden zusammen mit Google und Nvidia bei der Premium-Konferenz im Bereich Maschinelles Lernen, Neurips 2020, veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Forschern am DFKI und bei Google arbeitet er an sphärischer Lichtfeldinterpolation und realistischer Modellierung von reflektierenden Oberflächen in IBR. Damit können neue Anwendungen im Bereich realistische Virtuelle Realität (VR) und Tele-Präsenz umgesetzt werden. Neben seiner Promotion hat er mehrere Artikel über optische Zeichenerkennung (Optical Character Recognition, OCR) für Amharisch, die offizielle Sprache Äthiopiens, verfasst.

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
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